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Mit dem Auto nach Italien: Tipps und Infos

Mit dem Auto nach Italien

Temperamentvoll, kulinarisch ansprechend und voller schöner Ecken und Plätze: Italien ist ein äußerst facettenreiches Land inmitten Europas. So verwundert es nicht, dass sich viele Urlauber für eine Reise in das Land von Pizza, Pasta und Amore entscheiden. Wir verraten, worauf Sie bei der Anreise mit dem Auto nach Italien achten sollten und erläutern, wie Sie unangenehme Überraschungen vor Ort vermeiden.

Mit dem Auto nach Italien: Tipps und Infos
1. Mit dem Auto nach Italien: Reiseroute sorgfältig planen
2. Die Brennerautobahn von Österreich nach Südtirol
3. Geschwindigkeiten und Verkehrsbestimmungen in Italien
4. Parken und innerstädtischer Verkehr in Italien
5. Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Italien

1. Mit dem Auto nach Italien: Reiseroute sorgfältig planen

Bevor Sie mit dem Auto nach Italien reisen, empfehlen wir Ihnen, den Urlaubsverlauf im Vorfeld genau zu planen. Welche Städte möchten Sie besuchen? Lohnt es sich, unterwegs einen Zwischenstopp einzulegen? Hier spielt auch das Gepäck eine Rolle: Sie sollten bereits an die Rückfahrt denken, denn oft bringen sich Reisende größere Souvenirs oder andere Einkäufe aus dem Urlaubsland mit.

Ein bekanntes Sprichwort besagt, dass viele Wege nach Rom führen. So verhält es sich auch bei einer Reise mit dem Auto nach Italien. Viele Routen stehen zur Auswahl und magische Urlaubsziele warten darauf, entdeckt zu werden. Für einige Urlaubsziele in Italien müssen Sie eine Strecke von mehr als 1.600 Kilometer einplanen. Falls Sie nicht ganz so lange fahren möchten, bieten sich vor allem Südtirol und Norditalien an.

Von der Hauptstadt Berlin legen Sie bis nach Mailand oder Verona nur knapp über 1.000 Kilometer zurück, während Sie Südtirol bereits nach 980 Kilometern erreichen. Sofern Sie im Raum München wohnen, haben Sie es natürlich noch einfacher, denn Ziele wie Mailand sind in weniger als sechs Stunden erfahrbar. Also heißt es: Koffer packen und los geht’s – oder fehlt noch ein Auto, mit dem Sie nach Italien fahren können? Kein Problem, einen Mietwagen können Sie ganz unkompliziert im Internet reservieren.

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Italien mit dem Auto erkunden© SusaZoom – stock.adobe.com

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Wenn Sie mit dem Mietwagen von Deutschland nach Italien fahren möchten, sollten Sie sich vorher darüber informieren, ob Grenzfahrten erlaubt sind. Einige Anbieter erheben eine Gebühr, bei einigen Vermietern sind Grenzfahrten nach Italien sogar verboten.

2. Die Brennerautobahn von Österreich nach Südtirol

Der am häufigsten genutzte Weg, um mit dem Auto nach Italien zu gelangen, ist die Brennerautobahn, die durch Österreich nach Italien führt und in Modena endet. Auf der Strecke befahren Sie zahlreiche Passstraßen und den bekannten 17 Kilometer langen St.-Gotthard-Tunnel.

Besonders im Sommer haben Sie während der Fahrt eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden, saftig grünen Gebirgsketten, welche an einigen Teilen der Strecke entlanglaufen. Dabei sollten Sie aber nicht vergessen, dass einige Streckenteile auf der Reise mit dem Auto nach Italien mautpflichtig sind. Um durch Österreich und die Schweiz zu gelangen, benötigen Sie eine Vignette. Diese kann an örtlichen Tankstellen, in Ämtern oder Poststellen an den Grenzen zu einem Preis von rund 40 Euro erworben werden . Die Mautgebühr auf der Autobahn beträgt pro Kilometer circa 0,07 Euro. Insgesamt sind also ein paar kleine Mehrkosten für die Fahrt mit dem Auto nach Italien einzuplanen. Gegenüber einem Flug ist die Autofahrt dennoch meist als günstiger zu bewerten.

Eine alternative Route zur Autobahn erweist sich in vielen Fällen als schwierig, da mit dem Auto in Italien einige Straßen im Winter nicht befahrbar sind. Zudem kommen Sie auf den hügeligen Bergrouten deutlich langsamer voran. Dafür haben Sie aber Bergketten hervorragend im Blick.

Über Grenzkontrollen müssen Sie sich auf der Fahrt nach Italien übrigens keine Gedanken machen, denn bis auf die Schweiz gehören alle Nachbarländer zu den Schengen-Ländern. Im Falle einer Grenzkontrolle in der Schweiz muss in der Regel mit etwas Wartezeit gerechnet werden.

Mit dem Auto nach Italien über die Brennerautobahn© travelview – stock.adobe.com

3. Geschwindigkeiten und Verkehrsbestimmungen in Italien

Um mit dem Auto nach Italien einzureisen, ist es notwendig, den Personalausweis und Ihren Führerschein mit sich zu führen. Sobald Sie mit Ihrem Mietwagen in Italien ankommen, müssen Sie die dortigen Verkehrsbestimmungen beachten. Um Bußgelder und andere Strafen im Urlaub zu vermeiden:

  • In geschlossenen Ortschaften dürfen Fahrer lediglich mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs sein.
  • Außerhalb von Ortschaften sind 90 km/h erlaubt.
  • Auf Autobahnen dürfen Sie maximal 130 km/h fahren.

Wir empfehlen Ihnen, sich vorab über die Routen und Autobahnen zu informieren, denn beispielsweise ein falscher Spurwechsel kann in Italien richtig teuer werden und bis zu 6.000 Euro Bußgeld nach sich ziehen.

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Benzin ist in Italien teurer als in Deutschland und schlägt mit rund 30 Cent Mehrkosten pro Liter zu Buche. Es ist daher ratsam, Ihr Auto auf dem Weg nach Italien vor der Grenze in Deutschland oder Österreich noch einmal vollzutanken.

4. Parken und innerstädtischer Verkehr in Italien

Für Touristen empfiehlt es sich, über die allgemeinen Parkbestimmungen für Autos in Italien Bescheid zu wissen. Zwar ähneln die Ausschilderungen den deutschen Gegebenheiten, gerade farblich sind jedoch große Unterschiede erkennbar:

  • Sofern der Bordsteinstreifen weiß ist, können Autofahrer dort ohne Bedenken und Kosten einen Parkplatz finden.
  • Eine blaue Beschilderung weist auf Gebühren hin, die sich von Stadt zu Stadt unterscheiden.
  • Ist ein Bereich schwarz-gelb markiert, bedeutet dies: Parkverbot!
  • Gelbe Streifen weisen auf die Reservierung für Taxis und Busse hin.

Symbol Parken Anfahrt & Parken
Parkmöglichkeiten gibt es mit dem Auto in Italien reichlich, insbesondere in den großen Metropolen. Hier lohnt es sich für Autofahrer und Reisende allerdings fast immer, etwas außerhalb der Innenstädte zu parken. In den Ballungsräumen gibt es fast ausschließlich kostenpflichtige Parkplätze und Städte wie Mailand erheben eine sogenannte Citymaut, welche bei der Fahrt in die Innenstadt entrichtet werden muss. Dies liegt vor allem daran, dass die Italiener sehr gern Auto fahren und die Fahrzeugdichte auf den italienischen Straßen entsprechend hoch ist.

Parken in Italien© ArTo – stock.adobe.com

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Wenn Sie mit dem Auto durch Italien fahren, sollten Sie sich grundsätzlich anschnallen. In Italien müssen zudem auch Hunde angeschnallt werden, da ansonsten ein Bußgeld droht. Besondere Bestimmungen gelten außerdem im Umgang mit alkoholischen Getränken. So gut der italienische Wein in einem Restaurant auch sein mag: Reisende mit Auto oder Mietwagen sollten auf mehr als ein Glas Wein zum Essen besser verzichten, denn in Italien gilt die Höchstgrenze von 0,5 Promille Alkohol im Blut. Sofern Sie weniger als drei Jahre Auto fahren, dürfen Sie als Fahrzeugführer gar keinen Alkohol trinken.

5. Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Italien

Ein Urlaub mit dem Auto in Italien lohnt zu allen Jahreszeiten. Im Sommer lockt das mediterrane Klima mit Temperaturen um die 35 Grad. Besonders die Inseln Sardinien und Sizilien haben ganzjährig ein sehr angenehmes Klima, selbst im Winter fallen die Temperaturen dort selten unter 15 Grad Celsius.

Ob Sommer oder Winter: Wenn Sie mit dem Auto nach Italien reisen, können Sie zu jeder Jahreszeit die Vorzüge des Landes nutze. Beispielsweise den Frühling bei einer ausgedehnten Tour durch die Toskana genießen, den Sommer romantisch auf einer Gondelfahrt in Venedig verbringen oder winterliche Skifahrten in den italienischen Alpen meistern.

Mit dem Auto nach Italien: auf dem Weg liegen viele schöne Landschaften

Titelbildquelle: # 167450396 | Urheber: © magdal3na – stock.adobe.com

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