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Maut in Israel

von Sophie

In Israel ist der größte Teil der Straßen frei von Mautgebühren. Wann und wo Sie mit Kosten rechnen müssen und wie das Maut-System auf den Straßen Israels funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

1. Die wichtigsten Infos zur Maut in Israel

Auf den meisten Straßen in Israel müssen Sie keine Maut bezahlen. Nur auf folgenden Strecken kommen Kosten auf Sie zu:

  • Der Highway 6 (Trans-Israel Highway): die einzige Autobahn in Israel, die über ihre gesamte Strecke (Be’er Sheva – Haifa) mautpflichtig ist
  • Carmel Tunnels auf dem Highway 23: mautpflichtige Tunnel in Haifa, die der Entlastung der Straßen während des Feierabendverkehrs dienen
  • Highway 1 (Tel Aviv – Jerusalem): Um das Problem des hohen Verkehrsaufkommens um die Stadt Tel Aviv zu umgehen, gibt es hier seit 2011 eine gebührenpflichtige Fast Lane

2. Was kostet die Maut und wie bezahle ich?

Mautstraßen Kosten
Highway 6 ca. 8 – 9 €
Carmel Tunnels ca. 3 – 4 €
Fast Lane auf dem Highway 1 ca. 1 – 5 €
  • Autofahrer müssen sich zunächst registrieren und daraufhin bei Befahren einer Mautstraße eine Gebühr bezahlen.
  • Fahren Sie mit einem Mietwagen durch Israel, müssen Sie sich nicht selbst registrieren.
  • Die Mautgebühren zahlen Sie bei Rückabe des Mietwagens beim Vermieter.
  • Die offizielle Währung in Israel ist der Schekel. Der Kurs zum Euro liegt momentan bei: 1 Schekel = 0,29 Euro.
Bearbeitungsgebühren beim Vermieter
Viele Vermieter berechnen im Nachhinein eine Bearbeitungsgebühr von etwa 14 € zusätzlich zu den angefallenen Maut-Kosten.
Daher raten wir: Fragen Sie den Vermieter nach zusätzlich anfallenden Kosten, wenn Sie Ihren Mietwagen abholen.

3. Besonderheiten der Fast Lane

Die Fast Lane auf dem Highway 1 ähnelt einer Überholspur, mit der die Verkehrslage in den Ballungszentren entzerrt werden soll. Wenn Sie auf die Fast Lane fahren, wird auf dem Schild über der Straße eine Gebühr angezeigt, die variabel an die Auslastung der Straße angepasst ist.
Entlang der Fast Lane gibt es einen Parkplatz für Park-and-Ride-Services. Hier können Pendler ihre Autos abstellen und das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder Fahrgemeinschaften gründen.

📌 Lesetipp: Israel-Rundreise mit dem Mietwagen.

Titelbildquelle: #31735765, © voddol – stock.adobe.com

Sophie
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