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Griechenlands Halbinseln – goldene Strände und wilde Winde

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Kriaritsi Strand auf Griechenlands Halbinsel Chalkidi

Na, wie oft haben Sie schon nach einer griechischen Halbinsel fürs Kreuzworträtsel geschaut? Dabei ist es doch schade, es bei einem kurzen Besuch im World Wide Web zu belassen: Griechenlands Halbinseln warten mit traumhaften Stränden, türkisfarbenem Wasser und einer einzigartigen Natur auf. Von Chalkidikis Kassandra über Attika bis hinunter ans kretische Akrotiri stellen wir Ihnen hier die schönsten Ecken der Halbinseln Griechenlands vor.

 

Griechenlands Halbinseln im Überblick

Beste Reisezeiten Chalkidiki
Peloponnes Pilion
Attika Prasonisi
Aliki Akrotiri


 

Beste Reisezeiten für die griechischen Halbinseln

Griechische Halbinsel Beste Reisezeit
Chalkidiki Juni bis September
Peloponnes Mai bis Oktober
Pilion April bis Juni, September bis Oktober
Attika Frühling oder Herbst
Prasonisi Juli bis September
Aliki Mai bis September
Akrotiri Juni bis Oktober

 

1. Griechenland Halbinsel Chalkidiki – dreifaches Inselfeeling

Los geht es mit der griechischen Halbinsel in der Ägäis, die südöstlich von Thessaloniki liegt: Chalkidiki ragt mit seinen drei fingerartigen Landzungen Kassandra, Sithonia und Athos direkt in das Ägäische Meer hinein – und hat je nach Landmasse abwechslungsreiche Landschaftsbilder zu bieten.

Sarti Strand in Chalkidiki, Griechenland Halbinsel© Tanouchka – Fotolia.com

Die magische Kassandra im Norden ist von weitläufigen Sandstränden, felsigen Küsten und grünen Hügelstreifen geprägt, die zum Sonnen, Schwimmen und gemütlichen Flanieren einladen. Sithonia ist hingegen deutlich bergiger und bietet mit seinen von Nadelwäldern überzogenen Gebirgszügen vor allem ruheliebenden Wanderern tolle Blicke auf eindrucksvolle Steilküsten. Die Buchten in Kavourotripes und Karidi verzaubern mit grün schimmerndem Wasser wohl jeden Naturfan.

Ouranoupolis' Turm auf Chalkidiki© Sergii Figurnyi – Fotolia.com

Athos bildet nicht nur den östlichen Finger der griechischen Halbinsel, sondern ist auch der Name der orthodoxen Mönchsrepublik, die hier ihres Amtes waltet. Die 20 Großklöster locken als Teil des UNESCO-Welterbes nicht nur Pilger zum „Heiligen Berg“, sondern auchzahlreiche Kultur-Fans. Allerdings ist nur denjenigen, die die heiligen Stättenaus aus religiösen Motiven aufsuchen, der Zutritt erlaubt. Frauen ist der Eintritt in den „Garten der Gottesmutter“ bis heute sogar gänzlich untersagt.

Alternativ können Sie die Klöster vom Wasser aus bestaunen – am „Tor“ zur Mönchsrepublik, dem Dorf Ouranoupoli, werden eigens hierfür Schiffsfahrten angeboten.

 

2. Die griechische Halbinsel Peloponnes: Irland im Mittelmeer

Griechenland-Halbinsel Peloponnes ist im Grunde keine Halbinsel mehr – ihre einzige Verbindung zum Festland wurde mittlerweile getrennt, um die Straße von Korinth für Schiffe befahrbar zu machen. Eine Schifffahrt hierher lohnt sich jedoch ungemein: Auf einer Küstentour mit dem Peloponnes-Mietwagen können Sie an leuchtenden Sandstränden die Füße im blau glitzernde Meer baumeln lassen, Schafsherden bei Fressen auf saftig grünen Wiesen zuwinken und Meerespanoramen der Extraklasse bestaunen. Die wie eine ausgestreckte Hand geformte Insel erinnert an manchen Stellen fast ein bisschen an Irland – dabei befinden Sie sich hier doch direkt am Mittelmeer.

Dorf Vathia auf Mani, Peloponnes, Griechenland© Galyna Andrushko – Fotolia.com

Schauen Sie auf jeden Fall in der Studentenstadt Patras vorbei, wo historische Sehenswürdigkeit auf jugendlichen Charme trifft. Im südlichen Landstrich geht es ans Kap Tenaro, den südlichsten Festland-Punkt Europas. Der Gemeindebezirk Methana ist von über 30 Vulkandomen und zahlreichen schwefelhaltigen Thermalquellen übersäht – ein kleiner Abstecher ins örtliche Heilbad belebt Körper und Geist. Fun Fact: Mit seinen vielen Hochzeiten von über 80-jährigen Personen ist Methana auch als das „Paradies der Witwen“ bekannt.

 

3. Die Schweiz zu Gast in Griechenland – Pilion

Pilion wird mit seinem gleichnamigen, 1.625 Meter hohen Gebirgszug oft auch als die „Schweiz Griechenlands“ bezeichnet. Dabei zieht es nicht nur ausländische, sondern auch griechische Reisende regelmäßig auf den Berg mit seinen rund 40 Dörfern und Küstenstädtchen hinauf. Kein Wunder: Die Halbinsel ist ein wahres Landschaftsjuwel, geprägt von dichten Eichenwäldern, versteckten Badebuchten, magischen Meereshöhlen und feinsandigen Stränden.

Mylopotamos Strand, Pilion, Griechenland© Lucian Bolca – Fotolia.com

Zahlreiche Dörfchen der Region bieten in dreigeschossigen Archontiko-Herrenhäuschen günstige Unterkünfte und eine Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Für Geschichtsinteressierte bietet sich ein Ausflug nach Vólos – dem antiken Iólkos – an, wo archäologische Ausgrabungen antike Kostbarkeiten ans Tageslicht gebracht haben. Auch einen Ausflug zur Paleo Trikeri, der letzten noch bewohnten Mini-Insel vor Pilions Westküste, sollten Sie sich nicht entgehen lassen – und nicht vergessen, die landesweit heiß begehrten eingelegten Früchte aus Pilion mitzunehmen! Wer Griechenland-Urlaub ohne Touristenmassen erleben möchte, ist in der Heimat der Zentauren goldrichtig.

 

4. Das goldene Licht der Halbinseln – Attika

Den Namen Attika kennen Architekturkenner vermutlich sehr gut – entstanden ist der Kranzgesims genau hier, in der historischen Landschaft der gleichnamigen Halbinsel Griechenlands.

Tempel Poseidon, Kap Sounion, Attika Halbinsel Griechenland© moofushi – Fotolia.com

Von den Bergen von Parnes bis hin zu weiten, weißen Sandstränden hat die Region rund um die griechische Hauptstadt Athen zahlreiche landschaftliche Highlights und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sie haben die Akropolis, das Pantheon und Plaka bereits unsicher gemacht? Dann können Sie ins „attische“, gelbgoldene Licht der Umgebung getaucht mit dem Mietwagen ab Athen eine Tour ans Kap Sounion unternehmen! Hier gibt es die berühmte Ruine des Poseidon-Tempels zu bestaunen. Auch die Tempelreste in Eleusis bieten kulturelle Höhepunkte, während Marathon – in dessen Stadtgrenzen der 42 km lange Lauf seinen Ursprung hat – an kleinen Traumstränden zum Planschen einlädt. Nicht vergessen werden sollte natürlich das UNESCO Weltkulturerbe des Klosters Daphni mit seinen eindrucksvollen Mosaiken.

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5. Prasonisi – von wilden Winden und piksenden Drachen

Dass die gerade mal drei Quadratkilometer große Halbinsel Prasonisi übersetzt „grüne Insel“ heißt, verwundert so manchen Besucher. Das felsige Gebiet, nur durch eine kleine Sandbank mit Rhodos verbunden, weist eine recht bescheidene Vegetation von Zwergsträuchern auf – viel Grün gibt’s in der wüstenartigen Sandlandschaft nicht. Allerdings lässt der Blick auf die zwei malerischen Buchten, die von der felsigen Halbinsel geteilt werden, jedwede Einwände seitens Hobby-Onomatologen gleich verstummen.

Prasonisi, Rhodos, Griechenland© eugen_z – Fotolia.com

Direkt am südlichen Zipfel von Rhodos gelegen herrschen auf Griechenlands Halbinsel Prasonisi beste Wetterbedingungen für Wind- und Kitesurfer vor. Während der Wind das Meer linksseitig schimmernd komplett in Frieden lässt, donnern Ihnen rechts Wellen von bis zu zwei Metern Höhe entgegen. Und mittendrin einfach nur Sand, den Sie bei kräftigem Wind lieber meiden sollten: Die starke Strömung hat so manchen übermütigen Touristen bei seiner Kanal-Durchquerung auf ewig umgehauen.

Prasonisi Strand, Rhodos, Griechenland© Piotr Wawrzyniuk – Fotolia.com

Eine weitere Gefahr lauert auch beim unbedachten Rennen in die Fluten – was, wie das Schwimmen, hier ohnehin verboten ist. Das „Petermännchen“, ein sich gerne im Ufersand versteckender Drachenfisch, hat schon so einige harte Surferboys zum wochenlangen Plärren gebracht, als er achtlos auf das giftige Tier getreten ist. Belassen Sie es daher lieber beim vorsichtigen Aufsteigen aufs Brett oder dem Sonnenbaden am Ufer – der Blick über die Meeresgewalten lohnt den Besuch der griechischen Halbinsel bereits ungemein!

 

6. Aliki – Marmor, Stein, und Eisen bricht…

…aber unsre Gruben nicht: Griechenlands Halbinsel Aliki machte sich bereits im Altertum als bedeutender Marmorsteinbruch einen Namen – das magische Schimmern des Gesteins prägt dementsprechend noch heute das Landschaftsbild an der Südostküste von Thasos.

Ruinen von Aliki, Thasos, Griechenland© Stoyan Haytov – Fotolia.com

Mit seinen hübschen Buchten und malerischen Sandstränden, eingebettet zwischen schroffen Felsen und wohlduftenden Pinienwäldern, ist Aliki ohnehin schon eines der liebsten Reiseziele für Sonnenanbeter. In der östlichen Bucht treffen Kunst- und Geschichtsinteressierte zudem auf die historischen Funde eines Apollon geweihten Heiligtums und die Reste einiger frühchristlicher Basiliken. An einer Fassade des nördlichen Heiligtum-Gebäudes können Sie noch Schriftzüge ausmachen, bei denen die Menschen den mit Marmor beladenen Schiffen eine sichere und glückliche Reise wünschten. Das bedeutendste Fundstück von hier – die Statue eines jungen Mannes – ist im Archäologischen Museum von Istanbul untergebracht.

 

7. Akrotiri – kretische Halbinsel von Griechenland

Zur letzten Halbinsel Griechenlands geht’s nach Kreta: Die 112 Quadratkilometer große Halbinsel Akrotiri liegt direkt an der Nordküste und ist im Grunde nur noch durch eine weite Landbrücke mit dem Festland verbunden. Wer allerdings mit dem Mietwagen um Chania unterwegs ist, sollte die kleinen Schätze dieser idyllischen Halbinsel keinesfalls verpassen: Bei Marathi, Kalathas und Stavros erwarten Sie zunächst wahre Traum-Badebuchten, die zum ausgiebigen Sandburgen bauen, Sonne tanken und Eis essen einladen.

Riter Strand, Akrotiri Halbinsel Griechenland© refresh(PIX) – Fotolia.com

Kulturelle Höhepunkte der Akrotiri-Halbinsel Griechenlands sind außerdem die drei berühmten Klöster Gouverneto, Katholiko und Agia Triada. Letzteres ist unweit von Stavros entfernt und das größte Kloster auf Kreta. Hier bitte nicht vergessen, jeweils eine Flasche des hervorragenden Bio-Weins und –Olivenöls für die Lieben daheim mitzunehmen. Und natürlich sollten Sie es sich nicht entgehen lassen, die zahlreichen Höhlen in den Felswänden zu erkunden! Vor allem die Arkoudiotissa (zu Deutsch „die Bärin“ oder „Bärenhöhle), gelegen zwischen Gouverneto und Katholiko, ist mit ihren bärenförmig aussehenden Stalagmiten ein echter Hingucker!

 

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Titelbildquelle: #118840197 | Urheber: © Aleksandar Todorovic – Fotolia.com

 

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