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Traumhaftes Neuseeland: Mietwagen-Tipps für das Land der Kiwis

von Julia

Neuseeland hat wirklich alles zu bieten, was man sich von einer Mietwagen-Destination erhofft: traumhafte Landschaften, ein hervorragend ausgebautes Straßennetz und ausgesprochen sympathische Einwohner. Kein Wunder, dass dieses besondere Land am anderen Ende der Welt zu den Lieblingsdestinationen unserer Kunden gehört. Aber was sollte man bei der Buchung und vor Ort beachten? Wir geben Ihnen für Neuseeland Mietwagen-Tipps mit auf den Weg, teilen unsere Erfahrungen mit Ihnen und verraten unsere Lieblingsrouten.

Inhaltsverzeichnis Neuseeland: Mietwagen-Tipps
1. Früh buchen
2. Den besten Mietwagen finden
3. Mietwagen oder Camper
4. One-Way-Strecke buchen
5. Fährfahrten vorab anmelden
6. Beste Reisezeit
7. Autofahren und Verkehrsregeln
8. Routen-Tipps für Neuseeland

1. Früh buchen

Der Wichtigste unserer Neuseeland-Mietwagen-Tipps direkt zu Beginn: Buchen Sie Ihr Auto für den Urlaub am besten so früh wie möglich. Vor allem zur Hauptsaison zwischen Dezember und Februar sind Mietwagen für Neuseeland sehr begehrt und die besten Angebote schnell ausgebucht. Es spricht also nichts dagegen, sich unmittelbar nach der Flugbuchung um den Mietwagen zu kümmern – am besten per Preisvergleich, um so viele Angebote wie möglich zu finden und Empfehlungen zu erhalten. 

Symbol Hinweis Mietwagen-Kosten für Neuseeland
Ein Mietwagen für Neuseeland kostet in der Hochsaison pro Tag durchschnittlich 35 Euro – für drei Wochen (die Sie für einen Neuseeland-Urlaub mindestens einplanen sollten) sind das etwa 800 Euro. 

Übrigens: Mindestens 20 Jahre alt muss man bei den meisten Anbietern sein, um einen Mietwagen für Neuseeland zu leihen. Fahrer unter 25 Jahren zahlen in der Regel eine Gebühr

2. Den besten Mietwagen für Neuseeland finden

Spätestens bei der Buchung stellt sich die Frage nach dem optimalen Fahrzeug für einen Roadtrip durch Neuseeland. Schließlich wird man im Urlaub lange Strecken zurücklegen und viel Zeit im Mietwagen verbringen. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben Sie außerdem zumindest ein bis zwei große Rucksäcke, dicke Regenjacken und Wanderschuhe mit an Bord; der ein oder andere Abenteuer braucht vielleicht sogar Platz für ein Zelt im Kofferraum. Hier freuen sich diejenigen, die nicht mit einem Kleinwagen, sondern mit einem etwas größerem Fahrzeug unterwegs sind. 

Unsere Empfehlungen für den Mietwagen in Neuseeland:

Wichtige Versicherungen: Auch wenn der Mietwagen teurer wird, sollten Sie auf keinen Fall an Versicherungen sparen. Eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, Glas- und Reifenschutz sowie eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 Millionen neuseeländische Dollar sollten unbedingt mit drin sein. 

Alle Kilometer frei: In Neuseeland werden Sie mit dem Mietwagen nicht nur große Strecken zurücklegen, sondern bestimmt auch mal einen spontanen Umweg in Kauf nehmen – Spontaneität macht einen Roadtrip schließlich aus. Achten Sie deshalb darauf, dass alle Kilometer frei sind. Heißt: Der Tachostand am Ende der Fahrt hat keinen Einfluss auf die Kosten. 

Automatikschaltung: Die meisten Mietwagen-Angebote für Neuseeland verfügen über eine Automatikschaltung. Das ist auch gut so: Wer sich ohnehin erst einmal an den Linksverkehr gewöhnen muss, wird es als große Erleichterung empfinden, nicht auch noch schalten zu müssen. 

3. Mietwagen oder Camper – was macht in Neuseeland Sinn?

Es gibt keine pauschale Antwort darauf, ob ein Neuseeland-Urlaub mit dem Mietwagen oder Camper sinnvoller ist. Das hängt immer auch von den individuellen Bedürfnissen und der favorisierten Art des Reisens ab. Wer sich zum Beispiel mit der Übernachtung auf Campingplätzen partout nicht anfreunden will, nimmt besser einen Mietwagen und schläft in Hostels oder Hotels. Darüber hinaus ist man mit einem Mietwagen in Neuseeland besonders mobil unterwegs und findet – vor allem in den Städten – schneller mal eine Parklücke als mit dem Wohnmobil. 

Traveller, die es gerne gemütlich haben und nicht andauernd die Koffer ein- und auspacken möchten, sind in einem Miet-Wohnmobil in Neuseeland bestens aufgehoben. Schon nach einigen Tagen weiß man, wo sich alles befindet – der Camper ist quasi ein rollendes Zuhause für den Urlaub. Wer sich das Fahren mit einem großen Wohnmobil nicht zutraut, entscheidet sich einfach für ein kleineres Budget-Fahrzeug in Van-Größe. 

📌 Lesetipp: Tim war mit Camper statt Mietwagen in Neuseeland unterwegs – hier sind seine Tipps und Erfahrungen

Und was ist nun in Neuseeland teurer – der Mietwagen oder Camper? Auch das lässt sich nicht eindeutig sagen. Viele Kunden haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass gerade in der Hochsaison von Dezember bis Februar die Wohnmobil-Preise sehr hoch sind. Unter Umständen ist man im neuseeländischen Sommer also mit dem Mietwagen günstiger unterwegs. In der Nebensaison dagegen kann man bei der Camper-Miete richtig sparen – vor allem wenn man sich für einen kompakten Campervan statt für ein großes Wohnmobil entscheidet. 

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Neuseeland ist eine beliebte Destination bei Campern © Lowpower – stock.adobe.com

4. Wer One-Way bucht, sieht mehr vom Land

Wer so viel wie möglich von der atemberaubenden Landschaft sehen möchte, entscheidet sich für eine Einwegstrecke durch Neuseeland. Unsere Mietwagen-Tipps zu One-Way-Strecken: 

✅ In der Regel wird eine Einweggebühr fällig, um die Rückführungskosten zu decken. Ein Blick in die Mietbedingungen verrät, ob die One-Way-Gebühr im angezeigten Preis enthalten ist oder separat bezahlt werden muss. 

✅ Auf sehr beliebten Strecken ist die Chance besonders groß, eine günstige Einwegmiete zu ergattern. Für viele Urlauber geht es in Auckland auf der Nordinsel los und dann rüber auf die Südinsel bis nach Christchurch. 

✅ Für Sparfüchse kann die Wahl der Fahrtrichtung entscheidend sein. Wer von der Südinsel bis zur Nordinsel fährt statt umgekehrt, übernimmt unter Umständen für den Vermieter die Rückführung und die Einweggebühren können entfallen. 

5. Fährfahrten vorab anmelden

Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln und mehrere kleinen Eilanden. Die Nord- und die Südinsel werden durch die 23 Kilometer lange Cookstraße getrennt, die man nur per Fähre überqueren kann. Die Fähren verkehren zwischen Wellington auf der Nordinsel und Picton auf der Südinsel. Unterwegs sind Sie – je nach Fähranbieter – drei bis dreieinhalb Stunde, eine Überfahrt kostet zwischen 100 und 150 Euro

Symbol Hinweis Fährfahrten mit dem Mietwagen
Wer beide Inseln erkunden möchte, muss bei der Mietwagen-Buchung unbedingt eine Fährfahrt anmelden. Es kann allerdings sein, dass der Mietwagen-Anbieter Fährfahrten grundsätzlich nicht erlaubt, da das Fahrzeug bei der Überfahrt nicht versichert ist. Dann müssen Sie das Fahrzeug abgeben, mit der Fähre übersetzen, und auf der anderen Insel einen neuen Mietwagen abholen. Also: Vorher in die Mietbedingungen schauen und eventuell zwei Fahrzeuge vorbuchen!

6. Die beste Reisezeit für einen Neuseeland-Roadtrip

Auch für die Reisezeit haben wir für Sie Tipps und Empfehlungen auf Lager – schließlich beeinflusst das Wetter immer auch die Routenplanung. Umgekehrt zu Europa fällt der neuseeländische Winter auf die Monate von Juni bis August. Die meisten Camper oder Mietwagen-Fahrer wählen lieber den neuseeländischen Sommer zwischen Dezember und Februar für einen Roadtrip. Das ist auch deutlich zu spüren: Campingplätze und Hotels, aber auch die Kosten für Mietwagenfahrzeuge sind zu der Zeit besonders kostenintensiv, zur Nebensaison wird es dann in der Regel wieder günstiger. 

Symbol Tipp Unsere Empfehlung
Der späte Frühling (November) oder der frühe Herbst (März) eignen sich am besten für einen Roadtrip durch Neuseeland. Dann ist das Wetter noch freundlich und Sie müssen sich die Straßen nicht mit so vielen anderen Touristen teilen. Allgemein gilt aber: Eine Schönwettergarantie für Neuseeland gibt es selbst im Sommer nicht. Die Regenjacke gehört also immer ins Gepäck. 

Wussten Sie, dass es auf der Nordinsel tendenziell etwas wärmer als auf der Südinsel ist? Deswegen geht’s im neuseeländischen Herbst (März/April) am besten vom Süden in den Norden, um am Ende der Reise nicht zu frieren. Im neuseeländischen Frühling (September/Oktober) macht die umgekehrte Fahrtrichtung Sinn. 

📌 Lesetipp: Mehr Tipps zur besten Reisezeit für eine Mietwagen-Reise durch Neuseeland

7. Tipps zum Autofahren vor Ort

Trotz aller Empfehlungen und Tipps haben die meisten Autofahrer ein mulmiges Gefühl, wenn Sie sich das erste mal in den Linksverkehr in Neuseeland wagen. Alles halb so wild! Nach einigen Kilometern hat man sich blitzschnell an die Umstellung gewöhnt. Außerdem geht es auf den neuseeländischen Straßen nicht so hektisch zu wie zum Beispiel auf den deutschen Autobahnen. 

Wer durch Neuseeland mit dem Mietwagen fährt, sollte sich diese Tipps und Infos rund um die neuseeländischen Verkehrsregeln zu Herzen nehmen: 

✅ Innerhalb geschlossener Ortschaften gelten 50 km/h, außerorts liegt das Tempolimit bei 100 km/h. 

✅ Autobahnen wie hierzulande gibt es in Neuseeland nicht. Die Highways vor Ort haben in der Regel höchstens zwei Fahrspuren und gleichen eher einer deutschen Bundesstraße als einer Autobahn. 

✅ In Neuseeland herrscht auch tagsüber Lichtpflicht, da das Wetter launisch ist und selbst im Sommer schnell umschlagen kann. 

✅ Grundsätzlich verfügt ganz Neuseeland über ein gut ausgebautes Straßennetz, der Großteil der öffentlichen Straßen ist asphaltiert. Vorsicht ist trotzdem geboten, da es viele kurvenreiche und teilweise schmale Straßen im Land gibt. 

✅ Eine Winterbereifung ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, ist aber je nach Jahreszeit und Region zu empfehlen. 

✅ Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine Maut in Neuseeland

8. Neuseeland mit dem Mietwagen: drei Routen-Tipps

Egal ob Sie in Christchurch, Queenstown oder Auckland landen: An allen drei Flughäfen sind viele Anbieter direkt am Terminal vertreten. Nach rund 30 Stunden Flugzeit sollte es aber nicht direkt auf den Highway gehen. Am besten bleibt der Mietwagen erst einmal im Hotel. Bei einem Bummel durch die sympathischen neuseeländischen Städte können Sie sich erst einmal an die Zeitumstellung gewöhnen und in Ruhe ankommen. 

Vor allem auf der Südinsel sind die Distanzen zwischen den einzelnen Orten teilweise sehr groß. Am besten also immer mit Zeitpuffer planen und sich nicht zu viel vornehmen. Bei der Roadtrip-Planung bewährt hat sich der Travel and Distance Calculator des neuseeländischen Automobilsclubs AA. Neben der Errechnung der Fahrzeit, zeigt ds Tool auch Parkplätze und Tankstellen an. 

Route 1: Zwischen Gletschern und Stränden auf der Südinsel

Auf Neuseelands wilder Südinsel schlägt das Herz von Tierfreunden höher. An den schönen Stränden an der Westküste tummeln sich Pinguine und Seelöwen und mit etwas Glück sieht man in der Ferne einen Wal zwischen den Wellen auftauchen. Außerdem sorgen faszinierende Gletscher, breite Flussbetten und dichte Wälder für eine Naturkulisse, die einem schlicht und einfach den Atem raubt. Wer auf das Budget achten muss, ist auf der Südinsel ein bisschen besser aufgehoben als auf dem Pendant im Norden. 

📌 Lesetipp: Hier geht’s zur kompletten Rundreise über die Südinsel (+ Spar-Tipps)

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Straße zum Mount Cook auf Neuseelands Südinsel © Lowpower – stock.adobe.com

Route 2: Naturwunder und sympathische Städte auf der Nordinsel

Während Auckland seine Besucher mit Hochhäusern und einem quirligen Großstadtleben empfängt, gibt es in den ländlichen Regionen regelrechte Naturwunder zu entdecken. Von der einzigen aktiven Vulkaninsel des Landes über sprudelnde Geysire bis hin zu geheimnisvollen unterirdischen Höhlen hält der Norden Neuseelands jede Menge Highlights bereit. Wer statt in heißen Quellen lieber im Meer badet, sucht sich einen der traumhaften Strände aus und geht dort eine Runde tauchen oder schnorcheln. Wir waren dort mit dem Camper unterwegs, Mietwagen-Fahrer kommen hier aber auch voll auf Ihre Kosten. 

📌 Lesetipp: Hier geht’s zur kompletten Rundreise über die Nordinsel

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Die Halbinsel Coromandel Peninsula im Norden von Neuseeland © RLS Photo – stock.adobe.com

Route 3: Auf den Spuren der Hobbits von Nord nach Süd

Majestätische Berge, gewaltige Vulkane und schimmernde Seen: Neuseelands Nordinsel könnte glatt einem Bilderbuch entsprungen sein. Kein Wunder, dass Peter Jackson hier sowohl seine Hobbit-Filmreihe als auch die Herr-der-Ringe-Meisterwerke gedreht hat. Wer sich auch einmal auf die Reise der neun Gefährten begeben möchte, findet auf Neuseelands beiden Inseln zahlreiche Drehorte. Wir garantieren Ihnen: Wer die Wanderschuhe auspackt und auf eigene Faust durch Mordor oder Hobbingen wandert, fühlt sich blitzschnell wie in seinem eigenen Hollywood-Film. 

📌 Lesetipp: Die schönsten Drehorte von Herr der Ringe

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Matamata in Neuseeland: Geht’s hier nach Hobbingen? © Sam – stock.adobe.com

Titelbildquelle: #279961503 | Urheber: © Lowpower – stock.adobe.com

Julia

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