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Selbstfahrer Safari in Südafrikas Süden

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Safari in Südafrika

Wussten Sie, dass das Wort „Safari“ seinen Ursprung in der Swahili-Sprache hat und „Reise“ im allgemeinen Sinn bedeutet? Heutzutage meint man damit aber vor allem Touren durch Nationalparks und Naturschutzgebiete, bei denen man Tiere in freier Wildbahn und in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann. Wir zeigen Ihnen , wie Sie bei einer selbstorganisierten Safari im Süden Südafrikas ganz ohne Angst vor Malaria die faszinierende Tierwelt der Region kennenlernen können.

Ihre Route: Safari in Südafrika

 

Flughafen Port Elizabeth Addo Elephant Nationalpark
Mountain Zebra National Camdeboo Nationalpark
Tsitsikamma Nationalpark Flughafen Port Elizabeth

Fakten zur Ihrer Südafrika-Safari

Kilometer 1.085 km
Reine Fahrtzeit 13,5 h
Stationen 6

Tipp

Die beste Reisezeit für Ihre Südafrika-Safari ist in den Wintermonaten zwischen Juni und September. In dieser Zeit herrscht Wasserknappheit, weshalb Sie an den wenigen vorhandenen Wasserstellen die Tiere gut beobachten können. Außerdem ist es dann nicht so heiß wie in der Hochsaison zwischen Dezember und März – und auch weniger touristisch.

Start: Flughafen Port Elizabeth

Ihre Südafrika-Safari-Tour startet am Flughafen Port Elizabeth, der direkt am Indischen Ozean liegt. Hier können Sie Ihren Mietwagen abholen und Ihr Abenteuer kann losgehen. Falls Ihnen die Vorstellung, in der kommenden Zeit nur Nationalparks zu sehen, etwas zu eintönig erscheint, machen Sie noch einen Abstecher nach Port Elizabeth. Die Stadt liegt rund 45 km vom Flughafen entfernt und zählt zu den größten in ganz Südafrika. Sie hat einen schönen Hafen, einen traumhaften Sandstrand und etliche architektonische Highlights zu bieten. Außerdem ist Port Elizabeth ein beliebtes touristisches Ziel, da der Ort den Endpunkt der malerischen Garden Route darstellt.

© Duncan Noakes – Fotolia.com

1. Station: Addo Elephant Nationalpark

Etwa 40 km nordöstlich von Port Elizabeth erwartet Sie die erste Station Ihrer Safari in Südafrika: Im Addo Elephant Nationalpark können Sie – wie der Name schon sagt – vor allem Elefanten beobachten. Seit dem Jahr 1931 werden die Dickhäuter hier geschützt, nachdem sie in den Jahrhunderten davor wahllos getötet worden waren, bis nur noch wenige von ihnen übrig blieben. Heute leben etwa 400 Elefanten in dem Nationalpark und es ist ein ganz besonderes Erlebnis, sie in freier Wildbahn bewundern zu können. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine Zitrusfrüchte im Auto mitführen. Das ist hier strikt verboten, da die Elefanten so wild auf Apfelsinen & Co. sind, dass es für die Besucher lebensgefährlich werden kann.

Neben Elefanten kriegen Sie in dem rund 165.000 ha großen Park auch Zebras, Antilopen, Hyänen und Kap-Büffel zu Gesicht. Bei den Kap-Büffeln handelt es sich um eine Büffel-Unterart, die nachts aktiv ist und die Sie auf Ihrer Safari in Südafrika nur noch in wenigen Regionen vorfinden.

© alexpermyakov – Fotolia.com

Im Addo Elephant Nationalpark können Sie auf eigene Faust mit dem Auto herumfahren. Meist geht es dabei über ungeteerte Schotterwege – wie man es von einem Südafrika-Safari-Urlaub erwartet. Im Park gibt es vor allem Rundwege, weshalb Sie eine gute Übersicht über alles erhalten.

Tipp

Übernachten Sie auf Ihrer Safari in Südafrika in einer Lodge. Meist haben Sie in jedem Nationalpark eine größere Auswahl dieser Unterkünfte – vom einfachen kleinen Haus bis zur Villa der gehobenen Klasse.

2. Station: Mountain Zebra National

Weiter geht es Richtung Norden. Das Ziel: Der Mountain Zebra Nationalpark, der in der Karoo, einer ausgedehnten Halbwüstenlandschaft, liegt. Auf einer Fläche von rund 23.000 ha erwarten Sie auf Ihrer Safari in Südafrika hier jede Menge Kap-Bergzebras, die zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten gehören. Etwa 700 dieser Zebras leben in dem 1937 gegründeten Park. Zudem können Sie Antilopen, die seltenen Kap-Büffel, Gnus und Spitzmaul-Nashörner bewundern. Die Artenvielfalt verdankt das Gebiet vor allem dem Bankberg-Massiv im Westen des Parks. Dort liegt im Winter viel Schnee und durch den Tau, der nach den Wintermonaten entsteht, finden die Tiere hier viel Trinkwasser und üppiges Gras vor. Im Park haben sich mittlerweile rund 200 verschiedene Tierarten aufgrund der guten Bedingungen niedergelassen.

Im Park finden Sie verschiedene gut befahrbare Rundwege, wie den Sonnenrust Loop und den Umgeni Trail, die Sie mit dem Auto erkunden können.

© EcoView – Fotolia.com

3. Station: Camdeboo Nationalpark

Nun fahren Sie auf Ihrer Südafrika-Safari weiter Richtung Westen, bis Sie den Camdeboo Nationalpark erreichen. Er ist einer der jüngsten Nationalparks des Landes: 2005 wurde das Gebiet um das Städtchen Graaff-Reinet zum Nationalpark erklärt, mit einer Fläche von etwa 18.000 ha. Das absolute Highlight des ganzen Gebiets ist das Valley of Desolation (dt. Tal der Trostlosigkeit), das bereits seit 1939 als National Monument bekannt ist. Hier bietet sich Ihnen eine beeindruckende Landschaft aus Felsensäulen, die aus dem Boden herausschauen und eine unendliche Weite mit Ausblicken auf Graaff-Reinet, das Great Karoo und den Berg Spandaukoppe.

© EcoView – Fotolia.com

Sie erreichen das Valley of Desolation von Graaf-Reinet aus, indem Sie den Beschilderungen folgen. Schon der Weg dorthin mit den vielen Serpentinen ist einfach traumhaft und das Tal bietet eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Programm Ihrer Safari in Südafrika.

Doch auch im Camdeboo Nationalpark müssen Sie nicht auf eine faszinierende Tierwelt verzichten, denn im Park finden Sie ein Wildreservat, das um den Nqweba Dam westlich der Nationalstraße N9 herum liegt. Zu den Tierarten im Park zählen u. a. Steinböcke, Bergzebras, Antilopen, Gnus und Kap-Büffel. Außerdem können Sie hier rund 225 verschiedene Vogelarten beobachten – vom Goldkuckuck über das Kaptäubchen bis hin zum Turmfalken.

4. Station: Tsitsikamma Nationalpark

Seit 2009 gibt es offiziell den Garden-Route-Nationalpark, doch die Gebiete, die er einschließt, existieren schon viel länger. Für den Park wurden nämlich der Wilderness-Nationalpark, die Knysna National Lake Area und der Tsitsikamma Nationalpark zusammengelegt.

Vor allem letzterer eignet sich besonders gut für Safaris in Südafrika. Er besteht aus einem rund 80 km langen Küstenstreifen am Indischen Ozean und besticht mit atemberaubender, ursprünglicher Natur. Sie können hier z. B. über 800 Jahre alte Yellowwood-Bäume bewundern, die typisch für die Pflanzenwelt dieser Region sind.

Zu den Tieren, die sich in dem Park beobachten lassen, gehören auch verschiedene Vögel – vor allem Wasservögel –, aber auch kleinere Säugetiere wie die Klippschliefer, die wie Murmeltiere aussehen.

© majonit – Fotolia.com

Die Wanderwege im Tsitsikamma-Nationalpark, wie z. B. der Otter Trail und der Mouth Trail, gehören zu den Tipps einer Südafrika-Safari. Wenn Sie allerdings nicht gerne zu Fuß unterwegs sind, können Sie den Park auch problemlos mit dem Auto erkunden.

Ziel: Flughafen Port Elizabeth

Auf der letzten Etappe Ihrer Safari in Südafrika erwartet Sie nochmal eine besonders schöne Strecke, denn der Rückweg zum Flughafen Port Elizabeth führt Sie die Küste entlang und ermöglicht immer wieder fantastische Ausblicke auf den Indischen Ozean. Am Flughafen angekommen können Sie Ihren Mietwagen wieder abgeben und in den Flieger nach Hause steigen.

Südafrika genießen© rh2010 – Fotolia.com

Titelbildquelle: #127838169 | Urheber: © adogslifephoto – Fotolia.com

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2 Kommentare

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Wolfgang ReiseFreaks ReiseBlog 5. März 2017 - 10:11

Toll, die Safari-Reiseempfehlung für Südafrika, meinem Lieblingsland. Von Safari kann ich gar nicht genug bekommen.

Übrigens: Die 4. Station: Tsitsikamma Nationalpark ist auf der Karte falsch „eingezeichnet“. Er ist eher in Richtung Küste zu finden, nicht im Landesinneren.

Antworten
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Alex 6. März 2017 - 8:49

Hallo Wolfgang,

vielen Dank! Vor allem auch für den Hinweis … da hat sich unser Marker doch tatsächlich in die Tsitsikamma Mountains verirrt. Selbstverständlich gehört er an die Küste.

Viele Grüße
Alex

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