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Highlights an der Ostküste Australiens

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Die Ostküste Australiens

Traumhafte Strände, quirlige Metropolen und eine artenreiche Tier- und Unterwasserwelt in den Nationalparks – Australiens Ostküste wartet mit richtig vielen Highlights auf Sie! Welche Route sich dort empfiehlt und was Sie auf Ihrer Tour unbedingt gesehen haben sollten, zeige ich Ihnen hier.


 

Anreise und Übernachtung Port Macquarie
Sydney Byron Bay
Blue Mountains National Park Brisbane
Lake Macquarie Airlie Beach und Whitsunday Islands
Myall Lakes National Park Cairns

Fakten zu Ihrer Reise an der Ostküste Australiens

 

Stationen 9
Kilometer 3.000 km
Reine Fahrtzeit 35 h

Anreise und Übernachtung

Ihr Roadtrip an Australiens Ostküste startet in Sydney. Ob Sie von dort aus mit dem Mietwagen oder dem Campervan reisen, ist natürlich ganz Ihnen überlassen. Direkt ab dem Flughafen in Sydney bekommen Sie allerdings nur einen Mietwagen. Camper oder Wohnmobile können Sie lediglich innerhalb der Stadt anmieten.

Wenn Sie mit dem Mietwagen an der Ostküste Australiens entlang fahren, können Sie entweder in den Lodges auf den vielen Campingplätzen übernachten oder sich Hotels bzw. Hostels suchen. Wenn Sie möglichst preiswert reisen und viel in der Natur sein möchten, empfehle ich Ihnen die erste Variante, denn selbst Budget-Hotels sind in Australien nicht gerade günstig.


1. Station:

Sydney

Ganz klar, die weltberühmte Oper von Sydney gehört zu den Must-sees einer Ostküsten-Tour in Australien. Das markante Gebäude mit den weißen Keramikfliesen steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes und ist mit seiner auffälligen Architektur völlig zu Recht das Wahrzeichen Sydneys. Den Innenraum können Sie auf einer einstündigen Führung besichtigen, den besten Blick auf das Sydney Opera House haben Sie von der Fähre nach Manly aus. Diese startet am Hafen von Sydney und bringt Sie zum Manly Beach, an dem Sie gleich ein wenig Sonne tanken und den Surfern am Strand zusehen können.

Bildquelle: #65284445  | Urheber: © livetraveling – Fotolia.com

Wenn Sie am Hafen sind, wird Ihnen die Harbour Bridge direkt ins Auge fallen. Diese können Sie beim Bridge Climb sogar besteigen und dabei fantastische Ausblicke auf Sydneys Skyline und die Oper ergattern.

Auch sehenswert: die Royal Botanical Gardens in Sydney. Hier können Sie entspannt spazieren gehen und die hübsch angelegten Gärten bewundern oder auf den Wiesen picknicken. Halten Sie dort unbedingt Ausschau nach den Flying Foxes, einer der größten Fledermausarten Australiens. Tagsüber hängen die Tiere schlafend in den Bäumen, mit Einbruch der Dämmerung geht es dann auf Nahrungssuche – ein beeindruckendes Schauspiel!

 

Tipp

Noch mehr spannende Infos zu Australiens Tierwelt an der Ostküste bekommen Sie bei einer kostenlosen Tour im Lane Cove River Tourist Park, in dem Sie natürlich auch übernachten können. Mit Taschenlampen geht es am Abend durch den Park, den sich vor allem Opossums als Zuhause ausgesucht haben. Und auch wenn es dort in der Abenddämmerung so klingen sollte, als sei eine Horde Affen unterwegs, lassen Sie sich nicht täuschen: Die Geräusche stammen von den Kookaburras, einer Eisvogelart, die auf Deutsch Lachender Hans heißt und für eine lustige Geräuschkulisse sorgt.

 


2. Station: Blue Mountains National Park

Zu den Highlights einer Tour an der Ostküste Australiens gehört auf jeden Fall auch ein Besuch im Blue Mountains National Park, der mit seiner Vielfalt an Eukalyptusbäumen zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Bei Bush-Walks treffen Sie dort mit etwas Glück auf Koalas und Australische Ameisenigel.

Bildquelle: #71936228 | Urheber: © pelooyen – Fotolia.com

Die Top-Attraktion ist dort jedoch die Sandsteinformation The Three Sisters, die Sie am besten von der Aussichtsplattform Echo Point sehen können. Ganz in der Nähe der Plattform befindet sich auch der Scenic Skyway, eine Seilbahn, mit der Sie über das wunderschöne Jamison Valley fahren und aus luftiger Höhe auf die Katoomba Falls und die Felsen blicken können.


3. Station: Lake Macquarie

Auf dem Weg nach Norden sollten Sie am Lake Macquarie Halt machen, der größten Salzwasser-Lagune Australiens. Die tolle Landschaft, die bunten Papageien, Rieseneidechsen, Koalas und Kängurus werden Sie begeistern!

Bildquelle: #85374583 | Urheber: © pominoz1966 – Fotolia.com 

Wenn Sie Autos mögen, planen Sie Ihre Route an der Ostküste Australiens am besten über Edgeworth, nördlich des Lake Macquarie. Dort nämlich befindet sich das Automobilmuseum Lost In The 50’s, in dem Sie auf Hochglanz polierte US-amerikanische Autos der 1950er und 1960er Jahre begutachten können.


4. Station: Myall Lakes National Park

Einen schönen Zwischenstopp auf Ihrer Tour an der australischen Ostküste können Sie am Myall Lakes National Park einlegen. Tolle Walks, Kayak-Touren oder entspannte Badetage an den weitläufigen Stränden liegen vor Ihnen.

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Auf den Campingplätzen sollten Sie Ihre Essensvorräte gut verstauen, sonst bekommen Sie möglicherweise Besuch von hungrigen Australischen Dingos, die auch mal aggressiv werden können.


5. Station: Port Macquarie

Auf dem Weg nach Byron Bay bietet sich noch ein Besuch in der Hafenstadt Port Macquarie an. Besonders schön sind die Strände in der Gegend mit ihrem feinen Sand und den rauen Felsen an der Küste. Eine tolle Möglichkeit, mehr über den Regenwald an Australiens Ostküste zu erfahren, ist ein Besuch im Sea Acres Rainforest Centre.

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Ein Weg aus Holzplanken führt vom Besucherzentrum aus durch das üppige subtropische Grün. Guides erzählen Ihnen unterwegs mehr über Flora und Fauna, während Sie Ausschau nach Koalas und Riesenbeutelmardern halten können.


6. Station: Byron Bay

Ein Paradies für Surfer, Partyhungrige, Aussteiger und Co. ist Byron Bay. Die lebendige Kleinstadt an der Ostküste Australiens zieht ein kunterbuntes Publikum aus aller Welt an und überzeugt mit ihrem alternativen Flair so manche Urlauber, länger als geplant zu bleiben. Jeden Abend können Sie hier nach einem entspannten Tag am Strand in verschiedenen Bars rund um die Jonson Street Livemusik genießen und Ihrer Feierlaune frönen. Bekannt ist Byron Bay übrigens auch für eine Vielzahl an Kunst-, Sport, und Musik-Festivals, die sich über das ganze Jahr verteilen.

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Einen wirklich traumhaften Blick über die Bucht haben Sie vom Cape Byron Lighthouse. Den Leuchtturm können Sie mit dem Auto oder zu Fuß erreichen. Schauen Sie auf jeden Fall sehr genau hin, wenn Sie aufs Meer blicken, denn immer wieder kommen hier Delfine und Wale vorbei.


7. Station: Brisbane

Die pulsierende Millionenstadt Brisbane an der Ostküste Australiens lockt mit zahlreichen Vergnügungsangeboten, riesigen Grünflächen und jeder Menge Gelegenheiten zum Shoppen und Flanieren. Direkt am Brisbane River gelegen, spiegeln sich die Wolkenkratzer im Fluss und geben dem Stadtbild seinen einzigartigen Charme. Eine relativ teure Touristenattraktion ist das Wheel of Brisbane. Das Riesenrad im lebendigen Stadtteil South Bank verschafft seinen Fahrgästen einen besonderen Blick auf die Stadt, eine Fahrt kostet allerdings schlappe 19 AU$ für Erwachsene. Shopping-Fans finden in und um die Queen Street mehr als genug Möglichkeiten zum Einkaufen und Geld ausgeben.

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Von Brisbane aus können Sie außerdem Tagestouren nach Moreton Island und Fraser Island unternehmen. Während Sie auf der Sandinsel Moreton Island Gelegenheit zum Sandboarding auf der höchsten Düne der Welt haben und vor der Küste rund um die Schiffswracks schnorcheln gehen können, bietet Ihnen Fraser Island nicht nur Meer, sondern auch einen zauberhaften See im Inselinneren mit weißem Puderzuckerstrand und paradiesisch klarem Wasser, den Lake McKenzie.


8. Station: Airlie Beach und Whitsunday Islands

Die über 1.000 km lange Strecke bis Airlie Beach können Sie auf verschiedene Arten zurücklegen. Der schnellste und wohl bequemste Weg ist mit dem Flugzeug nach Proserpine, Whitsunday Coast. Ihren Mietwagen geben Sie dann einfach in Brisbane ab und buchen sich einen neuen ab Proserpine. Alternativ können Sie sich auch ein Ticket für den Greyhound Bus bzw. den etwas günstigeren Premier Bus kaufen und über Nacht nach Airlie Beach fahren. Falls Sie mit dem Wohnmobil an Australiens Ostküste unterwegs sind und den Weg selbst zurücklegen möchten, empfiehlt sich ein Zwischenstopp mit Übernachtung in Rockhampton.

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Airlie Beach selbst dient nahezu ausschließlich als Startpunkt zu Segeltörns und Schiffstouren auf die traumhaften Whitsunday Islands, die Sie sich auf einer Tour an der Ostküste Australiens auf keinen Fall entgehen lassen dürfen. In dem Städtchen gibt es ansonsten viele Bars und Restaurants für die Touristen, die darauf warten, dass ihr Segelboot oder Katamaran ablegt. Segeltörns gibt es ab Airlie Beach viele verschiedene, von Tagestouren bis hin zu mehrtägigen Trips. Und auch die Boote sind ganz unterschiedlich. Sie können auf kleine Gruppen ab vier Personen bis zu Großgruppen um die 50 Passagiere ausgerichtet sein.

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Egal, wofür Sie sich entscheiden, Ihr Ausflug zu den Whitsunday Islands wird ganz bestimmt ein Highlight auf Ihrer Reise an Australiens Ostküste. Die Inseln liegen im Great Barrier Reef und Sie ahnen schon, dass Sie hier vor allem die zauberhafte Unterwasserwelt kennenlernen werden. Bei den meisten Segeltouren sind Taucherbrille, Flossen und Schnorchel mit an Bord und die Crew wird Sie zu den schönsten Flecken des Riffs bringen, wo Sie tolle bunte Korallen und Fische bestaunen können. Ein Must-see auf den Whitsunday Islands ist der paradiesische Whitehaven Beach auf der Hauptinsel. Er ist mit seinem hohen Quarzgehalt nicht nur einer der weißesten Strände der Welt, sondern besitzt auch so feinen Sand, dass dieser zur Herstellung der Linse für das Hubble-Teleskop verwendet wurde.


9. Station: Cairns

Vor Ihnen liegt nun eine weitere längere Fahrt über Townsville nach Cairns. Wenn Sie die Fahrt an der nördlichen Ostküste Australiens aufteilen möchten, planen Sie ruhig eine Übernachtung in Townsville ein. Die Stadt kommt zwar ein wenig verschlafen daher, aber ein gemütlicher Spaziergang an der Uferpromenade The Strand und anschließendem Seafood-Dinner in einem der Hafenrestaurants sind eine gute Gelegenheit zum Entspannen. Sollten Sie sich länger in Townsville aufhalten, können Sie von dort einen Ausflug nach Magnetic Island unternehmen und dort schöne Walks an der Küste und im Inselinneren machen, bei denen Sie Koalas und Wallabys begegnen.

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Auf dem weiteren Weg nach Cairns kommen Sie am Mission Beach vorbei, an dem viele Touristen nicht nur einen Strandtag einlegen, sondern einen Fallschirmsprung über der schönen Küstenlandschaft wagen – Landung am Strand inklusive.

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Cairns gilt als Australiens Mekka für Taucher. Hier können Sie alle Arten von Tauchkursen absolvieren oder mit Ihrem bereits vorhandenen Tauchschein auf Tauchsafari gehen und den atemberaubenden Korallen und Fischen des Great Barrier Reefs ganz nahe kommen. Cairns selbst hat zwar keine Stadtstrände, dafür aber eine große Schwimmlagune an der Strandpromenade, die frei von Quallen und Krokodilen ist. Zum Shoppen können Sie sich auf dem Night Market umsehen, der wochentags von 17 Uhr bis Mitternacht stattfindet. Wer Lust zum Feiern hat, findet dazu in Cairns ausgiebig Gelegenheit, denn in der Stadt gibt es jede Menge Clubs und Pubs mit viel internationalem Publikum – auf jeden Fall ein schöner Abschluss für eine Tour an der Ostküste Australiens.

Titelbildquelle: #99095748 | Urheber: © gijones – Fotolia.com


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