Einmal quer durch Mexiko!

Mexiko

3 Wochen

Februar 2008

Stefan S.

09.03.2008

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Start: Cancún

War unser Ankunftsort mitten in der Nacht. Die Mietwagenübernahme klappte problemlos. Wir bekamen einen Dodge Attitude zugeteilt, der für uns 3 Leutchen und Gepäck ausreichend Platz bot. Darauf achten sollte man, das wirklich jeder Lackschaden oder auch nur Kratzer eingetragen wird, ansonsten kann es teuer werden. Wir fanden dann schnell ein Zimmer in einem Hostal und schliefen erstmal ein paar Stündchen bei schwüler Hitze.

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Station 2: Tulum

Wir nutzten Cancun noch zum Versorgen der Grundausrüstung für uns als Campingtouristen und begaben uns dann auf die Piste. Mexiko überraschte mit halbwegs zivilisierten Straßenverkehr (im Vergleich zu arabischen Ländern). Die Gebotschilder sind aber mehr als gut gemeinte und oft auch nutzlose Hinweise zu sehen, zumindest wird man sicher nicht glücklich, wenn man sie voll ernst nimmt. Man sollte sich in Sachen Geschwindigkeit an den Einheimischen orientieren, die auch wissen, wo Radarfallen sind. Als äußerst negativ für die Durchschnittsgeschwindigkeit erweisen sich die vielen "Topes" und "Reductor" in den Ortschaften - Asphaltschwellen von z.T. beträchtlicher Höhe. Die Ausschilderung ist in der Regel miserabel, ein gutes Orientierungsvermögen ist angebracht. Wir stellten unser Zelt südlich von Tulum am Strand auf und genossen das karibische Flair mit Palmen, weißem Sand, herrlich milden Temperaturen, Trommelmusik und Leuten, die auch bei Telemedial entsprungen sein könnten. Am nächsten Morgen besuchten wir die Mayaruinen von Tulum, noch bevor die Touribusse von Cancun ankamen.

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Station 3: Nueva Unión

Hier besuchten wir die Mayaruinen von Coba mitten im Urwald - spektakulär! Vorher gab es ordentlich Pollo (Huhn) vom Grill mit Reis und Salsa picante sowie ein kühlendes Bad in einem Cenote. Anschließend gings noch weiter bis Piste bei Chichen Itza. Die Straßen auf der Yucatanhalbinsel sind endlos geradeaus und führen meistens durch den Busch, beiderseits der Straße Ranchos, alle eingezäunt mit Stacheldraht. Ans Tanken sollte man nicht erst denken, wenn der Tank fast leer ist. Die Qualität der Straßen reicht von absoluter Schlaglochpiste bis neuwertig, im regelmäßigen Wechsel. Ortsdurchfahrten sind nicht immer einfach, Schilder hinter Bäumen und Bauwerken verdeckt, bzw. ausgeblichen. Einbahnstraßen sind von der gesperrten Seite her nicht markiert. Die Vorfahrt im Kreisverkehr ist "wechselnd". Überholt wird rechts und links, häufig an den unmöglichsten Orten. Beim Fahren sollte man sich hauptsächlich nach vorn orientieren (nicht zuletzt auch wegen der vielen Asphaltschwellen, die manchmal auch nicht markiert sind), der nachfolgende Verkehr kümmert sich.

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Station 4: Pisté

Die Nacht verbrachten wir ruhig in Piste, unser Zelt konnten wir in einem Hotelpark aufstellen. Der Morgen sah uns dann schon bei den Mayaruinen von Chichen Itza, auch sehr spektakulär. Leider darf man auf die Kukulkanpyramide nicht mehr hoch. Weiter ging es dann nach über Merida nach Uxmal. Den dort im Reiseführer beschriebenen Zeltplatz gab es leider nicht mehr, also verbrachten wir den Abend und die Nacht auf einem abgeernteten Maisfeld.

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Station 5: Santa Elena

Am Morgen sahen wir uns erstmal die auch sehr sehenswerten Mayaruinen von Uxmal an. Danach stand vor der Weiterfahrt nach Campeche erstmal ein Reifenwechsel an, wir hatten uns einen ordentlichen Nagel eingefahren. Reifenreperaturwerkstätten gibts deutlich sichtbar von der Straße aus in jedem Ort.

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Station 6: Campeche

Campeche ist ein für mexikanische Verhältnisse angenehmes tropisches Städtchen am Golf von Mexiko mit großer Vergangenheit und viel wieder hergerichteter kolonialer Bausubstanz. Übrigens, Palmen werden hier mit dem Kran "gepflanzt". Die Durchfahrt ist problemlos, die Ausschilderung gut.

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Station 7: Palenque

Jetzt gings auf nach Chipas! Erstes Ziel war die alte Mayastadt Palenque mitten im Bergurwald. Brüllende Affenhorden und Urwaldriesen geben gleich ein ganz neues mystisches Feeling. Das Wetter ist allerdings saunagleich.

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Station 8: Agua Azul

Wir sind nun im Bergland angekommen, die Straße nach San Cristobal ist eine einzige Serpentine. Unterwegs besuchen wir den Nationalpark Agua Azul, der einen Fluss und seine Kaskaden schützt. Das Wort Nationalpark darf man aber nicht im europäischen oder gar nordamerikanischen Sinne nehmen. Der Park ist sehr klein und gleicht zum Teil einen Rummelplatz.

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Ziel: San Cristóbal de Las Casas

Wir übernachten in einem Kiefernwald auf 2500 m üNN. Hier wachsen Promelien an den Kiefern! San Cristobal ist ein quirliges Städchen mit großem Markt und viel indigener Kultur. Von hier aus geht die Reise weiter über Oaxaca und Pazifik ins mexikanische Hochland - also Fortsetzung folgt!

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