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7 Gründe für einen Roadtrip auf Gran Canaria

Gran Canaria ist, wie alle kanarischen Inseln, vor allem für ausgezeichnetes Klima, traumhafte Strände und die Dünen von Maspalomas bekannt. Zu Recht! Aber Gran Canaria hat noch einiges mehr zu bieten. Mit einem Mietwagen lernt man wunderschöne und überraschende Seiten der Insel kennen. 7 Urlaubstipps für Gran Canaria, die dich garantiert von einem Roadtrip überzeugen.

Mietwagen in Gran Canaria finden
Update: 05.10.2026

Alles auf einen Blick

Gran Canaria bietet dir auf kleiner Fläche Bergpässe, Schluchten und Küstenstraßen für einen entspannten Roadtrip.

  • Cruz de Tejeda: Der Bergpass im geografischen Mittelpunkt der Insel bietet dir Blick auf den Roque Bentaiga und genügend Parkbuchten für Fotostopps.

  • Barranco de Guayadeque: Die kurze Schluchtstraße führt zwischen roten Vulkanfelsen und alten Höhlenhäusern hindurch, am Ende geht es zu Fuß weiter.

  • Küstenstraßen im Westen: Die GC-200 und die GC-2 verbinden Puerto de Mogan und Puerto de Nieves mit Blick zwischen Meer und Bergen.

  • Straßen und Wege: Auf 1.560 km² sind die Fahrbahnen selbst in Bergdörfern hervorragend in Schuss, die Wege zwischen Küste und Inselmitte bleiben kurz.

  • Kosten, Parken und Klima: Mietwagen, Benzin und Parkplätze sind vergleichsweise günstig, das milde Klima passt dir das ganze Jahr über.

7 Tipps: Roadtrip auf Gran Canaria

  1. Der spektakuläre Pass Cruz de Tejeda

1. Der spektakuläre Pass Cruz de Tejeda

Cran Canarias Straßen sind wie für Roadtrip-Fans gemacht. Sie sind unglaublich abwechslungsreich und gehören zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel. In den Bergen ist der Pass Cruz de Tejeda das größte Highlight mit dem Mietwagen. Von der Küste schlängelst du dich mit dem Auto über zahlreiche Kurven und durch pittoreske Bergdörfer hoch bis auf 1500 Meter. Der Pass ist der höchste der Insel und gleichzeitig der geografische Mittelpunkt Gran Canarias. Er gibt nicht nur einen atemberaubenden Blick auf die Berglandschaft mit dem ikonischen Roque Bentaiga frei, bei gutem Wetter kann man sogar die Spitze des Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa sehen, ziemlich beeindruckend. Zum Glück gibt es genügend Parkbuchten für kurze Fotostopps.

2. Die Schlucht Barranco de Guayadeque

Die Schlucht Barranco de Guayadeque ist einer der bedeutendsten historischen Orte Gran Canarias. Sie ist vor allem für ihre alten Höhlenhäuser bekannt, lässt aber auch jedes Roadtrip-Herz höher schlagen. Die Straße durch die Schlucht ist mit ca. 15 km zwar nur recht kurz, aber unglaublich beeindruckend. Zu beidem Seiten türmen sich rote Vulkanfelsen mit einer wunderschön diversen Vegetation. Am Ende der Straße kannst du den Mietwagen parken und die Schlucht weiter zu Fuß erkunden. Dies ist definitiv einer der schönsten Orte auf Gran Canaria!

3. Die Küstenstraßen im Westen

Die Straße mit dem klangvollen Namen GC-200 ist die vielleicht spektakulärste Route auf Gran Canaria. Sie schmiegt sich an der Westküste elegant zwischen Meer und Bergen entlang. 2016 führten herabstürzende Felsbrocken dazu, dass Teile der Straße gesperrt werden mussten. Dafür wurde die neue GC-2 eröffnet, die La Aldea mit El Risco verbindet. Gemeinsam mit den unbeschädigten Abschnitten der GC-200 bildete sie zwischen Puerto de Mogan und Puerto de Nieves (Fahrtzeit: 1:37 h) immer noch eine der schönsten Strecken Gran Canarias. Seit August 2019 ist die komplette GC-200 wieder befahrbar. Sie gehöhrt definitiv zu den besten Tipps für einen Urlaub auf Gran Canaria. Besonders der Blick vom Mirador de Balcon ist atemberaubend. 📌 Lesetipp → Die schönsten Ausflüge auf Gran Canaria

4. Kurze Wege auf hervorragenden Straßen

Nicht nur wegen der coolen Routen ist Gran Canaria ein echter Urlaubstipp für Roadtrip-Fans. Die Straßenverhältnisse auf der Insel sorgen dafür, dass jede Fahrt ein entspannter Ausflug ist. Wer in die Berge möchte, muss mit Serpentinen klarkommen, aber selbst im entlegensten Bergdorf sind die Straßen noch hervorragend in Schuss. Fast überall sind die Fahrbahnen angenehm breit und man begegnet selten Schlaglöchern oder anderen Unebenheiten. Zudem ist Gran Canaria mit einer Fläche von 1.560 km² unglaublich kompakt. Sowohl von der Hauptstadt Las Palmas im Norden als auch von Maspalomas im Süden dauert es beispielsweise nur rund eine Stunde in die Inselmitte zum Cruz de Tejeda. Perfekt für entspannte Stunden mit dem Mietwagen.

5. Mietwagen und Benzin sind günstig

Gran Canaria ist trotz seiner Beliebtheit selbst in der Hauptreisezeit noch ein erschwingliches Reiseziel. Ab Deutschland steuern einige Budget-Airlines (z.B. ryanair) die Insel kostengünstig an und auch die Lebenshaltungskosten vor Ort liegen unter dem deutschen Durchschnitt. Besonders interessant für Selbstfahrer: der Mietwagen und das Benzin sind in der Regel günstig. Im März 2018 kostete ein Liter Benzin beispielsweise nur schlappe 97 Cent. Einen Mietwagen mit guten Versicherungen gab es für eine Woche schon ab 50 Euro. 📌 Tipp → Mietwagen für Gran Canaria gesucht? Hier geht's lang!

6. Parken ist entspannt und bezahlbar

Auch der dieser Gran-Canaria-Urlaubstipp ist eine gute Nachricht für die Geldbörse. Passend zum preiswerten Mietwagen ist auf Gran Canaria auch die Parksituation noch vergleichsweise entspannt. In kleinen Orten wie beispielsweise Tejeda finden sich häufig noch kostenlose Parkplätze am Straßenrand. In sehr gut besuchten Gegenden wie Las Palmas oder Puerto de Mogan muss man etwas mehr Geduld mitbringen. Oder man weicht in ein kostenpflichtiges Parkhaus aus. Mehr als fünf Euro werden hier aber selten fällig, selbst wenn man mehrere Stunden parkt.

7. Perfektes Roadtrip-Klima rund ums Jahr

Dass das Klima auf dieser Insel nahezu perfekt ist, ist kein wirklicher Gran-Canaria-Insider mehr. Trotzdem verdient es in dieser Liste einen eigenen Punkt. Schließlich macht ein Roadtrip weder im strömenden Regen noch in extremer Hitze so wirklich Spaß. Auf Gran Canaria fallen die Temperaturen selten unter 10 Grad oder steigen weit über 30. Am verregneten ist es mit acht Tagen im November, aber selbst dann kannst du noch mit durchschnittlich 5 Sonnenstunden pro Tag rechnen. Gran-Canaria-Urlaubstipp: Anders als bei den meisten Sonnenzielen ist auf den Kanaren im Winter Hauptreisezeit. Wer die möglichst ungestört entdecken möchte, reist also am besten zwischen Juni und September an.

Gran Canaria: Mehr als nur Strand, dein Mietwagen wartet!

Sonne tanken am Strand ist toll, aber Gran Canaria hat noch so viel mehr zu bieten! Mit dem Mietwagen bist du flexibel und erreichst auch die entlegensten Winkel der Insel. Sichere dir jetzt deinen Mietwagen auf billiger-mietwagen.de und erlebe die Freiheit, Gran Canaria auf eigene Faust zu erkunden!

Häufige Fragen zum Roadtrip auf Gran Canaria

Kommst du mit dem Mietwagen bis zur Playa de Güigüi?

Nein. Der Plan Director der Reserva Natural Especial de Güigüi verbietet Motorfahrzeuge und Fahrräder im gesamten Schutzgebiet und lässt sie nur für Verwaltung, Überwachung und Rettung zu. Eine befahrbare Straße ins Innere gibt es ohnehin nicht. Du erreichst die Bucht nur zu Fuß über drei ausgewiesene Wege oder per Boot. Geführte Gruppen brauchen eine Genehmigung und müssen sich 48 Stunden vorher anmelden.

Wie schnell darfst du im Schutzgebiet rund um den Roque Nublo fahren?

Auf den Pisten, die im Monumento Natural del Roque Nublo überhaupt für Fahrzeuge freigegeben sind, gelten laut den Normas de Conservación höchstens 30 Stundenkilometer, außer bei Noteinsätzen. Der Verkehr richtet sich zusätzlich nach den kanarischen Dekreten 124/1995 und 275/1996. Motorsportveranstaltungen und Trainingsfahrten mit Kraftfahrzeugen sind im gesamten Monumento verboten.

Kannst du am Cenobio de Valerón einfach vorfahren und hineingehen?

Nur innerhalb der Besuchszeiten. Die Gemeinde Santa María de Guía gibt an, dass die archäologische Stätte von Dienstag bis Sonntag öffnet, von Oktober bis März zwischen 10 und 17 Uhr, von April bis September zwischen 10 und 18 Uhr. Der normale Eintritt kostet 3 Euro, Kinder unter zehn Jahren kommen frei hinein. Du fährst über die GC-2 bis Ausfahrt 20.

Was droht dir, wenn du an der GC-200 um eine Absperrung herumfährst?

Das kanarische Straßengesetz 9/1991 wertet so etwas als Ordnungswidrigkeit und staffelt sie in leichte, schwere und sehr schwere Verstöße. Gehört die Straße dem Cabildo, verhängt dessen Präsident die Strafe, bei sehr schweren Fällen das Plenum. Leichte Verstöße verjähren nach einem Jahr, sehr schwere erst nach vier Jahren. Die Höhe der Geldbußen legt die Regionalregierung per Dekret fest.

Darfst du im Barranco de Guayadeque zelten, wenn du spät dort ankommst?

Nein. Die Normas de Conservación des Monumento Natural Barranco de Guayadeque führen das Zelten ausdrücklich unter den verbotenen Nutzungen auf, und zwar im gesamten Schutzgebiet. Auch Veranstaltungen mit größeren Menschenansammlungen und kommerzielle Filmaufnahmen brauchen vorab eine Genehmigung der Verwaltungsstelle. Plane also lieber eine Unterkunft außerhalb der Schlucht ein und fahre am Abend wieder hinaus.

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