Startseite USA Online-ReiseführerBeliebte Städtereisen in den USA Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Boston

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Boston

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Die Skyline von Boston an der Ostküste der USA

Das älteste Baseballstadion der USA, der erste U-Bahn-Tunnel in ganz Nordamerika und die älteste Fregatte, die heute noch über die sieben Weltmeere schippern könnte – Boston war eine der ersten Städte, die von den Amerikanern bevölkert wurde und gilt als eine der wohlhabendsten Metropolen Nordamerikas.

Tiefe Spuren hat der amerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775 – 1783) in der Stadt hinterlassen. Wo Sie ihn am besten nachempfinden können und welche Sehenswürdigkeiten Sie in Boston sehen sollten, wenn Sie die Stadt per Auto, Bus oder zu Fuß erkunden, erfahren Sie hier.

Freedom Trail Black Heritage Trail
Boston Common Fenway Park
Museum of Fine Arts New England Aquarium
Faneuil Hall und Quincy Market

 


Freedom Trail

© skatzenberger – Fotolia.com

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Bostons zählt der Freedom Trail. Dieser Fußgängerpfad schlängelt sich über eine Länge von 4 km quer durch das Stadtzentrum und führt Sie zu 16 geschichtsträchtigen Stätten, die mit der Historie der US-amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung geradezu aufgeladen sind. Wenn Sie zu Besuch in Boston sind, gehört der Freedom Trail zum absoluten Pflichtprogramm.

Verlaufen können Sie sich dabei praktisch nicht, denn während der gesamten Strecke durchzieht eine rote Linie auf dem Bürgersteig die Stadt. Der Freedom Trail beginnt am Stadtpark Boston Common, lenkt Sie anschließend durch die Innenstadt über den Charles River nach Charlestown im Norden der Stadt und endet am Bunker Hill Monument.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u.a.:

  • das Old State House, das alte Rathaus mit seiner wunderschönen goldenen Kuppel, von dessen Balkon John Adams 1776 die Unabhängigkeitserklärung verkündete
  • die Boston Latin School, die erste öffentliche Schule der USA
  • die USS Constitution: Die amerikanische Fregatte hatte ihren Stapellauf 1797 und ist damit das älteste noch schwimmende Kriegsschiff der Welt

Etwa auf halbem Weg erwarten Sie die Faneuil Hall und der Quincy Market, die sich herrlich für eine Mittagspause eignen.

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Tipp

Im Besucherzentrum des Boston Common können Sie für 3 US$ eine Liste aller Sehenswürdigkeiten kaufen, an denen der Freedom Trail entlangführt.
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Black Heritage Trail

© lunamarina – Fotolia.com

Neben dem Freedom Trail beherbergt Boston auch einen Black Heritage Trail, der auf 2,5 km Länge einen Einblick in die Geschichte der Afroamerikaner in Boston gibt. Auf dem Pfad lernen Sie beispielsweise, dass Massachusetts 1783 der erste US-Staat war, in dem Sklaverei für illegal erklärt wurde. Die Tour beginnt an der Faneuil Hall und führt insbesondere durch Beacon Hill, in dem sich nach Ende des Unabhängigkeitskrieges viele vormalige Sklaven niederließen.


Boston Common

© f11photo – Fotolia.com

Das Naherholungsgebiet mitten im Stadtzentrum ist der Boston Common, auch einfach nur the Common genannt. Die 20 ha Parkfläche sind umringt von Bostons Sehenswürdigkeiten und einfach ideal für einen Nachmittag im Grünen. Nehmen Sie also unbedingt Ihren Picknick-Korb mit und lassen Sie die Seele baumeln. Sicher erspähen Sie immer mal wieder vorbeiflitzende Eichhörnchen.

Dazu ist der älteste Stadtpark der USA (eingeweiht 1634) gespickt mit Getränkeständen und Karussells, doch Hektik kommt dadurch keineswegs auf.

Eine Attraktion zu jeder Jahreszeit ist der Froschteich (Frog Pond) im Boston Common: Im warmen Sommer dient er als kühle Erfrischungsoase für ausgelassen spielende Kinder, im kalten Winter ist er meist zugefroren und daher bestens geeignet für eine kleine Runde auf Schlittschuhen. Beliebt ist der Froschteich auch in Hollywood: In „Good Will Hunting“ lassen sich Robin Williams und Matt Damon auf einer Bank vor dem Froschteich nieder.


Fenway Park – ein Baseballspiel der Red Sox

© vivalapenler – Fotolia.com

Tipp

Die beste Sicht haben Sie übrigens von den Upperlevel-Rängen – dort landet auch regelmäßig ein Ball.
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Ob Boston Marathon oder die unzähligen Sportvereine der Stadt um die weltbekannten Clubs der Bruins (Eishockey) und der Red Sox (Baseball) – Boston ist eine absolute Sportstadt. Da sollten Sie sich ein Sportereignis nicht entgehen lassen.

Ich rate zu einem Baseballspiel der Red Sox, denn im altehrwürdigen Fenway Park ist auch das Drumherum ein echtes Erlebnis, und zwar auch für jeden, der mit Baseball sonst nichts am Hut hat. Schon zu Beginn wird Sie das Spektakel in den Bann ziehen, wenn die amerikanische Nationalhymne gesungen wird.

Zu den Highlights zählen die Begegnungen mit den New York Yankees, zu den die Red Sox seit Jahrzehnten eine bittere Rivalität pflegen.

Eröffnet wurde der Fenway Park im Jahr 1912, damit ist er das älteste Baseballstadion, das auch heute noch genutzt wird. Diese historische Atmosphäre umweht den Fenway Park auch noch gegenwärtig: Zum urigen Stadionerlebnis gehört es beispielsweise, auf mehr als 80 Jahre alten Stühlen zu sitzen und von dort zu sehen, wie die Anzeigetafel per Hand gesetzt wird.

Außerdem empfehle ich eine geführte Tour durch das Stadion. Bei der 60-minütigen Tour erzählt Ihnen der Guide so manche spannende Anekdote.

  • Preise für eine Tour:
    • Erwachsene:  18 US$
    • Senioren:  17 US$
    • Kinder bis 15 Jahre und Studenten:  12 US$
  • Telefon: +1 617-226-6666
  • E-Mail: tours@redsox.com

Museum of Fine Arts

Einganghalle vom Museum of Fine Arts in Boston, USA© Bill Damon

Das Museum of Fine Arts ist eines der bedeutenden Kunstmuseen der USA und eine besondere Sehenswürdigkeit in Boston. Hier finden Sie Kunst aus mehreren Jahrtausenden: Die Exponate reichen von frühen Stücken der Völkerkunde über Musikinstrumente und Möbel bis zur Kunst der Gegenwart. Zu den Highlights zählen z. B. ägyptische Altertümer und chinesische Objekte, außerdem Werke von Rembrandt, van Gogh und Munch.

Für eine Pause eignet sich der Innenhof des Museums, in dem Sie wunderbar im Grünen sitzen können.

 

  • Adresse: Avenue of the Arts, 465 Huntington Avenue, Boston, MA 02115
  • Telefon: +1 617-267-9300
  • Öffnungszeiten:
    • Montag – Dienstag: 10 Uhr – 16:45 Uhr
    • Mittwoch – Freitag: 10 Uhr – 21:45 Uhr
    • Samstag – Sonntag: 10 Uhr – 16:45 Uhr
  • Eintritt:
    • Erwachsene:  25 US$
    • Senioren (65 + Jahre) und Studenten:  23 US$
    • Jugendliche unter 17 Jahren:  10 US$

New England Aquarium – Das künstliche Riff im Salzwassertank

© thesp4n1sh – Fotolia.com

Direkt am Kai im Hafen von Boston liegt das New England Aquarium. Dort stoßen Sie auf unzählige Lebewesen der Region – von Schildkröten über Seelöwen bis zu Pinguinen. Das riesige Highlight des Aquariums ist der mehrstöckige und von allen Seiten einsehbare Salzwassertank, der ein künstliches Riff beherbergt, in dem Sie hunderte Fischarten sehen können.

In unmittelbarer Umgebung des Aquariums liegen einige der besten Seafood-Restaurants der Stadt.

 

  • Adresse: 1 Central Wharf, Boston, MA 02110
  • Telefonnummer: +1 617-973-5200
  • Öffnungszeiten:
    • 1. Juli bis 7. September: Sonntag – Donnerstag: 9 Uhr – 18 Uhr. Freitag und Samstag: 9 Uhr – 19 Uhr.
    • 8. September bis 30. Juni: Montag – Freitag 9 Uhr – 17 Uhr. Am Wochenende 9 Uhr – 18 Uhr.
  • Eintritt:
    • Erwachsene:  26,95 US$
    • Kinder (3-11 Jahre):  17,95 US$
    • Senioren (60 + Jahre):  24,95 US$

Faneuil Hall und Quincy Market

© ssviluppo – Fotolia.com

Die etwas andere Sehenswürdigkeit von Boston, nämlich das kulinarische Zentrum der Stadt, bilden Faneuil Hall und Quincy Market. Ersteres ist 1742 errichtet worden und damit eines der ältesten Gebäude der Stadt. Es wurde früher als Markplatz genutzt, doch als die Ansprüche stiegen und die Bevölkerung stetig wuchs, musste es um den Quincy Market erweitert werden.

Heute finden Sie in den mehr als hundert Meter langen Granitgebäuden unzählige Restaurants, Bars und Lebensmittelläden, in denen Sie nach Herzenslust schlemmen können. Zusätzlich ergattern Sie in den kleinen Shops sicher das eine oder andere Souvenir.

Und wenn Sie genug von all den Köstlichkeiten haben: Setzen Sie sich vor der Halle auf eine Bank und lauschen Sie der Live-Musik, die dort oftmals gespielt wird.

Titelbildquelle: #190514613 | Urheber: © diak – stock.adobe.com

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2 Kommentare

Niklas Schatto 17. Juli 2018 - 14:22

Hallo! Ein kleiner Kommentar zum Artikel über das Museum of Fine Arts in Boston. Das Bild zeigt zwar ein Museum, allerdings steht das gezeigte Museum in Wien und nicht in Boston, was dem Leser vielleicht einen Falschen Eindruck gibt. Zudem Ist das Museum das Naturhistorische Museum in Wien, nicht mal das kunsthistorische, welches dem gegenüber steht. Ich wäre froh wenn ihr das überarbeiten könntet! Dankeschön und liebe Grüße an das Team!

Antworten
Alex 18. Juli 2018 - 10:49

Hallo Herr Schatto,

Sie haben natürlich vollkommen Recht. Da hat sich ein ganz falsches Bild eingeschlichen. Wir haben den Fehler korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis!

Viele Grüße
Alex

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