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Top 10 Sehenswürdigkeiten in San Francisco

von billiger-mietwagen.de-Redaktion

San Francisco mag ich sehr gerne, weil die Stadt einfach cool und entspannt ist und dazu noch wunderschön liegt. Die hügeligen, eng zusammenliegenden, aber trotzdem ganz unterschiedlichen Viertel geben der Küstenmetropole super viel Charme. Bunte Künstlerviertel wechseln sich ab mit prunkvollen Villen, viktorianischen Häuserreihen und modernen Gebäuden und Wolkenkratzern.

Abwechslung und ganz eigene Kreationen bietet auch San Franciscos Gastronomie. Durch die vielen kulturellen Einflüsse aus Asien, Südamerika und Europa hat sich dort die typische kalifornische Küche etabliert, die zu den besten der USA gehört.

San Francisco gilt auch heute noch als Zentrum der Hippiebewegung aus den 1960er Jahren und besitzt deshalb nach wie vor das alternative Flair dieser Zeit.

Schauen Sie hier, welche Sehenswürdigkeiten in San Francisco Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Fisherman’s Wharf und Pier 39 Cable Cars
China Town Mission District
Golden Gate Bridge Union Square
Haight Ashbury Golden Gate Park
Telegraph Hill mit Coit Tower 49-Mile Scenic Drive
Lombard Street und Alamo Square

 


Fisherman‘s Wharf und Pier 39

 

© DavidArts – Fotolia.com

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Mein Tipp

Am Pier 39, einem Teil der Fisherman’s Wharf, hat sich Ende der 1980er Jahre eine Seelöwenkolonie niedergelassen. Hier können Sie den Raubtieren beim Sonnenbaden zuschauen, was wirklich sehr nett ist.[/advice]

Das Hafenviertel Fisherman’s Wharf liegt im Nordosten San Franciscos und ist mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten der Touristenmagnet schlechthin – sogar die Golden Gate Bridge verzeichnet weniger Besucher. Wundern tut mich das nicht: Straßenkünstler, Livemusik, Museen, Theater, ausgefallene Shops, ein Wachsfiguren- und ein Kuriositätenkabinett, Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Restaurants mit fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten machen die Atmosphäre einzigartig.

Zu den besonderen kulinarischen Spezialitäten San Franciscos gehören vor allem die Dungeness Crabs und die Clam Chowder. Rund um die Dungeness Crabs gibt es während der Saison von November bis Juni unzählige Veranstaltungen und Events. Viele Restaurants bieten spezielle Kreationen mit dem leicht süßlich schmeckenden Krebsfleisch an, veranstalten dazu passende Weinproben und zeigen ihren Gästen, wie man die Krustentiere selbst zubereitet. Bei der Clam Chowder handelt es sich um eine cremige Muschelsuppe, die in einem halb ausgehöhlten Sauerteigbrot serviert wird und nicht nur Meeresfrüchte-Gourmets begeistert.

Wer sich für die lebenden Meeresbewohner in der San Francisco Bay interessiert, kann für 19,95 US$* im Aquarium of the Bay durch das Röhrensystem schlendern und Haie, Rochen, Seesterne, Quallen und tausende weitere Spezies aus nächster Nähe beobachten.


Chinatown

© Chee-Onn Leong – Fotolia.com

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Mein Tipp

Kultig ist die kleine Glückskeksfabrik namens Golden Gate Fortune Cookie Company in der 56 Ross Alley. Dort können Sie zusehen, wie das Gebäck hergestellt und die kleinen Zettel mit den Glücksbotschaften per Handarbeit in die Kekse gepackt werden. Der Eintritt ist frei, für Fotos müssen Sie 50 US-Cent* bezahlen.[/advice]

Am Dragon Gate treten Sie ein in die größte Chinatown außerhalb Asiens und gleichzeitig in die älteste Nordamerikas. Das chinesische Viertel hat ca. 80.000 Einwohner und gehört zu den bekanntesten Touristenattraktionen San Franciscos. Hier finden Sie eine riesige Auswahl an chinesischen Restaurants, Teestuben und Geschäften. In den Straßen wird hauptsächlich kantonesisch und Mandarin gesprochen und auch die Straßenschilder sind auf Hochchinesisch beschriftet. Wenn Sie San Francisco besuchen, sollten Sie hier unbedingt vorbeischauen.


Golden Gate Bridge

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Mein Tipp

Ich empfehle Ihnen, die Golden Gate Bridge sowohl tagsüber als auch nachts zu besuchen – beides ist sehr beeindruckend! Nachts und in den Morgenstunden ist die Brücke häufig im Nebel versunken, was toll aussieht, weil der rote Anstrich dann gelb erscheint und man super Fotos machen kann.[/advice]

Das Wahrzeichen San Franciscos wurde 1995 wegen seiner meisterhaften Architektur von der American Society of Civil Engineers in die Liste der „Sieben Wunder der modernen Welt“ aufgenommen. Die rote Hängebrücke aus dem Jahr 1937 gehörte aber schon lange vorher zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten San Franciscos. Von der Brücke aus haben Sie eine tolle Aussicht auf den Norden San Franciscos und auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Für den besten Blick auf die Golden Gate Bridge mit der Skyline im Hintergrund sollten Sie die Conzelman Road in den Marin Headlands entlang fahren.

Sie können die 2,7 Kilometer lange Golden Gate Bridge mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß überqueren. Für Radfahrer und Fußgänger sowie für stadtauswärts fahrende Autofahrer ist die Überquerung kostenlos. Stadteinwärts fällt eine Mautgebühr von 7 US$* pro Fahrzeug an.


Haight-Ashbury

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Mein Tipp

Den besten Eindruck zur Hippie-Vergangenheit bekommen Sie in der Haight Street. Hier sehen Sie Autos mit schrillen Bemalungen und an so manchem Fenster hängen auch noch Fahnen mit Peace-Zeichen oder Blumen.[/advice]

Das legendäre Hippieviertel können Sie am besten auf einem ausgiebigen Spaziergang erkunden. Hier betreten Sie die Pfade, auf denen bereits Janis Joplin, Jimi Hendrix und viele andere Berühmtheiten ihre Spuren hinterlassen haben. Wer mehr über das schmucke Viertel erfahren möchte, kann für 20 US$* an der Flower-Power-Walking-Tour teilnehmen. Hier geht es mit vielen Infos zur Hippiebewegung und zur Architektur Haight-Ashburys an den bunt bemalten viktorianischen Häusern, blühenden Gärten und originellen Läden und Cafés vorbei, die alle an die Zeit der Blumenkinder erinnern.


Telegraph Hill mit Coit Tower

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Mein Tipp

Wenn Sie mit dem Bus zum Coit Tower gefahren sind, sollten Sie den Rückweg unbedingt zu Fuß über die Filbert Steps zurücklegen. Entlang dieser Treppe liegen in den Hügel gebaute Häuser mit bunt blühenden Gärten, um die sich die Anwohner hingebungsvoll kümmern. Wenn Sie Glück haben, können Sie dort wilde Papageien beobachten, die sich in der Gegend niedergelassen haben. [/advice]

Auf dem Telegraph Hill im gleichnamigen Stadtteil wurde 1934 der Coit Tower errichtet. Der Aussichtsturm ist nach der Millionärin Lillie Hitchcock Coit benannt. Sie wurde als Kind bei einem Brand von der Feuerwehr gerettet und spendete später der Stadt einen hohen Geldbetrag, um diesen Turm als Denkmal für die Feuerwehrleute zu bauen.

Im Inneren des Turms haben 25 Künstler zahlreiche Wandgemälde mit der Arbeitergeschichte San Franciscos verewigt, bei denen sich ein genaueres Hinsehen auf jeden Fall lohnt. Eine Fahrt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform kostet 7 US$*. Von dort haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt, San Francisco Bay und Alcatraz.

  • Adresse: 1 Telegraph Hill Boulevard, San Francisco, CA 94133
  • Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr

Lombard Street und Alamo Square

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Mein Tipp

Die Lombard Street kann man sehr schön nachts fotografieren, wenn die Lichter der Autos in den Serpentinen aufleuchten.[/advice]

Auf der Lombard Street, der angeblich kurvenreichsten Straße der Welt, ist der Touristenandrang so groß, dass die Verkehrsbehörde 2014 beschlossen hat, sie an einigen Tagen im Jahr für Autos zu sperren. Als Fußgänger können Sie aber jederzeit den beliebten Abschnitt am Russian Hill über die Treppen am Straßenrand entlang gehen und einen Blick auf die Stadt werfen. Die Lombard Street ist wegen ihrer gepflasterten Serpentinen entlang blühender Vorgärten die berühmteste Straße in Downtown, aber mit 21,3 Grad Steigung dennoch nicht die steilste. Diesen Rekord hält die parallel verlaufende Filbert Street mit 31,5 Grad Gefälle.

Rund 5 km südwestlich befindet sich der Alamo Square und wetteifert mit der Lombard Street um den Titel als meistfotografierte Straße San Franciscos. Die mehrfarbige viktorianische Häuserreihe, heute auch Painted Ladies oder Postcard Row genannt, wurde 1906 in Folge eines Erdbebens teilweise zerstört und danach aufwendig restauriert. Damit gilt dieser Teil des Alamo Squares als besondere Sehenswürdigkeit San Franciscos.


Cable Cars

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Mein Tipp

Wer sich für die Geschichte der Cable Cars und die Technik dahinter interessiert, findet im Cable Car Museum in der 1201 Mason Street viele Informationen rund um die historische Kabelstraßenbahn. Der Eintritt ist frei.[/advice]

Für Touristen gibt es in San Francisco kein charmanteres Verkehrsmittel als die weltbekannten Cable Cars, die schon seit 1873 durch die Stadt fahren. Heute gibt es noch drei Linien, die 1964 zum Nationaldenkmal erklärt wurden: The Powell-Hyde, The Powell-Mason und The California Street. The Powell-Hyde startet Downtown an der Kreuzung Market Street / Eddy Street und führt zur Fisherman’s Wharf. Sie ist wegen der Fahrt über die steilsten Hügel und der großartigen Aussicht auf die Golden Gate Bridge die beliebteste Linie. Entsprechend groß ist der Andrang an Fahrgästen. Bei den beiden anderen Linien und vor allem bei The California Street können Sie mit deutlich geringeren Wartezeiten rechnen.


Mission District

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Mein Tipp

Das wohl schönste Mural befindet sich an der Fassade sowie im Innenraum des Women’s Building in der 3543 18th Street. Eine Gruppe von sieben Künstlerinnen hat dort das sogenannte „MaestraPeace“ geschaffen. Es porträtiert Frauen, die wichtige Beiträge zu den Frauenrechten und zur Geschichte der Menschheit geleistet haben.[/advice]

Die Einheimischen nennen das Viertel „The Mission“. Der Name stammt von der Mission San Francisco de Asís bzw. Mission Dolores, dem ältesten erhaltenen Gebäude in San Francisco aus dem Jahr 1791. Die spanische Kolonisation prägt bis heute die Atmosphäre des Viertels, in dem viele Einwanderer aus Mittel- und Südamerika leben. Farbenfrohe Murals, wie die im Gegensatz zum Graffiti erlaubten Wandgemälde dort heißen, ziehen sich über ganze Häuserzeilen und sorgen für viel Abwechslung auf einem Spaziergang durch den Mission District. Den besten Eindruck davon bekommen Sie in der Balmy Alley, wo es auch geführte Touren zu den Wandmalereien gibt.

Der kulturelle Mix im Mission District zeigt sich heute auch in der bunten Vielfalt an Geschäften. Schicke und schäbige Läden wechseln sich an jeder Ecke ab: Hipster-Cafés stehen neben Burrito-Buden, Second-Hand-Shops neben schmucken Boutiquen und exquisite Kunstgalerien neben alternativen Ateliers.


Union Square

 

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Mein Tipp

Ein besonders schönes Frühstückscafé ist das Sears Fine Foods. Gegründet wurde es bereits 1938 von Ben Sears, einem Zirkusclown im Ruhestand. Er etablierte dort die schwedischen Pancakes, die auch heute noch auf der Speisekarte stehen.
Adresse: 439 Powell Street, San Francisco, CA 94102
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Wer in seinem Urlaub in San Francisco ausgiebig shoppen möchte, ist am Union Square bestens aufgehoben. Im zentral gelegenen Einkaufs-, Hotel- und Theaterviertel finden Sie sämtliche großen Kaufhäuser von Bloomingdale’s bis Macy’s. Außerdem gibt es dort viele Designer-Boutiquen, wie beispielsweise Prada, Gucci oder Louis Vuitton. Aber auch für den kleineren Geldbeutel finden Sie hier eine breite Palette an Shops und Geschäften. Wenn Sie sich vom Shopping-Rummel entspannen möchten, bieten sich dazu die unzähligen Restaurants und Cafés am Union Square an.

Der Union Square ist aber nicht nur Shopping-Paradies, sondern auch das Herz der Theaterszene San Franciscos. Wer Entertainment sucht, kann hier aus einer Fülle an Shows wählen und beste Unterhaltung genießen.


Golden Gate Park

© Tupungato – Fotolia.com

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Mein Tipp

Wenn Sie im Golden Gate Park etwas Kultur schnuppern möchten, können Sie dort weitere Sehenswürdigkeiten wie das National History Museum, das Asian Art Museum, das Planetarium oder das Aquarium besuchen.[/advice]

San Franciscos grüne Naturoase ist mit ihren 4 Quadratkilometern größer als der New Yorker Central Park. Der Golden Gate Park zieht sich von der Innenstadt bis zum Sandstrand ans Meer und bietet angenehme Erholung vom Rummel der Großstadt. Die Wälder, Wiesen, Seen, blühenden Gärten und Spielplätze sind aber nur der Anfang. Wunderschön und absolut sehenswert ist zum Beispiel der Japanese Tea Garden. Dort können Sie in fernöstlicher Atmosphäre zwischen Wasserfall, Koi-Teich, japanischen Pagoden, Zen-Garten, Bonsais und Teehaus entspannen. Montags, mittwochs und freitags ist der Eintritt ab 10 Uhr frei, an den anderen Tagen zahlen Erwachsene 8 US$*.

Im Golden Gate Park befindet sich außerdem ein Botanischer Garten mit über 8.000 Pflanzenarten. Hier können Sie spazieren gehen, picknicken oder an einer geführten Tour teilnehmen, um mehr über die Flora zu erfahren. Der Eintritt für Erwachsene kostet 7 US$*.


Tipp für Mietwagen-Reisende: der 49-Mile Scenic Drive

Der 49-Mile Scenic Drive, eine ausgeschilderte Route für Touristen, führt Sie in ca. 4 Stunden an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten San Franciscos vorbei. Start und Ziel ist am Civic Center bei der City Hall. Folgen Sie einfach den weiß-blau-roten Schildern mit der 49 und der Möwe und entdecken Sie unsere Top 10 und viele weitere Highlights an einem Tag.

Titelbildquelle: #53015548 | Urheber: © Frédéric Prochasson – Fotolia.com


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