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Mietwagen USA: Tipps, Infos und Vokabeln für die Buchung

von billiger-mietwagen.de-Redaktion

Wer einen Mietwagen in den USA bucht, muss sich nicht nur auf andere Verkehrsregeln, sondern auch auf besondere Mietkonditionen und ein spezielles Vokabular einstellen. Hier finden Sie zum Mietwagen in den USA Tipps und nützliche Infos – inklusive Erklärungen zu gängigen Begriffen und Abkürzungen.

1. Vokabeln 2. Mindestalter
3. Dokumente 4. Mietwagenversicherung
5. Tankfüllung 6. Einwegmieten
7. Steuern und Gebühren 8. Autofahren in den USA

1. Die wichtigsten Vokabeln zum Mietwagen in den USA

Es ist nicht nur die englische Sprache, die bei Mietwagen-Touristen in den USA Verwirrung stiften kann. Andere Länder, andere Sitten, gibt es dort auch einfach andere Standards für Autofahrer als bei uns. Air Condition“, eine Klimaanlage, gehört in den USA zum regulären Equipment, in Deutschland dagegen nicht unbedingt. Eine Personal Accident Insurance“ (Personeninsassenversicherung) ist in den Staaten den allermeisten Autofahrern ein Begriff. In Deutschland kommt man eher selten mit ihm in Berührung.

Auf Ihrem Mietwagen-Voucher sind die wichtigsten englischen Begriffe als Abkürzung aufgelistet. In unserem Artikel über den Voucher finden Sie eine umfassende Vokabelliste mit Erklärungen.


2. Mindestalter für den Mietwagen in den USA

Um regulär einen Mietwagen in den USA buchen zu können, müssen Sie mindestens 25 Jahre alt sein.

Viele Autovermietungen bieten aber auch Fahrern zwischen 21 und 24 Jahren die Möglichkeit, gegen eine Jungfahrergebühr (ca. 20 – 30 € pro Tag) einen Wagen zu mieten. Den genauen Betrag können Sie in den Details eines Angebots auf billiger-mietwagen.de einsehen.


3. Dokumente für die Anmietung

Wie überall sonst, lohnt es sich auch in den USA, vorab online einen Mietwagen zu buchen. Wenn Sie diesen vor Ort abholen, sollten Sie folgende Dokumente dabei haben:


4. Mietwagen-Versicherung in den USA

Wer mit dem Mietwagen in den USA unterwegs ist, sollte in einigen Fällen vorab eine zusätzliche Haftpflichtversicherung abschließen.

Grund: Die gesetzlich vorgegebene Deckungssumme variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat und ist in einigen Staaten sehr gering. Mit Summen von z. B. nur 5.000 € in Mississippi hätten Sie bei einem Unfall kaum größere Schäden abgedeckt.

Bei Angeboten auf billiger-mietwagen.de können Sie die Deckungssumme auf den ersten Blick einsehen. Wählen Sie ein Angebot mit einer Haftpflichtsumme von mindestens 1 Mio. Dollar, sind Sie auf der sichereren Seite.

Je nachdem, mit wem Sie unterwegs sind, kann es in den USA auch sinnvoll sein, eine Personeninsassenversicherung („Personal Accident Insurance“, PAI)abzuschließen. Reisen Sie zum Beispiel mit Geschäftspartnern, könnten diese nach US-Recht hohe Schadenersatzforderungen an Sie stellen, wenn sie bei einem Unfall zu Schaden kommen. Die PAI sichert Sie dagegen ab.

Symbol Tipp Tipp
Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber bei einem Unfall in den USA ist es möglich, dass Ihr für den Unfall verantwortlicher Unfallgegner nicht oder nicht ausreichend versichert ist. Um sich gegen etwaige Kosten, die in so einem Fall entstehen können, abzusichern, gibt es die sogenannte UMP (Uninsured/Underinsured Motorist Protection). Viele renommierte Anbieter haben diese bereits in Ihr Versicherungspaket inkludiert. Werfen Sie vor der Buchung einen Blick in die Mietbedingungen. Dort steht in der Regel, ob die UMP bereits im Angebot enthalten ist.

5. Tankregelung in den USA

In den USA wird ein Mietwagen nahezu immer mit vollem Tank übernommen. Bei der Tankregelung „voll-leer“ („fuel purchase option“) wird der Mietwagen vom Vermieter vollgetankt übergeben und darf am Ende mit leerem Tank zurückgegeben werden. Sie bekommen die Tankfüllung aber nicht geschenkt. Sie müssen sowohl für die Tankfüllung sowie für eine zusätzliche Servicegebühr für das Betanken aufkommen. Diese Kosten sind bereits im Mietpreis enthalten, wenn Sie ein Angebot mit der Tankregelung „voll-leer“ buchen. Alternativ können Sie die Variante auch vor Ort gegen eine Zusatzgebür hinzubuchen.

In der Regel günstiger ist aber ein „voll-voll“-Angebot („fuel option“): Sie übernehmen den Wagen mit vollem Tank, ohne dafür zu zahlen, geben ihn dafür aber vollgetankt wieder zurück. Vollgetankt bedeutet, dass die Anzeige auf „full“ stehen muss. Der Tank muss aber nicht randvoll sein. Bei dieser Variante sparen Sie sich die Servicegebühr. Bei einer Buchung über billiger-mietwagen.de können Sie direkt nach Angeboten mit dieser fairen Tankregelung filtern.

Die Variante „voll-leer“, bei der die erste Tankfüllung bereits im Mietpreis enthalten ist, spart Zeit und Nerven vor Ort. Immerhin müssen Sie nicht noch kurz vor der Heimreise eine Tankstelle für Ihren Mietwagen suchen. Günstiger ist allerdings fast immer die Tankregelnung „voll-voll“.


6. Einwegmieten (One way)

Um von einem riesigen Land wie den USA möglichst viel zu sehen, eignen sich Grenzüberschreitungen in die Nachbarstaaten der USA geboten. Fahrten nach Mexiko sind in der Regel nicht erlaubt, während Kanada meist kein Problem ist. In jedem Fall müssen Sie den Vermieter vor Ort über grenzüberschreitende Fahrten informieren.

7. Steuern und Gebühren

In einigen Staaten und an einigen Flughäfen werden für die Wagenübernahme Steuern fällig. Diese sind in den allermeisten Fällen bereits in den Preis der Angebote auf billiger-mietwagen.de integriert. In den Mietbedingungen können Sie dies im Zweifelsfall nachprüfen.


8. Besonderheiten beim Fahren in den USA

Da alle Mietwagen in den USA Automatikgetriebe haben, sollten Sie sich vorab damit vertraut machen. Ansonsten gelten natürlich auch andere Verkehrsregeln als bei uns in Europa. Genaue Infos finden Sie in unserem Artikel zu den Verkehrsregeln in den USA. 


billiger-mietwagen.de-Redaktion

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6 Kommentare

Hasse 7. September 2018 - 12:48

Guten Tag
Es schön, dass sie direkt eine Empfehlung für Mietwagen Versicherung ausprechen, für mich wäre es sinnvoll gewesen zu erfahren z. Beispiel ob eine Haftplicht Versicherung grundsätzlich in Allen US Staaten besteht u. die Autovermieter verpflichtet sind diese bei jeder Vermietung zu haben. Die Höhe spielt eine untergeordnete Rolle. Ich selbst habe eine erweiterte Haftpflicht durch meine Kreditkarte, die jedoch nur gilt wenn eine Haftpflicht vorhanden ist. Ich habe immer einen Kampf die Versicherungen abzuwehren, die mir aufgedrängt werden. Bei den Autovermietern konnte ich bisher keinen klaren Text zur Haftplicht in den USA finden. Die genaue rechtliche Situation zu wissen würde es vielen erleichtern eine notwendige Zusatzversicherung abzuschließen,
Gruß

Antworten
Alex 10. September 2018 - 8:35

Hallo Hasse,

vielen Dank für Ihren Kommentar! Meines Wissens nach gibt es in allen Bundesstaaten eine Haftpflichtversicherung von mindestens 5.000 USD.
Auf billiger-mietwagen.de geben wir bei jedem Mietwagen-Angebot für die USA auch Informationen zu Haftpflicht an. So können Sie direkt sehen, ob Ihr Wunsch-Angebot die nötige Versicherung hat. Sollte diese Info bei einem Angebot wider Erwarten einmal fehlen, rufen Sie gerne bei uns durch. Die Mietwagen-Experten am Telefon wissen dann auf jeden Fall Rat.

Viele Grüße
Alex

Antworten
Silke 21. Juni 2018 - 20:52

Guten Tag,
ich habe zwei Fragen zur Anmietung in den USA.
Was ist mit der grünen Karte bei einem Mietwagen gemeint?
Wozu ist die im unteren Kommentar genannte UMP (Uninsured/Underinsured Motorist Protection) bei Schäden am Auto durch andere Personen? Wenn jemand anderes dafür verantwortlich ist, haftet doch nicht der Mieter? Es müsste sich doch der Vermieter an den Unfallverursacher halten.
Vielen Dank!

Antworten
Alex 22. Juni 2018 - 8:56

Guten Morgen Silke,

zu Frage 1) Eine gute Frage! Ich habe mich nochmal mit einem Kollegen aus dem Kundenservice abgesprochen. Das Ergebnis: Eine grüne Versicherungskarte ist beim Mietwagen natürlich nicht nötig. Ich habe daraufhin den kompletten Artikel noch einmal überarbeitet. Vielen Dank für den Hinweis!

zu Frage 2) Die UMP greift dann, wenn Ihr Unfallverursacher nicht ausreichend versichert ist und deshalb nicht für den Schaden aufkommen kann. In den USA darf man nämlich tatsächlich auch ohne ausreichende Versicherung mit dem Auto unterwegs sein. Auch diese Info habe ich nun nochmal oben im Text ergänzt.

Viele Grüße
Alex

Antworten
Uwe Oehler 20. Juni 2018 - 5:53

Wer (bzw. welche Versicherung) zahlt in den USA die Schäden am Mietwagen wenn diese von einem unterversicherten Unfallgegner verursacht wurden bzw. bei Fahrerflucht?
Vielen Dank

Antworten
Alex 20. Juni 2018 - 13:08

Hallo Herr Oehler,

um Schäden, die durch einen unterversicherten Unfallgegner verursacht werden, abzudecken, gibt es die sogenannte UMP (Uninsured/Underinsured Motorist Protection). Bei renommierte Anbietern wie SunnyCars, Dertour oder FTI ist dieser Zusatzschutz in der Regel direkt im Versicherungspaket enthalten (zumindest wenn die Haftpflichversicherung mindestens 1 Million USD umfasst). Werfen Sie vor der Buchung einen Blick in die Mietbedingungen Ihres Angebots. Sollte dort nichts zur UMP stehen, vermerken Sie bitte während des Buchungsprozesses im Kommentarfeld, dass Sie eine schriftliche Bestätigung einer UMP wünschen. Dann fragt unser Kundenservice für Sie beim Veranstalter nach, ob diese enthalten ist und meldet sich anschließend bei Ihnen.

Viele Grüße
Alex

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