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Der ultimative Roadtrip durch Ostdeutschland

Wer einen Roadtrip durch Deutschland plant, der lässt den östlichen Teil des Landes oft außer Acht. Muss aber nicht sein: Ostdeutschland hat nicht nur eine bewegte Geschichte, sondern auch so einige Highlights zu bieten. Wir nehmen dich mit auf eine Rundreise durch Ostdeutschland, die uns durch malerische Nationalparks, aufblühende Metropolen und kleine Kulturstädte führt. Auf der Route liegen Leipzig, Dresden mit Schloss Moritzburg, die Sächsische Schweiz, Görlitz, der Spreewald, die Lutherstadt Wittenberg und Halle an der Saale. Außerdem erfährst du, mit welchem Budget du rechnen solltest und wann die beste Reisezeit für deinen Roadtrip durch Ostdeutschland ist.

Update: 28.09.2026

Alles auf einen Blick

Stationen, Kosten und die beste Reisezeit für deinen Roadtrip durch Ostdeutschland mit dem Mietwagen im Überblick:

  • Städte: Leipzig, Dresden, Görlitz, die Lutherstadt Wittenberg und Halle an der Saale locken mit Altstädten, der Thomaskirche und der Frauenkirche.

  • Natur: In der Sächsischen Schweiz blickst du von der Basteibrücke über das Elbsandsteingebirge, im Spreewald paddelst du durch ein UNESCO-Biosphärenreservat.

  • Highlights unterwegs: Schloss Moritzburg ist Drehort von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, in Wittenberg steht der 88 Meter hohe Schlosskirchturm.

  • Budget: Ein Mietwagen der Kompaktklasse kostet durchschnittlich 35 Euro pro Tag, ein Doppelzimmer in einfacher Unterkunft etwa 60 bis 90 Euro pro Nacht.

  • Beste Reisezeit: Ideal sind Mai bis Oktober; stimme die Route mit den Sommerferien ab, zur Pfingstzeit sind die Autobahnen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sehr verkehrsreich.

Roadtrip Ostdeutschland

  1. Ostdeutschland-Roadtrip: Reiseroute und Highlights

Ostdeutschland-Roadtrip: Reiseroute und Highlights

Den Mietwagen für unseren Roadtrip durch Ostdeutschland holen wir in einer unserer absoluten Lieblingsstädte ab: Leipzig hat sich in den letzten Jahren (zu Recht) zu einer regelrechten Trendstadt entwickelt, die Besucher aus aller Welt anzieht. Wir hoffen, es fällt dir nicht allzu schwer, den Mietwagen in Leipzig noch ein bisschen stehen zu lassen. Nimm dir Zeit, um den Stadtkern mit seinen vielen Kirchen, Museen und Denkmälern gemütlich zu Fuß zu erkunden.

1. Station: Leipzig

Unser Stadtspaziergang startet mitten im Zentrum der Altstadt an einem geschichtsträchtigen Ort. Die Thomaskirche ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern war auch die bedeutendste Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der 1750 in Leipzig verstarb. Mindestens genauso beeindruckend ist die Nikolaikirche ein paar Gässchen weiter. Auch hier wurde Geschichte geschrieben: In den 1980er Jahren begannen in der Kirche die berühmten Montagsdemonstrationen gegen die DDR-Führung. Wirf noch einen Blick auf das beeindruckende Deckengewölbe der Kirche bevor es weiter zum Marktplatz mit dem historischen Rathaus, in eines der zahlreichen Museen oder hoch auf das imposante Völkerschlachtdenkmal geht. Wer in Auerbachs Keller einkehrt, wandert auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe, der dem alten Gewölbe in Faust I eine gesamte Szene widmete. Seitdem ist der tonnenförmige Fasskeller unter der Mädler-Passage weltberühmt. In den historischen Weinstuben kommen nicht nur Literaturfans voll auf ihre Kosten: Hier gibt es köstliche saisonale Gerichte mit einem mediterranen Einschlag.

Gleich zwölf verschiedene Parkhäuser stehen dir in der Leipziger Innenstadt zur Verfügung. Pro Stunde zahlt man hier 1 bis 2 Euro, Tagestickets kosten in den zentral gelegenen Parkhäusern 8 bis 10 Euro. Wer keine Lust darauf hat sich durch den Leipziger Verkehr zu kämpfen und Geld sparen möchte, der kann seinen Mietwagen auf einem der Park-and-Ride-Parkplätze am Stadtgürtel abstellen.

2. Station: Dresden und Schloss Moritzburg

Mit dem Mietwagen geht es von Leipzig über die A4 direkt weiter zum nächsten ostdeutschen Städte-Highlight. Dresden ist weltbekannt für die Semper-Oper, die Frauenkirche und natürlich den Dresdner Zwinger mit seiner wunderschönen Gartenanlage. Neben diesen Sehenswürdigkeiten gibt es aber noch viel mehr zu sehen. Besonders beeindruckend ist das 100 Meter lange Wandgemälde Der Fürstenzug an der Außenfassade des Stallhofes am Schlossplatz.23.000 Meißner-Porzellanfliesen (!) wurden für die Darstellung des Fürstenzuges verwendet. Nur 15 Kilometer von Dresden entfernt und perfekt für eine Verschnaufspause ist Schloss Moritzburg aus dem 16. Jahrhundert. Das pompöse Jagd- und Lustschloss von August dem Starken ist den meisten Besuchern wahrscheinlich aus der Filmwelt bekannt: Der Weihnachtsklassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel wurde hier gedreht und wird regelmäßig zur Winterzeit mit einer Ausstellung geehrt. Die pompösen Säle im Inneren sind mindestens genauso beeindruckend wie die prunkvolle Außenfassade und der Schlossgarten.

Das zentral gelegene Parkhaus in Dresden Mitte am Bahnhof eignet sich bestens als Ausgangspunkt für eine Stadterkundung. Trotz der zentrumsnahen Lage und der Nähe zur A4 parkst du hier verhältnismäßig günstig. Eine angefangene Stunde kostet 1,50 Euro, für 15 Euro kannst du hier ganze 24 Stunden parken. 

3. Station: Nationalpark Sächsische Schweiz

Nach zwei ausgedehnten Städtetouren wird es endlich Zeit für ein landschaftliches Highlight. In der Nationalparkregion Sächsische Schweiz an der Grenze zu Tschechien bilden Felsriffe, Buchenwälder und Wildbäche eine spektakuläre Naturlandschaft. Das einstige Gebiet der DDR gehört heute zu einer der beliebtesten Wanderregionen in ganz Deutschland. Auf dem 9.344 Hektar großen Gelände sind besondere Tierarten wie Habichte, Eulen und Wölfe zu Hause. Besonders beeindruckend ist das Elbsandsteingebirge, das durch die Erosion der Elbe und ihrer Nebenflüsse geformt wurde. Von der Basteibrücke aus eröffnet sich dir ein spektakulärer Ausblick über die das einmalige Felsengebirge mit seinen tiefen Schluchten. Rund um die Bastei führen zahlreiche Wanderrouten ab dem Parkplatz.

Von Dresden aus erreichst du den Parkplatz in der Nähe des Bastei über die A17 in weniger als einer Stunde. Die Zufahrt erfolgt über das Örtchen Lohmen. Du kannst zwischen zwei Parkplätzen wählen, von denen sich einer direkt an der Bastei befindet. Wir empfehlen den Parkplatz, der nicht direkt am Basteihotel liegt. Von hier aus läufst du gerade einmal 500 Meter und zahlst nur 3 Euro für den ganzen Tag; direkt an der Bastei zahlst du ab drei Stunden Parkzeit 5,50 Euro.

4. Station: Görlitz

Für das nächste Ziel auf unserer Rundreise geht es noch weiter in den Osten des Landes. Genaugenommen handelt es sich bei Görlitz um die östlichste Stadt in ganz Deutschland. Und es wird noch besser: Wer im Stadtzentrum über die Neißen-Brücke läuft, passiert unbewusst die Ländergrenze zu Polen. Obwohl die Grenze mittlerweile aufgehoben wurde, ist es doch ein besonders Gefühl "mal eben rüber nach Polen" zu spazieren. Mit seinen gut erhaltenen Bauwerke aus den unterschiedlichsten Zeitepochen und rund 4.000 Kultur- und Baudenkmälern ist die Stadt an der Neiße nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Filmemachern äußerst beliebt. Seit den 1950er Jahren sind in Görliwood mehr als hundert Filmproduktionen entstanden.

Seit 2011 gibt es in der Stadt das Parkleitsystem "Görlitzer Parkring". Ähnlich wie in den belgischen Großstädten erfolgt die Wegzuweisung zum jeweils nächstgelegenen Parkhaus über dieses System. Seit 2018 wurde in Görlitz außerdem der 24-Stunden-Parkschein eingeführt: Tagesgäste können einmalig einen Parkschein für 10 Euro ziehen und diesen den ganzen Tag verwenden.

5. Station: Spreewald

Gerade einmal 161 Kilometer mit dem Mietwagen von Görlitz entfernt, erstreckt sich eine idyllische Naturlandschaft, die in Europa einzigartig ist. Kilometerlange, lagunenartige Wasserstraßen bilden hier ein regelrechtes Labyrinth, das sich durch lichte Wälder schlengelt. Tausche den Mietwagen für eine Weile gegen ein Boot ein und paddle durch das beeindruckende UNESCO-Biosphärenreservat. An einigen Stellen wirst du dich wie in den Everglades fühlen. Wir übertreiben nicht!

Fahre ab Görlitz über die B115 und A15, um zum Spreewald zu gelangen. Parkplätze sind zahlreich vorhanden. Wer eine der Kahnfahrten durch das Wasserlabyrinth unternehmen möchte, der kann den Parkplatz direkt am Hafen "Am Holzgraben" nutzen. Die Parkgebühr beträgt für den ganzen Tag 4 Euro, wobei du bei Antritt einer Bootsfahrt 2 Euro zurückerstattet bekommst. 

6. Station: Lutherstadt Wittenberg

Schon vom Weiten sieht man den 88 Meter hohen Schlosskirchturm, wenn man über die B187 nach Wittenberge fährt. Der zylindrisch geformte Turm ist wohl eines der bekanntesten Bauwerke in ganz Deutschland. Ob der Reformator Martin Luther hier vor mehr als 500 Jahren eigenhändig seine Thesen an schlug, ist nicht gesichert. Dennoch ist es ein beeindruckendes Gefühl, wenn man vor dem bronzenen Kirchenportal steht, das von den 95 weltberühmten Thesen geziert wird. Nicht weniger bedeutungsvoll ist der Moment, wenn du im Inneren der Schlosskirche von Wittenberg vor Martin Luthers Grab stehst. Übrigens: Geboren wurde Martin Luther nicht in Wittenberg, sondern im 111 Kilometer entfernten Eisleben. Und auch sonst steht die Stadt Wittenberg ganz im Zeichen der Reformationsgeschichte. Neben dem ehemaligen Wohnhaus Luthers und den Cranach-Höfen, in denen du Zeugnisse der Reformation besichtigen kannst, gibt es zahlreiche andere Luther-Gedenkstätten. Einige davon gehören zum UNESCO-Kulturerbe. Besonders symbolträchtig wird dem Reformator im Luthergarten gedacht: Pünktlich zum Jubiläumsjahr 2017 wurden hier 500 Bäume für 500 Jahre Reformation gepflanzt. Als internationales Projekt angelegt, steht für jeden Baum eine weltweite Kirche Pate. Hier lässt es sich wunderbar im Schatten einer der Bäume entspannen bevor es weitergeht.

In der Wittenberger Innenstadt gibt es mehrere öffentliche Parkplätze. In den zentralen Parkhäusern zahlt man in der Regel einen Euro pro Stunde. 

7. Station: Halle an der Saale

Von der Lutherstadt geht es schnurstracks über die A9 in die Händelstadt. Die Universitätsstadt Halle liegt idyllisch am unteren Saaletal und ist vielen Besuchern als Geburtsort des Komponisten Georg-Friedrich Händel bekannt. Durch regelmäßige Festspiele und Ausstellungen in Händels Geburtshaus kannst du noch heute auf den Spuren des wohl bedeutendsten Komponisten der Barockzeit wandeln. Halle an der Saale hat unbestritten eine der schönsten Altstädte in Deutschland zu bieten. Viele Gebäude blieben vom Krieg verschont und prägen heute das Erscheinungsbild des Stadtkerns. Besonders sehenswert sind der spätgotische Rote Turm, die mittelalterliche Marktkirche und das Stadthaus. Zentrum des alten Stadtviertels ist der Marktplatz, von dem aus du einen gemütlichen Bummel durch die Große Märkerstraße mit ihren gut erhaltenen Renaissancehäusern machen kannst. Sie gilt als älteste Straße der Stadt und im 18. Jahrhundert bevorzugtes Wohnviertel der Universitätsprofessoren. Eine Parallelstraße weiter liegt die Sternstraße mit ihren reich verzierten und gut erhaltenen Mietshäusern aus der Gründerzeit. In den zahlreichen Szenelokalen, Kneipen und Restaurants trifft man eine bunte Mischung von Leuten. Vom Studenten über junge Künstler bis hin zum alteingesessenen Hallenser ist hier jeder vertreten. Wir könnten uns kaum einen schöneren Ort vorstellen, um unseren Ostdeutschland-Roadtrip ausklingen zu lassen.

In der Innenstadt vom Halle an der Saale befinden sich acht Parkhäuser- und Tiefgaragen, 17 öffentliche Parkplätze sowie zahlreiche Parkstreifen an den Straßenrändern. Ganz günstig ist das Ganze aber nicht: Ein bis zwei Euro pro Stunde musst du hier leider einplanen.

Über die A14 gelangst du in einer knappen Dreiviertelstunde wieder zum Startpunkt deiner Ostdeutschland-Rundreise. Nach stolzen 629 gefahrenen Kilometern und vielen neuen Eindrücken verabschieden wir uns in Leipzig von unserem treuen Mietwagen.

Budget: Wie viel kostet der Roadtrip durch Ostdeutschland?

Für unkomplizierte Fahrten in den Großstädten eignet sich am besten ein wendiger Kleinwagen, auf deutschen Autobahnen muss es etwas sportliches sein. Für den kompletten Roadtrip durch Ostdeutschland empfehlen wir dir daher einen Mietwagen aus der Kompaktklasse für durchschnittlich 35 Euro pro Tag . Ein Doppelzimmer in einer einfachen Unterkunft kostet dich in Deutschland pro Nacht etwa 60 bis 90 Euro. In Mittelklassehotels nächtigst du mit zwei Personen für 100 bis 140 Euro pro Nacht. Wer sich ein wenig Luxus gönnen möchte, zahlt in den gehobeneren Hotels locker über 140 Euro pro Nacht. Vielleicht hast du auch schon selbst dran gedacht: Bei deinem Zwischenstopp in Görlitz lohnt es sich eventuell einen kleinen Abstecher nach Polen zu unternehmen. In unserem tollen Nachbarland ist das Tanken nämlich bekannterweise etwas günstiger als bei uns. Informiere dich aber vorher in unserer Polen-Verkehrsknigge über die Bezeichnungen der Kraftstoffe.

Mal eben rüber nach Tschechien oder Polen fahren, klingt verlockend, kann mit dem Mietwagen aber ungewollt teuer werden. Viele Vermieter erlauben Grenzfahrten nicht oder verlangen eine zusätzliche Gebühr. Vor deiner Ostdeutschland-Rundreise also unbedingt in die Mietbedingungen schauen!

Die beste Reisezeit für einen Ostdeutschland-Roadtrip

Für einen Roadtrip durch Ostdeutschland eignen sich besonders gut die Monate von Mai bis Oktober, da hier mildes Wetter vorherrscht. Natürlich kann eine Rundreise durch Ostdeutschland auch in den restlichen Monaten des Jahres Spaß machen. Dresden, Leipzig und Co. sind mit ihren Weihnachtsmärkten gerade in den Wintermonaten sehr gemütlich und charmant. Den Spreewald und Nationalpark Sächsische Schweiz solltest du aber unbedingt bei gutem Wetter besuchen. Da sind die Wanderausflüge deutlich angenehmer zu meistern. Wer staufrei über die Autobahnen kommen möchte, sollte seinen Roadtrip vorab klug mit den Sommerferien koordinieren. Diese sind je nach Bundesland unterschiedlich. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg beginnen die Sommerferien in der Regel Ende Juni/Anfang Juli und enden Mitte August. In Sachsen und Sachsen-Anhalt sind die Autobahnen außerdem um die Pfingstzeit immer sehr verkehrsreich.

Häufige Fragen zum Roadtrip durch Ostdeutschland

Kommst du mit dem Mietwagen bis zum Königsstuhl auf Rügen?

Nein, eine direkte Zufahrt zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl gibt es für Privatfahrzeuge nicht. Du stellst den Mietwagen auf dem großen Parkplatz Hagen ab und fährst von dort mit der Shuttlebuslinie 19 weiter (Stand 2026). Bis vor das Zentrum fahren nur Reisebusse und Gäste mit blauem Parkausweis. Rechne im Sommer etwas Wartezeit an der Bushaltestelle ein.

Darfst du mit dem Mietwagen die Brockenstraße hinauf zum Gipfel fahren?

Nein, die Brockenstraße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, das Brockenhaus ist mit dem Pkw nicht anfahrbar. Dein Mietwagen bleibt deshalb unten stehen, zum Beispiel in Schierke oder am Torfhaus an der B4. Ab Schierke läufst du durch das Eckerloch rund 5 Kilometer und etwa 500 Höhenmeter bis zur Kuppe, ab Torfhaus sind es auf dem Goetheweg rund 9 Kilometer.

Was machst du mit dem Mietwagen, wenn du nach Hiddensee übersetzt?

Auf Hiddensee ist privater Autoverkehr nicht erlaubt, dein Mietwagen bleibt also in Schaprode auf Rügen stehen. Der bewachte Parkplatz am Ortseingang kostet 6 Euro für einen Tag und 5 Euro pro Tag bei längerem Aufenthalt, der Hafenparkplatz 7,50 beziehungsweise 6 Euro (Stand 2026). Vom Ortseingang zum Hafen bringt dich der Hafenexpress für 1,30 Euro, sonntags fährt er nicht.

Was kostet es, den Mietwagen mit der Elbfähre von Kleinzschachwitz nach Pillnitz überzusetzen?

Die einfache Fahrt kostet 5,60 Euro, hin und zurück zahlst du 9 Euro (Tarif gültig ab 1. April 2025). Der Preis gilt für den Wagen samt Fahrer, Mitfahrer brauchen einen eigenen Fahrschein. Die F14 ist die einzige Dresdner Elbfähre, die Autos mitnimmt, und bringt dich direkt zum Schloss Pillnitz. Feste Abfahrtszeiten gibt es kaum, die Fähren setzen nach Bedarf über.

Zahlst du als Tagesgast auf Usedom oder Rügen eine Kurabgabe?

Ja, auch ohne Übernachtung wirst du abgabepflichtig, sobald du dich im Kurort aufhältst und dessen Einrichtungen nutzen kannst. In Zinnowitz auf Usedom kostet die Tageskurabgabe in der Hauptsaison vom 1. April bis 31. Oktober 3,65 Euro, in der Vorsaison 2,20 Euro (Satzung in Kraft seit 2025). Die Höhe legt jede Gemeinde selbst fest, gezahlt wird am Anreisetag an der Tourist-Information oder am Automaten.

Was sagt dir der vierstellige Buchstabencode in deiner Mietwagenbuchung?

Er ist der ACRISS-Code, und jede seiner vier Stellen steht für ein Merkmal: zuerst die Fahrzeugkategorie nach Größe, Kosten, Leistung und Luxus, dann die Karosserie von zwei Türen bis Kombi, Van, SUV oder Cabrio, dann Getriebe und Antrieb, also Schaltung oder Automatik und 2WD oder 4WD, zuletzt Kraftstoff und Klimaanlage. In CCMR steht das erste C also für die Fahrzeugklasse, das M für Schaltgetriebe. Alle Mitgliedsvermieter codieren gleiche Fahrzeuge gleich, deshalb kannst du Angebote direkt vergleichen.

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