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Himmlisches Südtirol: Die Drehorte von „Honig im Kopf“

Eigentlich will Tilda mit ihrem Großvater Amandus mit dem Zug von Hamburg nach Venedig reisen – doch dann steigt der alte Herr aus Versehen am Bahnhof in Bozen aus und das Chaos nimmt seinen Lauf. Gut für die Zuschauer des Films, denn Tilda und Amandus begeben sich auf einen abenteuerlichen Trip durch Südtirol und die Bilder, die man dabei zu sehen bekommt, machen so richtig Lust auf einen Ausflug dorthin. Wir haben Ihnen eine Route mit den Drehorten von „Honig im Kopf“ zusammengestellt, auf der Sie die magische Landschaft der italienischen Region selbst erkunden können.


Die Drehorte zu „Honig im Kopf“

Bozen Dolomitental Villnöss
St. Magdalena Toblacher See
Drei Zinnen Venedig

Fakten zur Rundreise

Kilometer ca. 330 km
Reine Fahrtzeit ca. 5:30 h
Stationen 6

Start: Bozen

Ihre Reise zu den Drehorten von „Honig im Kopf“ beginnt in der Provinzhauptstadt Bozen (italienisch: Bolzano) – dem Ort, an dem Amandus auf der Suche nach einer Bahntoilette versehentlich aus dem Zug steigt und an dem das Abenteuer Südtirol für ihn und Tilda beginnt.

Lassen Sie hier Ihren Mietwagen erstmal stehen und erkunden Sie die Stadt, in der drei Kulturen aufeinandertreffen: Italienische, österreichische und deutsche Einflüsse prägen hier das Ambiente und mischen sich zum typischen Südtiroler Charme.

bozen_italien_90863010© maudanros – Fotolia.com

Bozen ist wunderbar entspannt: Sie können hier durch die bezaubernde Altstadt mit ihren bunten Hausfassaden schlendern, einen Einkaufsbummel durch Modeboutiquen unternehmen und die regionale Küche in einer der authentischen Stuben genießen.

Zu besichtigen gibt es auch eine Menge, so z. B. das Franziskanerkloster Bozen, das auch einer der Drehorte von „Honig im Kopf“ ist, das Archäologiemuseum, das mit der Mumie von Ötzi eine Weltsensation beherbergt, und das Museion, das moderne und zeitgenössische Kunst zeigt.

Tipp

Für tolle Aussichten über die Stadt fahren Sie mit der Kohlerer Seilbahn – der ältesten freischwebenden Seilbahn der Welt – rauf zum rund 1.100 m hoch gelegenen Dörfchen Kohlern.


1. Station: Dolomitental Villnöss

Als nächstes fahren Sie in Richtung Nordosten, wo sich der nächste Drehort von „Honig im Kopf“ in Südtirol befindet, nämlich das Dolomitental Villnöss. Im Film sind Tilda und ihr Großvater hier mit einer Nonne unterwegs, die die beiden im Kloster kennengelernt haben und die sich bereit erklärt hat, sie nach Venedig zu bringen.

Sommer im Villntal© Stefan Kretzschmar – Fotolia.com

Das Villnöss-Tal erstreckt sich über eine Länge von rund 24 km und ist Teil der Ferienregion Eisacktal. Sehr beeindruckend ist der Anblick der Geislergruppe, einer Gebirgskette, die von spitzen, turmartigen Felsen geprägt ist.

Drumherum erwartet Sie ursprüngliche Natur wie aus dem Bilderbuch, sattgrüne Wiesen, charmante Holzhütten, weidende Tiere und kleine traditionelle Dörfer wie St. Magdalena, unsere nächste Station.


2. Station: St. Magdalena

Einer der wohl schönsten „Honig im Kopf“-Drehorte ist das Örtchen St. Magdalena im eben genannten Villnösstal. Auch hier landen Tilda und ihr Großvater auf ihrer ungeplanten Reise durch Südtirol.

Wahrzeichen des Dorfes, das rund 370 Einwohner hat und von den Einheimischen auch „in Berge“ genannt wird, ist die St. Magdalena Kirche. Mit der Geislergruppe im Hintergrund bildet sie die perfekte Kulisse für einzigartige Fotoaufnahmen von den Dolomiten.

st-magdalena_italien_81144959© Nickolay Khoroshkov – Fotolia.com

Im Sommer ist die Umgebung von St. Magdalena ideal zum Wandern, im Winter hingegen finden Sie hier perfekte Bedingungen zum Skifahren, Langlaufen und Schneeschuhwandern.

Schon gewusst?

St. Magdalena ist übrigens der Geburtsort des berühmten Bergsteigers Reinhold Messner.


3. Station: Toblacher See

Nun geht es weiter nach Osten ins Höhlensteintal. Hier, an der Grenze der beiden Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Sextner Dolomiten, befindet sich auf 1.259 m Höhe der Toblacher See, der ebenfalls du den Drehorten von „Honig im Kopf“ gehört. Übrigens hat Darsteller und Regisseur Til Schweiger an diesem Ort als Kind häufig seine Ferien verbracht.

toblacher-see_italien_102028945© andras_csontos – Fotolia.com

Der Alpensee ist wunderschön in die Berg- und Waldlandschaft eingebettet und bietet vielen seltenen Zugvögeln ein Zuhause, die Sie hier im Frühling und Herbst beobachten können. Wenn Sie im Sommer hier sind, leihen Sie sich am besten ein Bötchen und schippern entspannt dahin, während Sie die Idylle genießen. Zum Baden ist der See leider weniger geeignet, da er überwiegend sehr seicht ist – maximal 3,5 m geht es hier stellenweise in die Tiefe.

Um den See verläuft übrigens auch ein Naturlehrpfad, den Sie bei einer rund zweistündigen Wanderung gemütlich entlangspazieren und dabei auf zahlreichen Infotafeln Wissenswertes zur Flora und Fauna der Region erfahren können.


4. Station: Drei Zinnen

Von einem schönen Ort zum nächsten: Ihre vorletzte Etappe ist das Hochpustertal, die östlichste Region von Südtirol. Hier erwarten Sie die Drei Zinnen, die ebenfalls als Drehort für „Honig im Kopf“ dienten.

Sie sind das Wahrzeichen der Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO-Welterbe gehören und bestehen aus drei Bergobelisken: dem 2.999 m hohen Großen Zinne, dem 2.973 m hohen Westlichen Zinne und dem 2.857 m hohen Kleinen Zinne.

drei-zinnen_italien_96179500© Daniel Prudek – Fotolia.com

Wie die Protagonisten im Film können Sie hier eine kleine Wanderung mit Blick auf das imposante Berg-Trio unternehmen, die frische Bergluft einatmen und jede Menge Eindrücke sammeln.

Mit dem Auto können Sie die malerische Landschaft ebenfalls erkunden, z. B. auf der schönen Passstraße über Misurina bis zu Auronzohütte.

Tipp

In Landro im Höhlensteintal steht ein kostenloses Fernrohr, durch das Sie das Panorama der Drei Zinnen aus der Ferne bewundern können.


Ziel: Venedig

Der letzte der „Honig im Kopf“-Drehorte liegt zwar nicht mehr in Südtirol, ist aber ein krönender Abschluss dieser Tour. Auch im Film stellt die „versunkene Stadt“ das Ziel der Reise von Tilda und Amandus dar.

venedig_italien_63839278© sborisov – Fotolia.com

Sie fahren hier u. a. über den Canale Grande und füttern die Tauben auf dem Markusplatz. Doch dies sind nur zwei Beispiele der Top-Sehenswürdigkeiten von Venedig. Die Lagunenstadt mit ihren prachtvollen Brücken und den unverwechselbaren Gondeln ist einfach ein Traum. Auch wenn man in der Hochsaison wegen der Touristenmassen, die sich hier durch die engen Gassen schieben, nur langsam vorankommt – Venedigs Schönheit ist und bleibt unbestritten.

Erkunden Sie die Stadt am besten außerhalb der typischen Touristenrouten und Sie werden jede Menge Schätze entdecken!

Titelbildquelle: #102028945 | Urheber: © andras_csontos – Fotolia.com; #81144959 | Urheber: © Nickolay Khoroshkov – Fotolia.com

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