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Steckdose in England und Schottland: Das müssen Sie beachten

von Alex
Steckdose in England

Letztes Update: 13. August 2019

England und Schottland sind beliebte Reiseziele für Naturfreunde, Städteliebhaber und Roadtrip-Fans. Die facettenreichen Regionen haben für jeden Urlauber etwas zu bieten. Bevor Sie nach Großbritannien aufbrechen, sollten Sie allerdings sicherstellen, dass vom Smartphone bis zum Rasierer alle Ihre Reisebegleiter im Urlaub bestens versorgt sind. Die Steckdose in England ist nämlich ganz anders als in Deutschland. Alle Infos zu Strom, Adapter und Co. finden Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis: Steckdose England und Schottland
1. Adapter und Netzspannung
2. Steckdose in England
3. Steckdose in Schottland

1. Brauche ich in England einen Adapter für die Steckdose?

Ja, in England bzw. in ganz Großbritannien (also auch in Wales, Schottland und Nordirland) brauchen Sie einen Adapter, um Ihre elektronischen Geräte ans Stromnetz anzuschließen. In England werden Steckdosen des Typ G verwendet (in Deutschland ist es Typ F). Wie bei uns ist die Netzspannung in England 230 V und die Frequenz 50 Hz. Daher können Sie alle Geräte problemlos verwenden, wenn Sie einen Adapter haben. Am besten besorgen Sie sich den Adapter vor der Abreise. So starten Sie bestens ausgestattet in den Urlaub.

Einen passenden Reiseadapter bekommen Sie in großen Elektronik-Shops oder – wenn’s mal etwas kurzfristig wird – auch am Flughafen. Selbstverständlich finden Sie auch bei Amazon eine Auswahl passender Adapter für englische Steckdosen:

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Der englische Stecker wird auch als Commonwealth-Stecker bezeichnet, da er auch in vielen ehemaligen britischen Kolonien im Einsatz ist. Sie können Ihren England-Adapter unter anderem auch auf Malta, auf Zypern, in Malaysia, Hongkong oder Singapur nutzen.

2. So funktioniert die Steckdose in England

Die Steckdose in England funktioniert etwas anders als in Deutschland. Die größte Umstellung für Urlaub ist sicher, dass die Steckdosen erst eingeschaltet werden müssen. Jede einzelne Steckdose hat einen kleinen Schalter, über den Sie die Stromzufuhr ein- oder ausgeschalten können. Also nicht wundern, wenn direkt nach dem Einstecken noch nichts funktioniert. Vermutlich ist die Steckdose einfach noch nicht eingeschaltet.

Anders als die heimische Steckdose hat die britische Variante drei Löcher. Im oberen Loch befindet sich zusätzlich ein Sicherheitshebel. Dieser wird durch den oberen Stift des Steckers heruntergedrückt. Nur wenn der Sicherheitshebel heruntergedrückt wird können auch die unteren beiden Stifte des Steckers in der Steckdose verschwinden.

Vorsicht vor Tricks mit Steckdosen in England!

Im Internet kursieren so manche Tricks, wie Sie den Sicherheitshebel überlisten und dann auch deutsche Stecker in englische Steckdosen stecken können. Lassen Sie unbedingt die Finger davon! Spielereien an der Steckdose werden sehr schnell gefährlich. Selbst wenn Sie einen Adapter vergessen haben – an der Hotel-Rezeption oder in einem örtlichen Fachgeschäft bekommen Sie sicher Hilfe.

3. Steckdose in Schottland: Brauche ich einen anderen Adapter als in England?

Sie sind mit dem Mietwagen in Schottland unterwegs und fragen sich, ob Sie hier einen anderen Adapter als in England benötigen?

Die Antwort lautet nein. Auch in Schottland wird der Steckdosen-Typ G verwendet. Außerdem beträgt die Netzspannung – wie in England – 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Sie können also für die Schottland-Steckdose denselben Adapter wie in England und Wales nutzen und müssen kein zusätzliches Gerät kaufen, wenn Sie in beiden Ländern unterwegs sind.

Die wichtigsten Infos zu Steckdosen in England und Schottland
Adapter nötig? ja
Steckdosen-Typ Typ G
Netzspannung 230 V
Frequenz 50 Hz

Titelbildquelle: #80624951 | Urheber: © LoloStock – Adobe Stock

Alex

Ich liebe es, die Welt zu entdecken - natürlich am besten mit dem Mietwagen! Obwohl ich vom Dauer-Fernweh geplagt bin, bin ich auch immer wieder gerne zu Hause im schönen Köln. Meine wichtigsten Zutaten für eine gelungene Reise: großartige Natur und gutes Essen. Neuseeland und Südafrika haben einen besonderen Platz in meinem Reiseherz. Als nächstes geht's nach Paris und Österreich.
Alex

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2 Kommentare

Andreas Lange 13. Februar 2019 - 10:24

Hallo Alex,
ich habe gerade deinen Artikel gelesen und erschreckend diese Aussage gefunden:
„Anders als die heimische Steckdose hat die britische Variante drei Löcher. Im oberen Loch befindet sich lediglich ein Sicherheitshebel.“
Nicht nur lediglich ein Sicherheitshebel sondern der Erdanschluss. Das wichtigste an der Steckdose. Sollte es zu einem Fehlerfall kommen, z.B. wenn durch einen defekt am Metallgehäuse des Toasters eine Phase (Strom) anliegt, so löst der Fehlerstromschutzschalter aus (FI). Nur bei Geräten mit Kunstoffgehäuse ist der dritte Anschluss nicht interessant.
Bei uns in Deutschland sind anstatt des dritten Pins die beiden Bügel in der Steckdose.
Wäre toll wenn du das lediglich steichst und die Wichtigkeit des dritten Pins erwähnst, da es zugleich der Erdanschluss ist.
Lieben Gruß,
Andreas

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Alex 14. Februar 2019 - 9:50

Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben absolut recht, der Sicherheitshebel ist essentiell. Deswegen habe ich im Artikel noch einmal gesondert darauf hingewiesen, dass man auf keinen Fall versuchen soll, ihn mit Tricks zu überlisten.

Viele Grüße
Alex

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