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Safari-Kleidung: das muss ins Gepäck

Afrikanische Steppe mit Giraffe und Sonnenuntergang

An einer Safari teilzunehmen, ist ein großes Abenteuer. Gerade deshalb kommt es auch auf die richtige Ausstattung an. Sind der obligatorische Strohhut und der khakifarbene Overall wirklich das Nonplusultra unter der Safari-Kleidung? Wir zeigen Ihnen, in welchem Outfit Sie bei Ihrer Tour die beste Figur machen.

Die ideale Safari-Kleidung
1. Safari-Kleidung: der perfekte Schutz gegen Mücken
2. Auf die Farbe kommt es an
3. Welche Kleidung sich auf einer Safari bewährt
4. Das richtige Schuhwerk für das Safari-Outfit
5. Kein Outfit ohne passende Accessoires
6. Wohin mit der Safari-Kleidung?

1. Safari-Kleidung: der perfekte Schutz gegen Mücken

Tatsächlich spielt trotz Selfiewahnsinn der modische Aspekt bei der Wahl der passenden Safari-Kleidung eine untergeordnete Rolle. In erster Linie muss sie den Tragenden vor den gefährlichen Stichen der Anopheles-Mücke schützen. Diese Mückenart ist der Hauptüberträger der Malaria. Vor allem in der Regenzeit steigt die Gefahr, sich in den Nationalparks Afrikas durch einen Mückenstich mit dem Malariaerreger zu infizieren. Während die Anopheles-Mücke vor allem nachts ihr Unwesen treibt, sind zwei weitere ungeliebte Insekten tagsüber unterwegs: die Tse-Tse-Fliege, welche die Schlafkrankheit übertragen kann, und die Aedes-Mücke, die für die Verbreitung des Dengue-Fieber verantwortlich ist.

Genug Angst gemacht – mit der richtigen Safari-Kleidung sind Sie gegen die kleinen Untiere gut gerüstet. Tragen Sie am besten körperbedeckende Kleidung, also lange Hosen und Oberteile mit langen Ärmeln. Erwarten Sie auf Ihrer Safari sehr hohe Temperaturen, setzen Sie auf den Zwiebellook. Wichtig ist, dass Sie sämtliche Kleidungsstücke vor dem Anziehen mit einem geeigneten Imprägnierspray gegen Insekten behandeln – am besten zwei Mal.

Symbol Hinweis Hinweis
Erkundigen Sie sich vor Ihrer Abreise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes oder vor Ort in einem Tropeninstitut über eine notwendige Malaria-Prophylaxe in Ihrem Reiseland. Teilweise reichen die passende Kleidung und ein Mosquitospray nicht aus. Planen Sie zum Beispiel eine Tour mit dem Mietwagen durch Botswana, ist in vielen Fällen eine Chemoprophylaxe notwendig.

Pärchen in Safari-Kleidung blicken in die Ferne© BlueOrange Studio – stock.adobe.com

2. Auf die Farbe kommt es an

Auch in puncto Farbe zählt weniger der persönliche Geschmack als vielmehr die Vorliebe der afrikanischen Stechmücken. Mücken lieben dunkle Kleidung. Mit einer dunkelblauen Hose und einem schwarzen T-Shirt sind Sie maximal schlecht ausgestattet. Übrigens auch deshalb, weil Sie in dunkler Kleidung viel schneller schwitzen. Die optimale Safari-Kleidung vereint helle Farben wie weiß, beige oder sehr helle Pastelltöne. Sie fragen sich jetzt bestimmt, warum die Safari-Besucher in den Filmen dann immer diese grüne Tarnkleidung anziehen? Nicht wegen der Mücken! Neonpink und Apfelgrün sind einfach nicht geeignet für die Big Five, die Sie bei Ihrer Safari sicherlich treffen wollen. Dazu zählen Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Ein Safari-Look in beige und khaki sorgt dafür, dass Sie in der afrikanischen Steppe am wenigsten auffallen. Sie passen sich damit bestmöglich der natürlichen Umgebung der scheuen Tiere an.

Vier Personen im Auto auf Safari mit Elefant© biker3 – stock.adobe.com

3. Welche Kleidung sich auf einer Safari bewährt

Der Allrounder, der sich für fast jede Outdooraktivität eignet, ist eine Trekkinghose. Vielleicht haben Sie ja schon eine im Schrank, die Sie zum Bergwandern benutzen. Wer noch keine hat, kauft sich am besten eine in Khaki oder Beige. Trekkinghosen müssen bequem sitzen. Im Zweifel sollten Sie also lieber zu der größeren Größe greifen. Die robusten Hosen verfügen meist über viele Taschen am Gesäß und an den Beinen, in denen Sie Kleinigkeiten wie Insektenspray, Bargeld, Taschentücher und Smartphone verstauen können. Achten Sie beim Kauf darauf, dass auch abschließbare Taschen vorhanden sind.

Beim Thema Oberbekleidung scheiden sich die Geister. Shirts aus Funktionsmaterial sind atmungsaktiver, bleiben auch bei Hitze trocken und trocknen bei Nässe schneller. Manche schwören dennoch auf helle Baumwollbekleidung. Das natürliche Material ist auf der Haut angenehmer zu tragen und riecht weniger, wenn Sie ins Schwitzen geraten. Dafür wird Baumwolle schnell feucht und trocknet nur langsam.

Ziehen Sie jetzt nach dem Zwiebelprinzip noch eine Fleecejacke darüber und besorgen Sie sich einen Kopfschutz (Cap oder Hut, je nach Geschmack). Damit sind Sie für Ihre Safari optimal gekleidet.

Symbol Tipp Tipp
Zip-on, zip-off: Zip-off-Jacken und -Hosen verwandeln sich im Handumdrehen in ein neues luftiges Kleidungsstück. So machen Sie tagsüber in der glühenden Hitze aus einer langen Hose mal eben eine kurze und aus einer Jacke eine Weste. Wenn abends dann die Mücken kommen, heißt es „zip-on!“ und Arme sowie Beine sind geschützt.

Wanderer im Chitwan National Park in Nepal mit Rucksack© RPBMedia – stock.adobe.com

4. Das richtige Schuhwerk fürs Safari-Outfit

Keine Frage, festes Schuhwerk ist auf einer Safari unverzichtbar. Sandalen oder ein paar luftige Turnschuhe haben in der Wildnis nichts zu suchen. Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen begegnet auf Ihrer Tour eine afrikanische Buschschlange. Worin würden Sie sich wohler fühlen – in Sandalen oder ein paar Bergsteigerstiefeln? Die Antwort ist klar.

Sie müssen sich für Ihre Safari nicht extra Schuhe kaufen. Geeignet sind knöchelhohe Stiefel mit dicker Sohle, wie sie viele auch zum Trekking oder Bergwandern verwenden. Die sind natürlich ein bisschen warm, dafür können Sie getrost den Safari-Jeep verlassen und auf Streifzug gehen. Dazu empfehlen sich ein paar Anti-Mosquito-Socken für den optimalen Mückenschutz.

Safari-Kleidung: Wanderschuhe, Sonnenbrille und Wanderstöcke© BlueOrange Studio – stock.adobe.com

5. Kein Outfit ohne passende Accessoires

Das wichtigste Accessoire eines Safari-Outfits ist die passende Kopfbedeckung. Wegen der starken Sonneneinstrahlung in den meisten Teilen Afrikas ist ein Hut unverzichtbar – selbst bei kurzen Aufenthalten im Freien. Sie können sich jetzt natürlich einen stilechten Tropenhelm kaufen, der Sie sofort als Tourist entlarvt, oder Sie greifen zum Strandhut aus Stroh oder zum klassischen Basecap. Sind Sie mit einem offenen Jeep unterwegs, empfiehlt sich eher ein Tuch als Kopfbedeckung. Es hält Staub und Fahrtwind am besten stand.

Ein weiteres nützliches Accessoire ist außerdem eine kleine Gürteltasche, in der sich Wertgegenstände und Papiere sicher verstauen lassen.

Familie auf Safari beobachtet Elefanten an Wasserloch© BlueOrange Studio – stock.adobe.com

6. Wohin mit der Safari-Kleidung?

Die passende Kleidung ist ausgewählt, fehlt nur noch eine geeignete Aufbewahrung. Sind Sie nur tageweise auf Safari und übernachten Sie abends im Hotel oder in einer Lodge, können Sie zum Standardkoffer greifen. Sind Sie mehrere Tage in der Wildnis unterwegs, ist ein Hartschalenkoffer äußerst unpraktisch. Das Platzangebot in den Safari-Fahrzeugen ist meist eingeschränkt. Erkundigen Sie sich noch vor Antritt Ihrer Reise, wie groß und wie schwer Ihr Gepäckstück sein darf. Greifen Sie dann, je nach Möglichkeiten, auf einen großen Trekkingrucksack oder eine kleinere Reisetasche zurück. Diese Gepäckstücke sind flexibel und lassen sich daher bei Platzmangel leichter verstauen. Für das tägliche Mitführen Ihrer Kameraausrüstung und weiterer persönlicher Gegenstände nutzen Sie die Taschen in Ihrer Safari-Kleidung oder zusätzlich einen kleinen Rucksack.

Pärchen mit Tasche und Auto auf Safari© wavebreak3 – stock.adobe.com

Titelbildquelle: #132892159 | Urheber: © adogslifephoto – stock.adobe.com

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2 Kommentare

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Nicole 17. September 2018 - 11:46

Da haben Sie ja schön von meiner Webseite abgeschrieben. Soviel geballtes „Experten-Wissen“ von der angeblichen „Reiseredaktion“ ist beeindruckend. So wenig Kreativität bei der selbst ernannten Redaktion ist nicht nur unprofessionell und unseriös, wahrscheinlich war ihr angeblicher Redakteur auch noch nie in Afrika, sonst hätte er nicht meinen Artikel bis ins kleinste Accessoire kopieren müssen. Da dieser Kommentar eh nicht freigeschaltet wird: ich überlege mir derzeit noch, wie ich damit umgehen werde.

Antworten
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Alex 18. September 2018 - 9:14

Hallo Nicole,

natürlich gebe ich Ihren Kommentar gerne frei. Sie haben recht, unser Artikel und Ihrer hat einige Parallelen. Das ist meiner Meinung nach allerdings lediglich der Tatsache geschuldet, dass es bei einer vernünftigen Ausstattung für eine Safari eben nicht viele Variationen gibt. Das empfehlenswerte Outfit wird vermutlich immer passende Schuhe, Funktionskleidung und praktische Accessoires umfassen.
Da ich diesen Text nicht selbst geschrieben habe (wir bekommen für den Blog immer mal wieder Unterstützung von Kollegen aus anderen Bereichen, denn richtig, ich zum Beispiel war noch nie auf einer Safari), habe ich unseren und Ihren Text noch einmal genau durchgelesen und nichts gefunden, was abgeschrieben wurde.

Viele Grüße
Alex

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