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Die Abruzzen: Küste, Berge und ganz viel Ruhe

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Straße in den Abruzzen

Die nördlichste Region Süditaliens gilt nicht nur wegen ihres großen Anteils an Naturschutzgebieten als eines der schönsten Reiseziele Südeuropas. Schroffe Gebirgswelten wechseln sich hier mit unberührten Flusstälern ab und prägen eine Landschaft, die kaum kontrastreicher ausfallen könnte. Im Osten erstreckt sich das endlose Blau der Adria, im Westen die Bergmassive Sirente und Monte Velino, in denen Wölfe und Bären heimisch sind. Entdecken Sie mit uns eine spektakuläre Gegend, die nicht zuletzt mit hervorragendem Essen überzeugt.

Die Abruzzen: Strände, Berge & wenig Touristen
Die maritime Seite der Abruzzen
Die Bergwelten der Abruzzen
Wellness in den Abruzzen


 

Symbol Hinweis Mit dem Mietwagen durch die Abruzzen
Damit Sie die Vielfalt dieser Gegend ausführlich entdecken können, empfehlen wir Ihnen – natürlich – mit einem Auto zu reisen. So erreichen Sie selbst die entlegensten Sports in den Bergen und an der Küste. Ihren Mietwagen für die Abruzzen holen Sie am besten in Pescara ab. Die größte Stadt der Region ist der perfekte Startpunkt für Ihre Tour durch die Abruzzen. Pescara hat einen eigenen Flughafen, der ab Frankfurt angeflogen wird. Alternativ können Sie nach Rom fliegen und von dort aus mit dem Mietwagen in die Abruzzen aufbrechen.

Die maritime Seite der Abruzzen

Mehr als 130 Kilometer Küste erstrecken sich im Osten der Abruzzen. Die nördlichen Gebiete sind von silbernen Sandstränden geprägt, an denen viele kleinere und größere Küstenstädtchen zu einer Sightseeing-Tour einladen. Cafés und Restaurants mit vorzüglichen Speisen finden sich hier an nahezu jeder Straßenecke. Kiefernwälder schirmen die Strände zumeist von den Städten ab und tragen zu einer natürlich gewachsenen Vielfalt der Landschaft bei, die sich weiter südlich in anderer Form zeigt. Hier gehen die offenen glänzenden Strände allmählich in kleinere Buchten mit Kiesstränden und Klippenformationen über. Das kristallklare Wasser ist ideal zum ausgiebigen Schnorcheln und Tauchen. An manchen Stellen können Wagemutige auch einen beherzten Sprung von den meterhohen Klippen wagen.

Fischerhütte an der Küste

Besonders sehenswert sind die die berühmten Trabocchi. Dabei handelt es sich um weit ins Meer hineinreichende Pfahlbauten. Viele von ihnen beherbergen Restaurants, die mit Tischen direkt am Wasser und einer atmosphärischen Beleuchtung locken. Wir haben in ganz Italien selten derart romantisch gelegene Restaurants gesehen. Dass das Essen in den meisten großartig ist, schadet natürlich auch nicht.

Zeit für Bewegung! Gut ausgebaute, lange Radwege führen durch die Buchenhaine und Pinienwälder entlang der Küste. Die bietet an vielen Stellen beste Voraussetzungen für Wassersportfreunde – von Angeln über Segeln und Windsurfen bis zu Kanufahren ist hier alles möglich. In der größten Stadt der Region, Pescara, finden Sie ein reichhaltiges Kulturangebot aus Konzerten, Straßenfesten und Ausstellungen.

Die Bergwelten der Abruzzen

Mit zunehmender Entfernung von der Küste werden die Abruzzen immer hügeliger, bewaldeter und kontrastreicher. Kleine Ortschaften mit zahlreichen Restaurants, die außergewöhnliche Köstlichkeiten anbieten, wechseln sich hier mit idyllischen Feldern, Weiden und Waldgebieten ab. Die sehr verwinkelten Straßen sind zwar gut befahrbar, können aber trotz Ausschilderungen oft verwirren, weshalb eine detaillierte Karte oder ein Navigationsgerät ein Muss ist. Wer hier wandern oder die tausenden Waldkilometer mit dem Mountainbike erkunden möchte, findet in den Touristenbüros vor Ort allerlei Informationen. Auch Karten oder geführte Touren werden für Trekkingbegeisterte, Kletterer und Freeclimber hier angeboten.

Im Winter sind die Abruzzen das perfekte Reiseziel für Skifahrer und Snowboarder. Von November bis Mai können Abfahrtfans, Langläufer und Extremsportler auf den hunderten Kilometern Piste der Nationalparks Sirente-Velino, Latium-Molise oder Maiella die Natur genießen. Im Sommer entdecken Sie in diesen Nationalpark eineselten gewordene Flora und Fauna. Aber zurück zum Wintersport: Bekannte touristische Ortschaften wie Roccaraso oder Rivisondoli und das Hochplateau Campo Imperatore sind mit modernen Ski-Anlagen ausgestattet, die für Skifahrer, Snowboarder und Snowrafter jede Menge Spaß in Traumkulisse bieten.

Winter in den Abruzzen

Symbol Tipp Das Bergstädtchen Sulmona
Besonders empfehlenswert ist die beschauliche Ortschaft Sulmona, die sich in der Nähe des Majella- und des Abruzzen-Nationalparks befindet. Kaum mehr als 25.000 Einwohner zählt Sulmona und kann mit einer Vielzahl von historischen Bauten sowie wunderschönen Plätzen glänzen. Neben der Kirche San Gaetano sind hier auch viele Adelssitze einen Besuch wert. Das städtische Museum bietet zwei Abteilungen: Eine archäologische Abteilung, in der Ausgrabungsgegenstände und Restaurierungsarbeiten ausgestellt werden, und eine Abteilung über Mittelalter und Renaissance, in der Skulpturen, Gemälde und historische Gerätschaften zu finden sind. Unser Highlight: das coole Aquädukt des Ortes.

Sulmona, Abruzzen© TTLmedia – stock.adobe.com

Wellness und Entspannung in den Abruzzen

Neben den sportlichen und kulturellen Reizen sind die Abruzzen aber auch der perfekte Ort, um zur Ruhe zu kommen. In den Schloss-Hotels und Wellness-Zentren der Region können Sie die Seele baumeln lassen. Ob in Castel di Sangro, Montesilvano oder Rivisondoli: Eine hochmoderne Ausstattung ist in den hier gelegenen Thermalbädern, Spas und Fitnessstudios durchweg Standard. Obendrauf gibt eine angenehm entspannende Atmosphäre. Die Caramanico Terme ist uns eine besondere Empfehlung wert. In dem 650 Meter hoch gelegenen Örtchen gibt es neben mittelalterlichen Bauten wertvolle schwefelhaltige und mineralölhaltige Quellen, die bereits seit 1576 für Wohlbefinden und Gesundheit besucht werden.

Wir sind zwar Autofans, aber eine Bahnfahrt müssen wir Ihnen trotzdem ans Herz legen: die Panoramafahrt von Sulmona nach Roccaraso führt Sie bis auf fast 1000 Höhenmeter hoch und bietet malerische Landschaften mit verträumtem Flair – große Schafherden, freilaufende Kühe und Pferde inklusive. Apropos Pferde: Wer die Berge der Region nach einem Tag in der Sauna oder am Whirlpool auf einem der Vierbeiner erkunden will, findet dazu reichlich Gelegenheit, vor allem in Molise und im Nationalpark von Gran Sasso.

Symbol Parken Mobilität in den Abruzzen
Wer die Abruzzen auf eigene Faust erkunden will, kommt um einen Mietwagen nicht herum. Insbesondere die entlegenen Bergregionen mit ihren sehenswerten Panoramen sind mit den hiesigen Busverbindungen nur sehr schlecht erreichbar. Auch Züge fahren nur wenige Ortschaften im Inneren der Abruzzen an. Wer die grün ausgewiesenen Autobahnen der Region nutzen will, sollte sich bereits vor Abreise bei einem Automobilclub in Deutschland die so genannte Viacard kaufen, um unnötiges Warten an Mautstationen im Inland zu vermeiden. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen liegt bei 130 km/h, auf Landstraßen bei 90 km/h.

Titelbildquelle: #169153548 | Urheber: © fabio – stock.adobe.com

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