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Italien-Rundreise: Top-Tipps für einen Roadtrip in Bella Italia

Die sanfte Landschaft Italiens, seine zahlreichen Kunstschätze, die exzellente Küche und das Dolce Vita sind nur ein paar Gründe, warum sich eine Rundreise durch Italien immer lohnt. Erlebe auf deinem Roadtrip Strand-, Wander- und Kultururlaub in einem und genieße das milde Klima des Mittelmeers. Unsere Italientour bringt dich von Mailand bis Rom zu den größten Highlights des Landes. Und das Beste: Du kannst deinen Roadtrip direkt in Deutschland starten. Wir zeigen dir Etappe für Etappe, welche Städte sich lohnen, wie viel Zeit du einplanen solltest und worauf du bei der Anreise mit dem Mietwagen achtest.

Update: 07.10.2026

Alles auf einen Blick

Diese Italien-Rundreise führt dich ab Deutschland in rund zwei Wochen von Mailand bis Rom.

  • Route: Von Mailand über Venedig, Bologna, San Marino und Pescara nach Rom, weiter nach Florenz und in die Cinque Terre.

  • Strecke: Rund 1.720 km und etwa 19 Stunden reine Fahrtzeit verteilen sich auf 10 Stationen ab Mailand.

  • Reisedauer: Für die komplette Tour solltest du 10 bis 14 Tage einplanen, damit jede Station genug Zeit bekommt.

  • Anreise: Ab München oder Stuttgart bist du mit dem Mietwagen in weniger als sechs Stunden in Mailand, ganz ohne Flug.

  • San Marino: Für den Abstecher in den eigenen Staat brauchst du vorab die Erlaubnis deines Vermieters für den Grenzübertritt.

Deine Rundreise durch Italien

  1. Mailand

Fakten zu deiner Italien-Rundreise

(ab Mailand, exklusive An- und Abreise) Kilometer: ca. 1.720 km Reine Fahrtzeit: ca. 19 h Stationen: 10 Empfohlene Reisedauer: 10 bis 14 Tage Anreise: Diese Italien-Rundreise kannst du direkt in Deutschland starten. So sparst du dir die Kosten und den Aufwand einer Anreise per Flugzeug. Mit dem Mietwagen ab München oder Stuttgart bist du in weniger als sechs Stunden in Mailand. Dort beginnt unsere Rundreise durch die nördliche Hälfte Italiens. Pack dein Auto ganz in Ruhe zu Hause, statt für's Flugzeug alles in zwei Koffer zu quetschen und fahr entspannt gen Süden. Los geht's!

1. Mailand

Die Shopping- und Modemetropole ist voller Sehenswürdigkeiten, vom Mailänder Dom über das Opernhaus Teatro alla Scala bis hin zur Kirche Santa Maria della Grazie, wo du das weltberühmte Gemälde Das letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci bestaunen kannst. Für den exklusiven Schaufensterbummel steuerst du die Via Vittorio Emmanuele II an. Dort sind die Kollektionen namhafter Designer wie Gucci, Armani & Co. vertreten. Ebenso luxuriös geht es auf der Via Montenapoleone zu, wo sich ein erstklassiges Modegeschäft ans nächste reiht. Aber auch für weniger gut Betuchte hält Mailand nicht nur genügend Shoppingmöglichkeiten, sondern auch tolle Cafés, Restaurants, Eisdielen und ein großartiges Nachtleben bereit.

2. Venedig

Das nächste Ziel deiner Italien-Rundreise ist eine der zweifellos schönsten Städte der Welt: Venedig zieht einen sofort in seinen Bann. Selbst im Sommer, wenn der Besucherandrang so hoch ist, dass man sich mit tausenden anderen Touristen durch die Gassen schieben muss, kann man sich dem Zauber der Lagunenstadt nicht entziehen. Natürlich gibt es eine Reihe an Must-sees wie den imposanten Markusplatz mit dem Markusdom und dem Dogenpalast, die Rialtobrücke und das Teatro La Fenice sowie eine Gondelfahrt über den Canale Grande darf bei deinem Besuch in Venedig auch nicht fehlen, aber es lohnt sich, auch abseits der Touristenwege auf Entdeckungsreise zu gehen und menschenleere Gassen und romantische Plätze zu erkunden. Empfehlenswert sind außerdem Abstecher zu den Inseln Murano und Burano. Während Murano vor allem für seine Glasobjekte bekannt ist, besticht Burano mit knallbunten Häusern. 📌 Lesetipp: Parken in und vor Venedig

3. Bologna

Nun fährst du auf deiner Italien-Rundreise weiter Richtung Südwesten, wo dich Bologna, die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna, erwartet. Berühmt ist Bologna nicht nur für die gleichnamige Pastasauce, sondern auch für ihre Universität, die bereits im Jahr 1088 gegründet worden sein soll und damit die angeblich älteste Uni der Welt ist. Diese geschichtsträchtige Aura spürt man in der gesamten Stadt. Überall spazierst du an prächtigen alten Bauten, wie z. B. den berühmten zwei Türmen Torre Garisenda und Torre degli Asinelli, der Basilika San Petronio am Piazza Maggiore und der ältesten Kirche der Stadt, der Basilika di Santo Stefano, vorbei. Besonders charakteristisch für Bologna sind außerdem die vielen Arkaden, die sich in einer Gesamtlänge von rund 42 km durchs Zentrum schlängeln, sehr praktisch, falls es mal regnet.

4. San Marino

Auf der nächsten Etappe deiner Rundreise durch Italien verlässt du das Land. Ja, du hast richtig gelesen. Denn es geht nach San Marino, das ein eigenständiger Staat und die älteste bestehende Republik der Welt ist. Vorherrschend ist hier der auf fast 800 m Höhe thronende Berg Monte Titano mit der Burg Rocca Gualta, dem Wahrzeichen von San Marino und dessen gleichnamiger Hauptstadt. Im historischen Viertel, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gibt es außerdem den majestätischen Regierungspalast Palazzo Pubblico, die Basilika San Marino und jede Menge interessanter Museen zu besichtigen. Mit einer Seilbahn kannst du übrigens vom Berg hinunter bis ins Dorf Borgo Maggiore fahren, in dem schon seit vielen Jahrhunderten ein riesiger traditioneller Markt stattfindet.

Da San Marino ein eigener Staat ist, musst du dir vor der Grenzüberschreitung mit dem Mietwagen vom jeweiligen Verleiher die Erlaubnis dazu einholen.

5. Pescara

Weiter geht es nun auf deiner Italien-Rundreise an der Küste der Adria entlang bis nach Pescara, wobei du unterwegs sicherlich einige Male anhalten wirst, entweder, um die Aussicht aufs Meer zu genießen oder, um an einem der zahlreichen Strände zu entspannen und ins Wasser zu springen. Pescara liegt in den Abruzzen und ist ein typischer Badeort, der aufgrund seiner über 20 km langen Strände vor allem im Sommer äußerst beliebt bei Sonnenanbetern und Wassersportlern ist. Neben den feinen Sandstränden lockt Pescara aber auch mit einem guten Angebot an Museen (empfehlenswert: das Museo delle Genti d’Abruzzo), vielen Shoppingmöglichkeiten und einer sehr lebendigen Bar- und Clubszene.

Im Sommer finden in der Stadt kostenlose Konzerte statt. Einer der beliebtesten Orte hierfür ist der Piazza della Rinascita, der auch „Piazza Salotto“ (Wohnzimmerplatz) genannt wird, weil es hier viele Sitzgelegenheiten gibt.

6. Rom

Als nächstes fährst du durch das Landesinnere auf die andere Seite des Stiefels, denn selbstverständlich darf auf deiner Italien-Rundreise die Hauptstadt Rom nicht fehlen. Zumal es ohne Frage eine der schönsten und beeindruckendsten Städte der Welt ist. Begib dich auf die Spuren der Antike und lass dich von den gigantischen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, dem Pantheon, dem Petersdom und der Engelsburg verzaubern. Entdecke charismatische Viertel wie Trastevere, wo die Nacht zum Tag gemacht wird, das ehemalige jüdische Viertel Ghetto und das hippe, linke Studentenviertel San Lorenzo. Und wenn du Stadt- und Strandleben verknüpfen möchtest, mach einfach einen Abstecher zum Vorort Ostia, wo ein großer Strand wohltuende Abkühlung bietet.

7. Florenz

Eine Stadt schöner als die andere: Von Rom aus geht es wieder Richtung Norden, nämlich nach Florenz. Die „Wiege der Renaissance“ darfst du auf deiner Rundreise durch Italien auf keinen Fall auslassen, denn so viele prächtige Kirchen, Paläste und Museen auf einmal gibt es nicht alle Tage zu sehen. Florenz ist unerlässlich bei einer Reise durch die Toskana und versprüht eine Magie, die besonders beim Sonnenuntergang auf dem Piazzale Michelangelo präsent ist. Vor allem Kunstliebhaber kommen in der Stadt voll auf ihre Kosten: In den weltbekannten Uffizien und in der Galleria dell’Accademia, um nur zwei Museen zu nennen, gibt es zahlreiche Meisterwerke zu bestaunen, unter anderem die Original-Davidstatue von Michelangelo. Daneben warten Top-Sehenswürdigkeiten wie die Ponte Vecchio, die Basilica di Santa Croce und die Boboli-Gärten auf dich. Nicht zu vergessen die fantastische florentinische Küche!

Falls dir ein kleiner Umweg nichts ausmacht, dann schau auf der Strecke von Rom nach Florenz bei den Cascate del Mulino ganz in der Nähe von Saturnia vorbei. Hier kannst du in natürlichen Sinterbecken das ganze Jahr über in warmem Thermalwasser baden. Der Eintritt ist frei, man muss allerdings mit dem strengen Schwefelgeruch des Wassers vorliebnehmen.

8. Cinque Terre

Zu den zauberhaftesten Orten, die du auf deiner Italien-Rundreise besuchst, gehören die Cinque Terre in der Region Ligurien. Die „fünf Dörfer“, wie es übersetzt heißt, erstrecken sich über rund 12 km entlang der italienischen Riviera und sind mit einer Bahnstrecke, die die Küste entlangfährt, miteinander verbunden. Lass also am besten dein Auto in einem der Dörfer stehen und kauf dir eine Cinque-Terre-Karte, mit der du ganz bequem von Ort zu Ort kommst. Doch Teile der Strecke solltest du auch unbedingt zu Fuß gehen, denn es gibt hier herrliche Wanderwege entlang der Küste. Das Dorf, das von den Cinque Terre wohl am häufigsten als Postkartenmotiv genutzt wird, ist Riomaggiore, wo kunterbunte Häuser in den Hügel übereinander gebaut sind, sodass man den Eindruck gewinnt, sie wären alle ineinander verschachtelt. Vor allem die kleine Fischerbucht ist ein sehr schöner und romantischer Platz, um das Panorama zu genießen. Aber auch die anderen Ortschaften Corniglia, Manarola, Vernazza und Monterosso sind keineswegs zu verachten und sprühen nur so vor Charisma. Such dir ein nettes Restaurant mit Blick aufs Meer und genieße die einzigartige Stimmung an diesem ungewöhnlichen Stück Italiens. Nach diesen farbenfrohen Impressionen neigt sich deine Italien-Rundreise dem Ende entgegen. Von Cinque Terre geht es in etwa 7 Stunden zurück nach München oder Stuttgart. Wenn dir diese Fahrt zu lang ist, kannst du noch einen Zwischenstop in Bozen (auf dem Weg nach München) oder Luzern (auf dem Weg nach Stuttgart) einlegen. Beide Städte sind absolut sehenswert! Du bekommst einfach nicht genug von deiner Italien-Rundreise? Dann fahr doch einfach noch weiter in den Süden des Landes. Hier ist unser Tipp für eine Route durch Süditalien.

Häufige Fragen zur Rundreise durch Italien

Was bedeuten die blauen, weißen und gelben Parkstreifen in Italien?

Die Farbe der Markierung sagt dir, was gilt. Blaue Streifen stehen für gebührenpflichtiges Parken auf Zeit, den Zahlungsbeleg musst du sichtbar hinter die Windschutzscheibe legen, Rubbelkarten dafür gibt es im Tabacchi. Weiße Streifen sind kostenlos, oft aber mit Höchstparkdauer und Parkscheibenpflicht. Gelbe Streifen sind reserviert, etwa für Anwohner oder Menschen mit Behinderung, und setzen eine vorherige Genehmigung der Gemeinde voraus.

Musst du in Italien auch tagsüber mit Licht fahren?

Ja, sobald du die Ortstafel hinter dir lässt. Nach Artikel 152 des Codice della Strada gehören außerhalb geschlossener Ortschaften rund um die Uhr Standlicht und Abblendlicht dazu, also auch bei Sonnenschein auf Landstraße und Autostrada. Innerorts beginnt die Pflicht erst eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang. Tagfahrlicht darfst du bei guter Sicht ersatzweise nutzen, im Tunnel jedoch nicht.

Wer hilft dir, wenn dein Mietwagen auf der Autostrada liegen bleibt?

Auf ihrem Netz lässt Autostrade per l'Italia nur eigens zugelassene Abschleppunternehmen arbeiten, deren Höchsttarife veröffentlicht sind. Anfordern kannst du die Pannenhilfe rund um die Uhr beim ACI unter 803.116. Steht dein Wagen auf der Fahrbahn oder auf einem Seitenstreifen unter drei Metern Breite, gilt eine Eingreifzeit von 20 Minuten für Pkw und 30 Minuten für schwere Fahrzeuge.

Bis wann musst du die Einfahrt in die Mailänder Area C bezahlen?

Nicht sofort, aber zügig. Für einen gewöhnlichen Pkw kostet der Tageszugang zur Zona a Traffico Limitato Cerchia dei Bastioni 7,50 Euro, und du musst ihn bis 24 Uhr des Folgetages bezahlen oder aktivieren. Danach bleibt dir eine Nachfrist bis 24 Uhr des siebten Tages nach der Einfahrt, dann steigt der Betrag auf 22,50 Euro (Stand: Disciplinare der Stadt Mailand, März 2026).

Kann dir Italien das Fahren verbieten, wenn du dort mehrere Verstöße sammelst?

Ja. Abgezogen wird dir nichts, weil deine deutsche Fahrerlaubnis kein italienisches Punktekonto führt, die Behörden erfassen deine Verstöße aber trotzdem. Kommen innerhalb eines Jahres 20 Punkte zusammen, darfst du zwei Jahre lang nicht in Italien fahren. Verteilt auf zwei Jahre sind es zwölf Monate, bei zwei bis drei Jahren noch sechs Monate Fahrverbot.

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