Startseite Spanien Online-ReiseführerBeliebte Ausflüge in Spanien Diese Mallorca-Sehenswürdigkeiten dürfen Sie nicht verpassen!

Diese Mallorca-Sehenswürdigkeiten dürfen Sie nicht verpassen!

von billiger-mietwagen.de-Redaktion

Majestätisch thront sie in der Altstadt: Zweifellos ist die Kathedrale von Palma eine der beliebtesten Mallorca-Sehenswürdigkeiten. Doch auch darüber hinaus können Sie auf der Baleareninsel so manches Highlight entdecken. Jeden Ausflug wert sind beispielsweise die Feigenbucht oder das Cap de Formentor. Die passenden Infos dazu? Bekommen Sie hier!

Inhaltsverzeichnis
1. La Seu
2. Cuevas del Drach
3. Cap de Formentor
4. Alcúdia
5. Cala Figuera
6. Jardines de Alfàbia

 

La Seu – die Kathedrale von Palma

Die Kathedrale von Palma de Mallorca© vulcanus – Fotolia.com

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Die Kathedrale liegt im Herzen von Palma de Mallorca. Mit dem Mietwagen vom Flughafen Mallorca dauert die Fahrt über die Ma-19 nur 20 Minuten.

Die Kathedrale von Palma ist das Wahrzeichen der ganzen Insel und die mit Abstand bedeutendste Sehenswürdigkeit auf Mallorca. Zu einem Urlaub auf Palma de Mallorca gehört ein Besuch der Kathedrale auf jeden Fall dazu.

Schon im Jahr 1230 erfolgte die Grundsteinlegung, und doch wurde das Kirchenschiff erst 1587 vollendet, die Hauptfassade sogar erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch diese lange Bauzeit vereint La Seu heute Elemente aus vielen verschiedenen Epochen – einzelne Elemente aus Spätgotik, Renaissance und Barock können Sie erkennen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm auch der berühmteste Architekt Kataloniens, Antoni Gaudí, einige Dekorationen im Kircheninnern vor.

Heute thront die 121 m lange, 55 m breite und 44 m hohe Kathedrale majestätisch im Herzen von Palma. Wenn Sie können und das Wetter mitspielt, sollten Sie die Kathedrale unbedingt vormittags bei Sonnenschein besichtigen – dann fällt das Licht auf einzigartige Weise durch die bunten Rosetten und taucht den Innenraum in ein prächtiges Farbenmeer.

Vormittags entgehen Sie außerdem dem touristischen Ansturm, dem diese Sehenswürdigkeit auf Mallorca täglich ausgesetzt ist.

  • Adresse: Plaza Almoina
  • Öffnungszeiten, jeweils montags bis freitags
    • November – März: 10 Uhr – 15:15 Uhr
    • April – Mai: 10 Uhr – 17:15 Uhr
    • Juni – September: 10 Uhr – 18:15 Uhr
    • Oktober: 10 Uhr – 17:15 Uhr
    • samstags ganzjährig: 10 Uhr – 14:15 Uhr
  • Eintritt*
    • Erwachsene 7 €
    • Kinder frei

Cuevas del Drach – die Drachenhöhle

Drachenhöhle auf Mallorca© Piotr Wawrzyniuk – Fotolia.com

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Die Fahrt mit dem Auto aus Palma dauert eine knappe Stunde. Folgen Sie der Ma-15 bis Via Palma und fahren Sie anschließend über Ronda del Port und die Ma-4020 bis Carrer de les Monges nach Porto Cristo. Dann folgen Sie dem braunen Schild bis zum südlichen Ortsende.

Die Tropfsteinhöhle Cuevas del Drach diente im Mittelalter als Zufluchtsort bei Piratenüberfällen. Seit dem Jahr 1930 ist sie erschlossen und mit Treppen und Wegen versehen, auf denen Sie 40 m unter die Erde gelangen.

Der Weg ins Innere der Höhle ist zunächst völlig finster, führt dann jedoch zu einem der größten unterirdischen Seen Europas – dem Lago Martel (166 m lang, 30 m breit, 12 m tief). Der See ist rundherum hell erleuchtet und erinnert an einen gewaltigen Sonnenaufgang inmitten von Stalaktiten und Stalagmiten.

Auf diesem See schippert ein Orchester, das Live-Musik spielt und schließlich haben Sie auch selbst Gelegenheit, in ein Boot zu steigen und über den See zu fahren.

Die Besichtigung der Höhle nimmt etwa eine Stunde in Anspruch. Der Untergrund innerhalb der Tropfsteinhöhle kann feucht und durchaus etwas rutschig sein, sodass Sie zu festem Schuhwerk greifen sollten.

Da die Drachenhöhle eine beliebte Sehenswürdigkeit auf Mallorca ist, empfehle ich Ihnen, sie zu früher oder zu sehr später Stunde zu besuchen. Speziell in der Hochsaison und gerade am Wochenende sind die Besichtigungen um 10 Uhr bzw. um 16 Uhr und 17 Uhr ratsam. Außerdem ist zu beachten: Die Höhle wird zwar in Gruppen betreten, eine Führung gibt es allerdings nicht.

  • Öffnungszeiten
    • Vom 16. März bis 31. Oktober dürfen Besucher zu jeder vollen Stunde von 10 Uhr bis 17 Uhr in die Höhle (außer 13 Uhr).
    • Vom 1. November bis 15. März täglich um 10:45 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 15:30 Uhr.
  • Eintritt
    • Erwachsene: 14,50 €
    • Kinder bis 12 Jahre: 7,50 €

Falls Sie in der Nähe essen gehen möchten, empfehle ich das Restaurant Roland. Es befindet sich etwas versteckt in Hafennähe und bietet beste internationale Küche und guten Service. Reservieren Sie am besten schon im Voraus einen Tisch.

  • Adresse: Calle Sant Jordi 5
  • Telefon: +34 971820129

Mallorca-Sehenswürdigkeiten im Norden: Cap de Formentor

Cap de Formentor auf Mallorca© Jenny Sturm – Fotolia.com

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Die Fahrt mit dem Mietwagen von Palma nach Port de Pollença dauert eine knappe Stunde. Zunächst folgen Sie der Ma-19 (4 km), dann wechseln Sie auf die Ma-20 (3 km) und die Ma-13 in Richtung Port D’Alcúdia / Inca (39 km). Bei Ausfahrt 40 fahren Sie Richtung Sa Pobla und nehmen im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt (Ma-2200) (5 km). Schließlich folgen Sie den Schildern nach Port de Pollença bzw. weiter zum Cap de Formentor.

Bei dieser Sehenswürdigkeit Mallorcas lautet das Motto „Der Weg ist das Ziel“. Auf 18 serpentinenreichen Kilometern schlängelt sich die gut ausgebaute Straße vom Port de Pollença hinauf zum Cap de Formentor, dem nördlichsten Zipfel Mallorcas.

Die Aussicht ist beinahe während der gesamten Zeit fabelhaft. Nach etwa 5 km ragt am Mirador es Colomer eine Landzunge weit ins Meer hinaus und bietet Ihnen einen atemberaubenden, bis zu 232 m tiefen Ausblick auf das blau funkelnde Meer. Kurz darauf zweigt ein – für Autos nicht zugänglicher – Schotterweg zur malerischen Naturbucht Cala Figuera ab. Schließlich gelangen Sie zum Leuchtturm auf dem Gipfel des Kaps. Bei klarem Himmel können Sie bis zur benachbarten Insel Menorca schauen.

Ich rate Ihnen, das Cap de Formentor entweder in den frühen Morgen oder den späten Nachmittagsstunden zu bereisen. Der Touristenstrom kann die Idylle sonst ein wenig trüben.

Symbol Tipp Tipp: Talaia d’Albercutx
Nach 5 km Fahrt haben Sie am Mirador es Colomer die Möglichkeit, den ehemaligen Wachturm Talaia d’Albercutx zu besichtigen. Der Turm diente einst dem Schutz vor Piraten. Ihn zu erklimmen dauert etwa eine halbe Stunde und wird mit einem fantastischen Rundumblick honoriert.

Alcúdia – Die mittelalterliche Altstadt

Alcudia© schulzfoto – Fotolia.com

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Aus Palma fahren Sie über die Ma-20 Richtung Andratx und anschließend etwa 45 min über die Ma-13. In die Altstadt selbst fahren Busse, Taxis und Pferdekutschen. Doch auch mit einem kleinen Spaziergang lässt sich die Altstadt bestens verbinden. Sie ist lediglich 20 min von Hafen und Strand entfernt.

Alcúdia ist eine der ältesten Ortschaften Mallorcas. Zwei mittelalterliche Stadttore und weite Teile der Stadtmauer sind sehr gut erhalten, sodass der Charme längst vergangener Zeiten die Altstadt umweht. Hinter der Kirche können Sie (für 3 € Eintritt) weitere archäologische Funde aus der Römerzeit entdecken, u. a. die Überreste eines Theaters. Darüber hinaus ist Alcúdias Altstadt sehr gepflegt und für Autos gesperrt, sodass Sie die malerischen Gassen und fein verzierten Läden bei einem Spaziergang richtig auskosten können. Viele kleine Restaurants laden zu Tapas und Paella ein. Ein Besuch in Alcúdia lässt sich wunderbar in eine Rundreise entlang Mallorcas Nordküste einflechten.

Symbol Tipp Tipp: Alcúdia Markt
2x in der Woche ist in Alcúdia Markt (dienstags und sonntags von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr), sodass die Altstadt ihr volles Flair entfaltet und von Obst über Sonnenbrillen, Schuhen und Taschen bis hin zu Souvenirs keine Wünsche offen lässt.

Cala Figuera – Das malerische Fischerdorf

Cala Figuera und seine Sehenswürdigkeiten© Wolfgang Jargstorff – Fotolia.com

Symbol Parken Anfahrt & Parken
Von Palma aus benötigen Sie mit dem Mietwagen etwa 45 min. Dazu fahren Sie über die Ma-19 bis Santanyi und wechseln dann auf die PMV-6102, die Sie direkt nach Cala Figuera bringt.

Das Fischerdorf liegt an einer zweiteiligen Bucht, denn die beiden Wasserarme Caló d’En Boira und Caló d’En Busques bilden ein Y.

Cala Figuera hat nicht einmal einen Strand – und doch schwärmen Touristen wie Einheimische von dieser Sehenswürdigkeit, deren Name übersetzt “Feigen-Bucht” bedeutet. Insbesondere werktags zwischen 15 und 17 Uhr versprüht Cala Figuera seinen ganzen Charme. Dann nämlich kehren die Fischkutter zurück, entladen ihren Fang und fahren ihre Boote in in die kleinen Bootsgaragen. Gerade dann können Sie in einem Restaurant am Hafen verweilen, Fischtapas genießen (beispielsweise im L’Arcada, c/Virgen del Carmen 80) und den Fischern bei ihrer Arbeit zusehen. Das Ambiente vor dieser Postkarten-Kulisse ist einfach hinreißend!


Jardines de Alfàbia – Mallorcas grüne Sehenswürdigkeit

Jardines de Alfabia© Kevin Eaves – Fotolia.com

Symbol Parken Anfahrt & Parken
Die Gärten von Alfàbia erreichen Sie mit dem Auto aus Palma über die Ma-11 in Richtung Sóller. Kurz vor der Tunneleinfahrt liegt auf der rechten Seite, unmittelbar hinter dem Restaurant Ses Porxeres, die Zufahrt zum Parkplatz. Auch die Anfahrt mit dem Zug ist möglich, da der Rote Blitz auf seinem Weg nach Sóller in den Jardines de Alfàbia Station macht.

Ohne Zweifel, das kann Mallorca: Sehenswürdigkeiten für jedermann gibt es hier! Der botanische Garten Jardines de Alfàbia bietet eine faszinierende Pflanzenwelt. In dieser grünen Oase sprießen Pflanzen aus aller Welt neben sprudelnden Wasserfontänen. Die ganze Anlage plätschert und gluckert. Durch die hohen Palmen gibt es auch im Hochsommer genügend Schattenspender. Außerdem sind die Jardines de Alfàbia selten überlaufen.

An den Garten grenzt ein historisches Herrenhaus, das neben einer alten Bibliothek zahlreiche Relikte, Möbel wie Gemälde, aus vergangenen Zeiten enthält.

  • Öffnungszeiten
    • April – Oktober: Die ganze Woche von 9:30 Uhr – 18:30 Uhr
    • November – März: Montag – Freitag 9:30 Uhr – 17:30 Uhr. Samstags bis 13 Uhr
  • Eintritt
    • April – Oktober: 6,50 €
    • November – März: 5,50 €
    • Kinder bis einschließlich 10 Jahre frei
Symbol Restaurant Restaurant-Tipp
Die eigene Gartenbar bietet frisch gepresste Orangen- und Zitronensäfte an, die sich herrlich auf einer Bank im Schatten genießen lassen.

Titelbildquelle: #118554505 | Urheber: © Simon Dannhauer – Fotolia.com

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