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Die schönsten Drehorte von Herr der Ringe

Die Film-Trilogie „Herr der Ringe“ hat Neuseelands Tourismus seit 2001 einen ordentlichen Aufschwung verpasst. Immer mehr Fans reisen ans andere Ende der Welt, um die eindrucksvollen Kulissen von Mittelerde genauer unter die Lupe zu nehmen – und stellen dabei fest, dass Neuseeland noch viel mehr zu bieten hat. Aber bleiben wir zunächst bei Herr der Ringe: Reisen Sie mit uns nach Hobbingen, Mordor und Co. und entdecken Sie die schönsten Schauplätze des berühmten Fantasy-Epos hautnah!

 

Matamata Nelson
Tongariro National Park Mount Sunday
Putangirua Pinnacles Te Anau / Fiordland
Wellington

 

Fakten zu Ihrer Herr-der-Ringe-Tour

 

Kilometer 2.200 km
Reine Fahrtzeit 30 h
Stationen 7
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1. Station: Matamata – das Auenland heißt Sie willkommen

Wunderschöne grüne Hügel finden Sie in ganz Neuseeland, für diejenigen mit den Hobbit-Behausungen müssen Sie allerdings nach Matamata fahren. Außerhalb der Kleinstadt auf dem Gelände einer Schaffarm ist das Dorf Hobbingen (engl. Hobbiton) aufgebaut mit den hübschen detailverliebten Hobbithöhlen, die irgendwie so aussehen, als würden sie schon immer dort hingehören. Eigentlich sollten sie nach dem Dreh wieder abgerissen werden, aber inzwischen sind dort Gärtner zugange, die das urige Dörfchen für Filmtouristen hegen und pflegen. Geführte Touren durch Hobbingen, dem wohl bestbesuchten Drehort von Herr der Ringe in Neuseeland, starten am Café The Shire’s Rest in der 501 Buckland Road, Matamata.

© uxozavr – Fotolia.com

 

2. Station: Tongariro National Park – Mordor lässt grüßen

Die atemberaubende karge Landschaft im Tongariro Nationalpark mit dem aktiven Vulkan Mount Ngauruhoe, der den Schicksalsberg darstellt, ist wie gemacht für Saurons düsteres Herrschaftsgebiet Mordor. Die Gegend ist aber nicht nur bei eingefleischten Fans beliebt, die Neuseelands Drehorte von Herr der Ringe besuchen möchten. Outdoor-Begeisterte aus aller Welt starten vor allem im neuseeländischen Sommer zum Tongariro Crossing, einer rund 6- bis 8-stündigen Wanderung quer durch den Nationalpark. Die wirklich sensationelle Landschaft entschädigt für die anstrengende knapp 20 km lange Tour, versprochen! Am besten beginnen Sie diese vom Mangatepopo Valley aus. Je höher Sie kommen, umso spektakulärer werden die Ausblicke in die umliegenden Täler. Sie steigen The Devil’s Staircase nach oben, erreichen den South Crater und den eindrucksvollen Red Crater, vorbei an den knalltürkisen Emerald Lakes und haben beinahe auf der ganzen Wanderung das mystische Mordor im Blick. Im Winter ist die Gegend übrigens ein beliebtes Skigebiet, dann ist es allerdings schwierig, im schneebedeckten Gebirge Mordor wiederzuerkennen.

© hardyuno – Fotolia.com

 

3. Station: Putangirua Pinnacles – die Pfade der Toten

Die bizarren vom Wasser geformten Felsformationen Putangirua Pinnacles waren die Kulisse für die Pfade der Toten, die Legolas und Co. im dritten Teil der Trilogie auf dem Weg zum Totenkönig durchschreiten mussten. Die einzigartige Landschaft liegt ganz in der Nähe von Wellington und auch wenn sie im Film nur kurz zu sehen ist, lohnt sich ein Besuch schon alleine wegen der tollen Atmosphäre.

© julienxw – Fotolia.com

 

4. Station: Wellington und Mount Victoria– Flucht vor den Ringgeistern

Die nächste Station Ihrer Reise zu den Drehorten von Herr der Ringe in Neuseeland ist die Hauptstadt Wellington. Im Wald zwischen der Innenstadt und dem Mount Victoria drehte das Team Fluchtszenen der Hobbits vor den Ringgeistern. Die Aussicht vom Berg rechtfertigt den Aufstieg auch so, denn hier haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Hauptstadt Neuseelands.

© aaron90311 – Fotolia.com

 

5. Station: Nelson – echte Ringe und der Chetwald

Die Tour zu Neuseelands Herr-der-Ringe-Drehorten geht weiter auf der Südinsel. Sollten Sie noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Souvenir sein, können Sie hier den Goldschmied „The Ringmaker“ Jens Hansen besuchen, der die Ringe für die Filmproduktion angefertigt hat. In seinem Juweliergeschäft können Sie ein Original bewundern, aber auch Nachahmungen der Ringe kaufen, die es auch in Trauring-Ausführung gibt und entsprechend kostspielig sind.

Wenn Sie Nelson in Richtung Motueka verlassen, kommen Sie zu den südlichen Ausläufern des Abel Tasman Nationalparks. Fahren Sie von Motueka aus nach Kaiteriteri über den Takaka Hill und Sie sind mitten im Chetwald, den auch die Hobbits auf Ihrer Reise nach Bruchtal durchqueren mussten.

© Marco Desscouleurs – Fotolia.com

 

6. Station: Mount Sunday – Edoras ohne Goldene Halle

Mitten im Niemandsland, irgendwo in den neuseeländischen Alpen westlich von Christchurch liegt der kleine Hügel Mount Sunday. Auf ihn und drum herum baute die Filmcrew die Goldene Halle Meduseld und Teile der Stadt Edoras. Nach den Dreharbeiten wurde die Kulisse wieder abgerissen, den Hügel gibt’s natürlich immer noch. Diesen erreichen Sie über die Inland Scenic Route 72. Wenn Sie genau hinschauen, finden Sie dort vielleicht noch übriggebliebene Schrauben im Fels vom Filmset.

 

7. Station: Te Anau / Fiordland – auf den Spuren der Gefährten

Die letzte Station auf Ihrer Reise zu den Drehorten von Herr der Ringe in Neuseeland ist Te Anau und die einzigartige Fjordlandschaft im Fiordland National Park. Direkt an der bekannten Wanderroute Kepler Track verläuft der Waiau River, der im Film den Fluss Anduin darstellt. Auf diesem Fluss waren im ersten Teil der Trilogie die Gefährten unterwegs. In Te Anau können Sie Touren mit dem Jetboat über den Fluss buchen. Spektakulär wird es dann ein weiteres Mal, wenn Sie am Milford Sound angekommen sind. Der beeindruckende Fjord diente als Kulisse für die Argonath, die Säulen der Könige, durch die die Gefährten mit ihren Booten ruderten. Bei einer Kanu- oder Schifffahrt durch den Milford Sound kommt zum Abschluss Ihrer Herr-der-Ringe-Tour durch Neuseeland ganz bestimmt noch einmal richtiges Mittelerde-Feeling auf, wenn Sie zwischen den imposanten Bergen hinaus aufs Meer fahren.© Mariusz Prusaczyk – Fotolia.com

Titelbildquelle: #14332469 | Urheber: © Marco Desscouleurs – Fotolia.com;
#103134684 | Urheber: © Marco Mariusz Prusaczyk – Fotolia.com

 

billiger-mietwagen.de-Redaktion
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