Von Kapstadt nach Durban

Südafrika

1 Woche

November 2005

Beeble B.

01.06.2008

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Start: Kapstadt

KAPSTADT! Das wohl " schönste Ende der Welt"," Juwel des Südens", "Gasthaus der Meere", "Tor nach Afrika, "Mutterstadt".......die älteste von Europäern gegründete Siedlung Südafrikas hat viele Namen und verdient sie alle. Während einer Stadtbesichtigung sahen wir unter anderem die St. George´s Kathedrale, die Stadthalle, den Company Garten und das alte Kastell. Auf dem Weg zum Tafelberg sollte ein kleiner Spaziergang im farbenfrohen Malayen Viertel eingelegt werden. Der Tafelberg - wer mag kann ihn zu Fuß erklimmen - wir können die rotierende Gondelbahn aber nur wärmstens empfehlen! Nicht vergessen eine Jacke mitzunehmen, da immer eine steife Brise vom Meer herüber weht und es sehr schnell sehr kalt werden kann. SHOPPEN geht man am besten an der Victoria & Alfred Waterfront. Zum Ausbau dieses ehemalige Hafenviertels hat man sich Ideen aus San Francisco und Boston entliehen. Heute erlebt man maritimes Flair und Besucher aus aller Welt. Den Abend mit einem leckeren Essen ausklingen lassen. Toll ist die Sunset Cruise durch den Hafen! Mit einem Glas Sekt in der Hand in den Sonnenuntergang fahren und danach zum Dinner zu "'The Africa Cafe"Es erwartet einen eiine kulinarische Reise durch den afrikanischen Kontinent. Bunt und farbenfroh - wie man sich Afrika vorstellt. (Unbedingt vorher einen Tisch reservieren!) KAPHALBINSEL: Immer an der Küste entlang geht es über die noblen Vororte "Clifton" und "Comps Bay" nach "Hout Bay". Hier legen die vielen kleine Boote ab; die einen rund um "Duiker Island" fahren, wo sich tausende von Robben tummeln. ( Nicht unterschätzen wie "frische" Seeluft riechen kann!) Über den "Chapman´s Peek Drive" - eine wunderschöne Panorama Straße - gelangt man zum Naturschutzgebiet am "Kap der Guten Hoffnung". Die Kapflora weist unverwechselbare Charakteristika auf. Die dichten, strauchartigen Gewächse werden Fynbos genannt. Die berühmteste Vertreterin dieser Pflanzen ist die Königsprotea, die Nationalblume des Landes.Von der Kapspitze zum Alten Leuchtturm ist es ein Katzensprung. Hier hat man einen grandiosen Blick auf die Kaphalinsel und die "False Bay" Nicht vergessen, wie immer im National Park: nichts berühren, nichts mitnehmen und vor allen Dingen nicht die Paviane füttern!

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Station 2: Stellenbosch

WEINLAND: Sattes Grün, Obstplantagen und Reblandschaften die in sanfte Hügelketten eingebettet sind... Das ist Weinland mit seinem wirtschaftlichem Zentrum "Stellenbosch". Die Universitätsstadt ist ein hervorragendes Beispiel für die Kapholländische Architektur. Wer im Weinland ist muss auch eine Kellerei besichtigen... Das Angebot ist groß und die Auswahl fällt schwer. In "Worcester" wartet die größte Brandykellerei der Welt auf einen Besuch. Mit etwas Glück zeigt einem der Küfer seinen "Brandy Fass Blues" Auspannen nach soviel Stress kann man in den Thermalquellen von "Montagu".

Station 3: Oudtshoorn

KLEINE KAROO: Die Fahrt geht Richtung Osten in die kontrastreiche Halbwüste "Kleine Karoo". "Oudtshoorn" ist das Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht. Der Besuch einer Straußenfarm ist hier obligat. Erst die Aufzucht bewundern und Auge in Auge mit einem fast 2 Meter großen Vogel stehen oder, wenn man leicht genug ist, sich als Straußenjockey versuchen. Später kann man sich an Eier- und Fleischspeisen aus eigener Produktion gütlich tun...Sehr beeindruckend sind die " Cango Höhlen", das größte zusammenhängende Tropfsteinhöhlensystem im Süden Afrikas.

Station 4: George

GARTENROUTE: von "George" aus geht die Fahrt mit der historischen Dampfeisenbahn "Outeniqua Choo Tjoe" nach "Knysna". Ursprünglich zum Transport von Holz und landwirtschaftlichen Gütern gebaut, ist diese Eisenbahn eine der größten Attraktionen der Gartenroute. Der historische Bahnhof von George beherbergt eine imposante Oldtimersammlung unter anderem einen Mercedes Pickup aus den 50er Jahren... Die Zugfahrt geht immer an der Küste entlang und bietet fantastische Ausblicke auf endlose Strände, Wälder und die Seeplatte des "Wilderness Nationalparks". Das Nebeneinander von Salzwasser und Süßwasser sogt für eine artenreiche Flora und Fauna.

Station 5: Knysna

TSITSIKAMA National Park: "Tsitsikamma- Platz der vielen Wasser" ist der erste Marine National Park in Afrika. Neben dem 80 km langen Küstenstreifen erstreckt sich das Schutzgebiet 5,5 km in den indischen Ozean. Die Brandung an manchen Stellen verschlägt einem den Atem. Tsitsikamma ist gekennzeichnet durch zahlreiche einheimische Pflanzen, dichte Wälder mit einem zum Teil sehr alten Baumbestand. Exemplarisch hierfür ist der "Big Tree" ein über 1000 Jahre alter Gelholzbaum.

Station 6: Shakaskraal

KWA ZULU NATALl - Shakaland - Wildlife Von Durban aus ist es ein Katzensprung zu einem ganz besonderen Zuludorf. Der Kraal " Shakaland"; einst als Kulisse für den Film "Shakazulu" gebaut; dient heute als Museumsdorf in dem ein Clan lebt und interessierten Besuchern Sitten und Gebräuche des einst so kämpferischen Zuluvolkes näherbringt. Übernachtet wird in traditionellen Rondavels mit erstaunlich viel Komfort. Mitten im Zululand liegt der "Hluhluwe - Umfolozi Game Reserve": Dieses Schutzgebiet besticht durch seine malerische Landschaft und gilt unter Kennern als artenreicher und schöner als der bekanntere "Krüger-National-Park". Wir haben innerhalb einer Safari 4 der "Big Five" gesehen - nur der Leopard wollte nicht!

Ziel: Durban

ST. LUCIA - Wetlands Das UNESCO Weltnaturerbegebiet ist ein Naturphänomen. Es existieren auf relativ kleinem Raum 5 verschiedene Ökosysteme. Es stellt eine Landschaft mit Süß-, Brack- und Salzgewässern dar mit Küsten- und Sumpfwald, Gebüsch Schilf und Mangroven. Hier findet man einige der höchsten bewachsenen Sanddünen der Welt. Fischreiher, Pelikane und Störche sieht man genauso häufig wie Krokodile und Nilpferde. Nicht vergessen, nachts besser nicht zu Fuß unterwegs sein. Es sterben mehr Mensch pro Jahr durch Nilpferdangriffe als durch Löwen oder Krokodile. Es gibt natürlich noch vieles mehr, dass man sich beim nächsten Besuch ansehen muss!

 
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