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Meine Mietwagentour: Drei Wochen auf eigene Faust durch Argentinien

von Gastbeitrag

Kolonien von Pinguinen, faszinierende Nationalparks und traumhafte Strände unsere Kundin Rebecca J. unternahm eine Mietwagen-Rundreise durch Argentinien und erzählt hier, was sie erlebt und gesehen hat.

Karte zur Reiseroute in Argentinien

 

Trelew Comodoro Rivadavia
Ushuaia

Mietwagen-Tour durch Argentinien: Überblick

Reisedauer  3 Wochen
erstellt von Rebecca J. (21.05.2008)
Reisedatum Dezember 2007

Start: Trelew

In Trelew startete die Tour. Der Mietwagen wurde am Flughafen übernommen und es ging zum ersten Hotel. Der erste Ausflug wurde in ein prähistorisches Museum unternommen, in dem es eines der größten bisher gefunden Dinosaurierskelette zu sehen gibt. In Argentinien wurden insgesamt die besterhaltenen Skelette und Knochen von Dinos etc. gefunden.

Von Trelew aus ging es dann am nächsten Tag auf die Halbinsel „Peninsula Valdes“. Die Reise führte über viele holprige Schotterpisten. Trotz dieser Widrigkeiten war der Ausblick, der sich einem bot, einfach spektakulär und unvergesslich, denn so viel Weite, Freiheit und Wildheit ist in Europa einfach nicht zu finden!!

Auf der Halbinsel bekamen wir Pinguine und Seelöwen zu sehen! Der Versuch, Wale zu sehen, war leider erfolglos geblieben, weil die Mütter mit ihren Kälbern bereits weiter gezogen waren.

Von Trelew aus ging die Fahrt weiter nach Comodoro Rivadavia. Auf dieser Fahrt machten wir noch einen Stop bei der Pinguinkolonie Punta Tomba. In dieser Kolonie leben gut und gerne 10.000 Tiere. Die Wege für die Touristen sind abgespannt und dürfen nicht verlassen werden. Hin und wieder finden sich aber die Tiere auch auf den Wegen ein. Die Höhlen der Tiere liegen meist direkt am Weg und sind super anzuschauen. Die Babys waren schon alt genug, um alleine draußen rumzuwatscheln, hatten aber noch ihre Babykleidung an. Der restliche Weg nach Comodoro Rivadavia wurde entlang einer einsamen Schotterpiste zurückgelegt mit weiten einsamen Stränden.

1. Station: Comodoro Rivadavia

In Comodoro übernachteten wir in einem der besten Hotel am Platz „Lucania“. Sehr nobel, aber dennoch für uns Europäer bezahlbar, dem Euro sei Dank! Am nächsten Tag ging es direkt weiter zum Bosque Petrificado. Einem versteinerten Wald, in dem es viel zu entdecken gibt. Holzsplitter, die steinhart sind und unberührte Natur, die in den wildesten Farben schimmerte aufgrund der unterschiedlichen Erdschichten, die offenlagen. Von hier aus ging es weiter nach Perito Moreno, es war eine lange und beschwerliche Fahrt, aber der Anblick, der sich einem bot, entschädigte für alle Strapazen.

Nach einigen Tagen in Perito Moreno und vielen vielen Trekkingtouren ging es weiter nach El Calafate zum Gletscher. Wir hatten sogar das Glück, den Gletscher ins Wasser kalben zu sehen, eine gigantische Gischt spritzte auf, als der Eisklumpen ins Wasser barst. Von El Calafate ging es wieder viele viele Kilometer Richtung Süden.

Wir kreuzten über die Grenze nach Chile und hatten drei wunderschöne Tage im Nationalpark „Torres del Peine“. Auch hier wanderten wir wieder mehrere km. Von hier aus ging es dann nach Punta Arenas, um die Magellanstraße zu überqueren. Auf Tierra del Fuego reisten wir wieder nach Argentinien ein und fuhren ans Ende der Welt „Ushuaia“!

Ziel: Ushuaia

In Ushuaia verbrachten wir noch zwei wunderschöne Tage, an denen wir den Nationalpark kennenlernten und viele wilde Tiere sehen durften. Von hier aus ging es zurück nach Deutschland.

Titelbildquelle: #99268111 | Urheber: © Monkey Business – Fotolia.com; #61792316 | Urheber: © maxsaf – Fotolia.com;  #65769123 | Urheber: © MF – Fotolia.com

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