9 Tage Namibia: unvergessliche 2000 km durch die Nordhälfte Namibias

Namibia

1 Woche

Februar 2008

Peter A. S.

10.03.2008

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Start: Windhoek

Startpunkt der Tour. Wenn man mittags den Mietwagen (unbedingt Allrad - sonst kommen nur die langweiligen Teerstraßen in Frage!!) losfährt, schafft man es vor Einbruch der Dunkelheit über die C28 und den Bosua-Pass durch das Khomas-Hochland und die Namib-Wüste nach Swakopmund. Man sollte besser nur tagsüber fahren.

Station 2: Swakopmund

Alles Nötige für die ganze Reise steht in guten Reiseführern - unbedingt vorher lesen! Wir haben benutzt: Namibia-Führer von Dumont, Polyglott on tour, Globetrotter Travel Guide. Die Fahrt durch die Berge und die Wüste ist atemberaubend schön und einsam (uns ist auf den ca. 310 km nur ein Auto begegnet). Kurz vor Swakopmund sind in der Namib an der C28 am linken Rand der Piste Steintürmchen aufgehäuft: Geht man dort rechtwinklig ca. 100 m in die Wüste, findet man die berühmte (aber hässliche) Welwitschia mirabilis. In Swakopmund ist die Pension The Stiltz ein Genuss für Leute mit Sinn für für Design und Perfektion im Detail. Dem selben Besitzer gehört ein sehr schönes und gutes Restaurant direkt am Strand (besonders Fisch: Kingklip). Was man im Ort anschauen kann, steht in jedem Reiseführer. Ein Erlebnis ist eine Quadfahrt durch die Dünen: Daredevil Adventures, links an der Küstenstraße kurz vor Walvis Bay. Wer dabei filmen will, sollte das morgens machen - da ist zwar oft das Licht nicht optimal, aber der Sand staubt noch nicht so (macht sonst die Kamera kaputt).

Station 3: Uis

Von S. aus die C34 an der Küste nach Norden, dann in Hentiesbay rechts ab, 114 km wieder durch die topfebene endlose Namib Richtung Uis, dann durchs Damaraland, evtl. Abstecher zum Brandberg, dann die D2612 zu Petrified Forest, Rock Paintings. In der überraschend schönen Twyfelfontain-Lodge Mittagspause machen! Dann die C39 über Khorixas (sicherheitshalber wieder volltanken! Geht außerhalb von Windhoek nur mit Bargeld!) in die Fransfontainberge zur sehr schönen Vingerklip Lodge: Atemberaubende Aussicht - sieht aus wie Monument Valley!

Station 4: Bam se Pos

Dieser Ortsname wurde beim Anklicken der Route in Google Earth hier eingetragen - haben wir aber in der Realität nicht bemerkt

Station 5: Outjo

Ggf. hier tanken. Besonders hier haben wir Hererofrauen mit der typischen Tracht (und dem Kopfschmuck) gesehen. Dann die C38 nach Norden zum Etosha-Park, Einfahrt durch Anderson Gate.

Station 6: Okaukuejo

Zentraler Standort ist Okaukuejo. Schöne (klimatisierte!) und komfortable Reetdach-"Hütten" direkt am flutlichtbeleuchteten Waterhole. Während der Regenzeit (bei uns Winter, dort Sommer!) ist aber eh alles grün und nass, so dass die es die Tiere nicht nötig haben, sich um diese Wasserlöcher zu drängen. Wenn man viele verzweifelte durstige Tiere an Wasserlöchern sehen will, muss man im Namibia-Sommer kommen. Dann ist aber die ganze Landschaft braun und staubig. Die diversen Pirschfahrten (Foto-Safaris, jeweils ein paar Stunden mit Landrover) sind also - wenn man schon andere Safaris gemacht hat - nicht soo überwältigend. In der Regenzeit sind z.B. die Elefant nach Norden ausgewandert. Aber wir haben trotzdem gesehen: unzählige Antilopen in allen Varianten (vor allem Springbok, Kudo, Gnu, Oryx), Warzenschweine, Schabrackenschakale, Hyänen, Zebraherden, einige Giraffen, ein Löwenrudel nachts (mit großem Abstand).

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Station 7: Otjiwarongo

Ein traumhaftes Resort der Africat Foundation. Besonders schön: die Chalets im Bush-Camp. Keine Garantie, dass man die Großkatzen tatsächlich sieht, aber wir hatten Glück und haben Leoparden, Cheetahs und Löwen gesehen. Falls man filmen/fotografieren will: Ohne ein lichtstarkes (Tiere sieht meist nur in der Morgen- od. Abenddämmerung!) Tele mit mindestens 300 mm (analog) bzw. 200 mm (digital) Brennweite sieht man die Tiere kaum. Der Löwe auf dem Foto war ca. 20 m entfernt, das Bild ist eine Ausschnittvergrößerung. Daher unbedingt die bestmögliche Auflösung wählen und die schnellstmöglichen Speicherkarten benutzen (z.B. Sandisk Extreme III).

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Station 8: Kalkfeld

Die D2483 von Sukses nach Kalkfeld ist eine wunderschöne Strecke, am Mount Etjo vorbei, wo die Dinosaurier-Fußabdrücke und die berühmte Lodge sind, aber in der Regenzeit schwer passierbar. Wir sind nach einem Drittel der Strecke im Schlamm steckengeblieben, mussten herausgezogen werden und sind den ca. 170 km langen Umweg über Otjiwarongo gefahren.

Station 9: Omaruru

Tanken! Hier sind wir nur durchgefahren - keine besonderen Erlebnisse hier. Ansonsten: Siehe Reiseführer

Station 10: Karibib

Hier sind wir nur durchgefahren - keine besonderen Erlebnisse hier. Ansonsten: Siehe Reiseführer

Station 11: Okahandja

Hier sind wir nur durchgefahren - keine besonderen Erlebnisse hier. Ansonsten: Siehe Reiseführer

Ziel: Windhoek

Empfehlung: Übernachtung und Abendessen in Villa Verdi (etwas schwer zu finden - Stadtplan nötig!)

 
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