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Die beste Reisezeit für Namibia

Namibia

Im Süden Afrikas direkt am Atlantischen Ozean liegt Namibia. Das Land beeindruckt mit einer atemberaubenden Flora und Fauna. Ein optimales Reiseziel also, das Besucher vor allem für Safaris, Tierbeobachtungen oder Rundreisen anzieht. Was Sie bei der Buchung Ihrer Reise beachten sollten und wann die beste Reisezeit für Namibia ist, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis
Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?
Klimatabelle für Windhoek
Unsere Empfehlung für Namibia: Die Monate von Mai bis Juli
Hauptsaison in Namibia: Die Monate von August bis November
Regenzeit in Namibia: Die Monate von Dezember bis April
Wichtige Fakten über Namibia

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

Die Einflüsse der deutschen Kolonialherrschaft sind in vielen Teilen Namibias immer noch zu spüren. So kann man sich mancherorts mit den Einheimischen sogar auf Deutsch unterhalten. Doch das Land im Südwesten Afrikas ist nicht nur deshalb vor allem unter deutschen Urlaubern ein beliebtes Reiseziel. Durchschnittlich 320 Sonnentage im Jahr und ein subtropisch kontinentales Klima locken viele Touristen nach Namibia. Außerdem erwartet Sie nach Ihrer An- und Abreise kein unangenehmer Jetlag. Trotz über 10.000 km Entfernung zu Deutschland ist Namibia nur eine Stunde hinter unserer Zeit zurück.

Wann die beste Reisezeit für Namibia ist, hängt natürlich von der bereisten Region und Ihrer Interessenslage ab. Grundsätzlich kann Namibia ganzjährig bereist werden. Die meisten Urlauber entscheiden sich jedoch für eine Reise während der namibischen Wintermonate zwischen August und November. Wir empfehlen allerdings, sich bereits etwas früher auf den Weg nach Namibia zu machen. In der Zeit von Mai bis Juli steigt das Thermometer auf angenehme 25° C an. Perfekt also für Aktivitäten wie Geländefahrten oder Wanderungen unter strahlend blauem Himmel. In den Nächten kühlt es allerdings stark ab. Auf ein Bad im Atlantik sollten Sie bei Wassertemperaturen von max. 17° C besser verzichten.

Beachten Sie, dass Namibia auf der Südhalbkugel liegt. Die Jahreszeiten verlaufen also im Vergleich zu Europa gegensätzlich – Sommer in Europa ist Winter in Namibia und umgekehrt.

Klimatabelle für Windhoek

Unsere Empfehlung für Namibia: Die Monate von Mai bis Juli

Die Monate von Mai bis Juli zählen trotz der großen Trockenheit unserer Meinung nach zu den besten Reisemonaten für einen Namibia-Urlaub. Noch bleibt Ihnen große Hitze erspart und Sie können bei angenehmen 20° – 25° C das Land bereisen. Abenteurern, die das Land auf eigene Faust erkunden möchten, empfehlen wir eine Mietwagen-Rundreise durch Namibia.

Der Reisezeitraum zwischen Mai und Juli ist außerdem besonders gut für Safaris geeignet, da aufgrund der Trockenzeit die Vegetation noch karg ist. Die Tiere laufen daher regelmäßig Wasserstellen an und lassen sich dabei ausgiebig beobachten. Ein weiterer Vorteil dieses Reisezeitraums ist, dass die Touren nicht so überfüllt sind, wie es einige Monate später während der Hauptsaison der Fall ist.

Achtung: Wenn die Sonne untergeht, sinken die Temperaturen rapide. Das Therometer fällt abends und nachts zum Teil bis unter 0° C. Das sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Koffer für eine Reise nach Namibia zwischen Mai und Juli packen.

Elefanten in Namibia© Heribert Bechen

Hauptsaison in Namibia: Die Monate von August bis November

In den Monaten August und September neigt sich der namibische Winter dem Ende entgegen. Zwar ist es nachts immer noch kühl, tagsüber wird es mittlerweile allerdings immer wärmer. Die Temperaturen sinken am Tag selten unter 20° C. Diese Zeit zählt unter anderem aufgrund der Schulferien in Deutschland als Hauptsaison.

Doch auch im Oktober und November bleiben die Besucherzahlen konstant hoch. Trotz der großen Hitze und Trockenheit sind diese Monate vor allem bei Reisenden aus Europa sehr beliebt. Die Tagestemperaturen erreichen nun Werte zwischen 30° und 35° C und auch die Nächte versprechen nur geringe Abkühlung. Daher ist zu dieser Zeit auch die Gefahr der Buschbrände erhöht. Aufgrund des seltenen Niederschlags kann im ausgedorrten Gras schnell ein Feuer entfachen. Erst mit Einsetzen der Regenzeit nimmt die Gefahr ab.

Die Jagd nach Fotomotiven bei einer Safari bleibt weiterhin ein Leichtes. Aufgrund der Trockenheit sind die vorhandenen Wasserlöcher gut besucht und die spärliche Vegetation bietet kaum Möglichkeiten für die Tiere, sich zu tarnen. Elefanten, Zebras und co. erleben Sie nun hautnah. Kein Wunder also, dass jetzt der Besucherandrang nicht nur in den Nationalparks, sondern auch in den Städten am stärksten ist.

Wenn Sie also während der vermeintlich besten Reiszeit zwischen August und November nach Namibia reisen möchten, seien sie schnell! Unterbringungsmöglichkeiten und Mietwagen sind zu dieser Zeit schnell ausgebucht.

Die Wüste Namib© Heribert Bechen

Regenzeit in Namibia: Die Monate von Dezember bis April

Diese Monate bilden aufgrund der Regenzeit die namibische Nebensaison. Außerdem ist nun Hochsommer auf der Südhalbkugel und Temperaturen von über 30° C sind in ganz Namibia keine Seltenheit. Eine Reise kann sich gerade jetzt allerdings durchaus lohnen! Zum einen sind Flüge und Hotels während dieser Zeit in der Regel bedeutend günstiger, zum anderen sind Sehenswürdigkeit weit weniger überfüllt. Außerdem sorgen die meist kurzen und heftigen Regenfälle für eine faszinierende Natur.

Die Landschaft erblüht und ergrünt wieder und selbst die Wüste wirkt nach einem Regenschauer lebendiger. Das sorgt dafür, dass auch die Tiere aktiver werden. Jetzt ist zum Beispiel die beste Zeit um Zugvögel zu beobachten. Diese Monate sind allerdings für eine Safari nicht zu empfehlen. Durch die dichte Vegetation können sich die Tiere gut tarnen. Außerdem finden sie auch abseits der Wasserstellen im Busch ausreichend Möglichkeiten, ihren Durst zu stillen.

Lovebirds© Park Street Pro

Die wichtigsten Namibia-Fakten
Hauptstadt Windhoek
Amtssprache Englisch
Fläche 824.116 km²
Einwohner ca. 2.113.007
Zeitzone UTC +1 bis UTC +2
Landesvorwahl +264
Währung Namibia-Dollar (NAD) sowie Südafrikanischer Rand (ZAR)

Titelbildquelle | Urheber: © Rui Ornelas

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