Mein Albanien-Roadtrip: Diese Route ist perfekt für 2 Wochen

von Julia
Auto parkt in den albanischen Alpen

Ein Roadtrip durch Albanien? Warum?! Das waren die ersten Reaktionen auf meine Reisepläne im Herbst. Ausprobiert habe ich es trotzdem. Zum Glück! Zurückgekommen bin ich mit der optimalen Route für zwei Wochen, vielen Tipps und unbezahlbaren Erinnerungen. All das teile ich mit Ihnen in diesem Artikel.

Mein Albanien-Roadtrip: die wichtigsten Infos

Qeparo, Himarë, Bashkia Himarë, Qark Vlora, Süd-Albanien, 9425, Albanien

Kanionet e Osumit, Zabërzan, Çepan, Bashkia Skrapar, Qark Berat, Süd-Albanien, 5406, Albanien

Berat, Bashkia Berat, Qark Berat, Süd-Albanien, 5001, Albanien

Theth, Shalë, Bashkia Shkodër, Qark Shkodra, Nord-Albanien, 4009, Albanien

Tirana, Qark Tirana, Zentral-Albanien, 1001-1028, Albanien

Route: Tirana – Theth – Berat – Osum-Canyon – Qeparo – Ponte Palermo – Tirana

Strecke: 900 km

Reine Fahrzeit: 17.45 Stunden

Beste Reisezeit: Während der Hauptreisezeit im Juli und August sind die Strände gerappelt voll, angenehmer reist es sich in der Zwischensaison im September und Oktober. Wir hatten Anfang September noch immer 25 bis 30 Grad – also bestes Badewetter.

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1. Tirana

Skanderbeg-Platz in Albaniens Hauptstadt Tirana

Verschiedene Architekturstile auf dem Skanderbeg-Platz


Unsere Reise durch Albanien beginnt in der Hauptstadt des Landes. Tirana begrüßt uns mit großen Boulevards, viel Autoverkehr und einer verrückten Mischung aus verschiedenen Architekturstilen. Am zentralen Skanderberg-Platz stehen topmoderne Hochhäuser neben Betonbauten mit sozialistischen Wandgemälden und Minaretten. Schon hier wird klar: Tirana ist nicht die schönste Stadt, dafür aber unglaublich interessant und facettenreich.

Drei Orte, die Sie in Tirana nicht verpassen dürfen:

  • Bunk’Art 1 und 2 haben mich während meinem Besuch tief beeindruckt und bewegt. In zwei alten Bunkern wird in verschiedenen Räumen die düstere Vergangenheit Albaniens dokumentiert. Bunk’Art 1 (etwas weiter außerhalb) beschäftigt sich hauptsächlich mit der Besetzung Albaniens im Zweiten Weltkrieg, während Bunk’Art 2 (mitten im Stadtzentrum) sich der Geschichte der albanischen Geheimpolizei widmet.
  • Der Dajti Ekspres, eine 2005 errichtete Gondelbahn, bringt Sie tagsüber für 14 Euro pro Person auf den gleichnamigen Berggipfel. Oben angekommen, bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick über die gesamte Stadt. Übrigens: Bunk’Art 1 befindet sich ganz in der Nähe. Am besten besucht man zuerst das Museum und fährt anschließend mit der Gondel auf den Hausberg.
  • Blloku hat sich in den letzten Jahren zu einem bunten Szeneviertel mit vielen Bars, Cafés und Restaurants entwickelt. Hier kann man wunderbar den Tag ausklingen lassen, z.B. im Radio (etwas versteckt in der Rr. Ismail Qemali, P.29 Ap 1). Die kleine Bar ist mit alten Filmplaketten und Retromöbeln urgemütlich, auf der Terrasse im Hinterhof werden neben Cocktails auch kleine Speisen serviert.
Bunkermuseum in Albaniens Hauptstadt Tirana

Bunk’Art1 und 2 sind meine absoluten Empfehlungen für die Hauptstadt

Hotel-Tipps: Das Triss Hotel liegt mitten im Szeneviertel Blloku in einer ruhigen Seitenstraße. Das Servicepersonal ist unglaublich hilfsbereit, die Zimmer sauber und geräumig, der Preis für ein 4-Sterne-Hotel mehr als fair. (Doppelzimmer für zwei Nächte: 138 Euro)

Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, checkt im Maritim Hotel Plaza ein. Das 5-Sterne-Hotel befindet sich mitten im Stadtzentrum und bietet mit Spa, Gym, Casino, topmodernen Zimmern und einem fantastischen Frühstück alles was man braucht – und mehr! (Doppelzimmer: 186 Euro/Nacht)

Unser Mietwagen in Albanien
Die Mietwagen-Abholung am Flughafen von Tirana verläuft schnell, aber nicht ganz problemlos. Der Opel Corsa, der dort auf uns wartet, sieht etwas zerbeult aus. Aus dem Grund achten wir penibel darauf, dass unser Vermieter alle Lackschäden im Übergabeprotokoll einträgt und dokumentieren den Zustand des Autos zusätzlich mit Fotos und Videos. Mein Tipp: Immer sicherstellen, dass alles schriftlich festgehalten wird – dann gibt es nach der Rückgabe keinen Ärger.

2. Theth-Tal

Bergtäker mit Kuh in den albanischen Alpen

Idylle pur im Dorfzentrum von Theth


In dem Dörfchen Theth scheint die Zeit stillzustehen. Das Tal in den albanischen Alpen besteht aus einer großen Wiesenlandschaft mit traditionellen Steinhäusern und sorgfältig eingezäunten Getreidefeldern. Jede Familie versorgt sich aus dem Gemüsegarten, die Nachbarn erreicht man über Wiesenpfade und zahlreiche Weidezaunleitern. Durch das Örtchen plätschert der namensgebene Theth-Bach, der im obersten Talbereich entspringt.

Wir quartieren uns direkt für drei Nächte in einem Gasthaus ein, weil die Gegend zum Wandern wie gemacht ist. Landschaftliche Höhepunkte sind die mächtigen Gipfel der zerklüfteten Zweitausender und die vielen Wasserfälle. Besonders beeindruckend ist der Wasserfall von Grunas mit einer Fallhöhe von 30 Metern. Im Dorfzentrum starten mehrere leichte bis mittelschwere Wanderwege. Wer sich richtig fordern möchte, findet im Valbona-Tal Wanderwege, die in schwindelerregende Höhen führen.

Hotel-Tipp: Die Villa Molla liegt mitten in den Bergen oberhalb von Theth. Hier wird das Landleben großgeschrieben: Morgens kräht der Hahn, zum Frühstück gibt es Produkte aus eigener Herstellung und Kühe verirren sich auf den hauseigenen Parkplatz. Eine Nacht im Doppelzimmer kostet 100 Euro.

Die Straße nach Theth
Zum Glück wurde die Straße nach Theth in den letzten Monaten durchgehend asphaltiert, denn die panoramaverdächtige Bergstraße ist an vielen Stellen eng und windet sich an tiefen Schluchten vorbei. Zum Glück gibt es genügend Haltebuchten zum Ausweichen. Uns kommen nämlich nicht nur andere Autos, sondern auch die ein oder andere Schafherde entgegen. Von Tirana bis nach Theth sind wir rund vier Stunden unterwegs. Die Fahrt ist anstrengend, denn man kommt nur langsam voran. Unbedingt vor der Bergstraße noch einen Tankstopp einlegen!

3. Berat

Traditionelle Holzhäuser in der Altstadt von Berat

Traditionelle Holzhäuser in der Altstadt von Berat


Das UNESCO-Welterbe Berat gehört für mich ohne Frage zu den schönsten Orten in Albanien. Auffälligstes Merkmal sind die weißen osmanischen Häuser, die bis hinauf zur Festung reichen und Berat den Namen Stadt der tausend Fenster verleihen. Obwohl sich Berat in den letzten Jahren immer mehr zu einem Touristenzentrum entwickelt hat, konnte es sich seinen unbeschwerten Charme bewahren.

Neben der bewohnten Festung aus osmanischer Zeit, dürfen Sie auf keinen Fall das Mangalemi-Viertel verpassen. Durch die engen steinernen Gassen geht es durch das ehemalige muslimische Handwerker- und Kaufleuteviertel. Kleine Gasthäuser, Tavernen und Kunsthandwerkergeschäfte sorgen dafür, dass es heute immer noch lebhaft im Viertel zugeht. Unweit der belebten Hauptstraße liegt übrigens das mittelalterliche osmanische Stadtzentrum, wo die Königsmoschee und Halweti-Tekke stehen. Regelmäßig hallt der Ruf des Muezzins durch die Straßen, etwas später bimmeln die Kirchenglocken. In kaum einer anderen Stadt wie Berat wird das harmonische Miteinander der Religionen (was typisch für Albanien ist) so deutlich wie in Berat.

Blick auf die UNESCO-Stadt Berat in Albanien

Nicht zu übertreffen: Unser Blick vom Gasthaus auf Berat

Hotel-Tipp: Die Villa Dona ist perfekt, wenn man für ein paar Tage in Berat bleiben möchte. Man hat die sehr geräumige Ferienwohnung ganz für sich alleine und der Ausblick von der Terrasse ist einzigartig. Der Vermieter Ennio spricht gutes Englisch und ist sehr hilfsbereit – auch wenn es um Restaurant-Tipps geht. Ein Parkplatz ist einige Gehminuten von der Wohnung entfernt vorhanden. Vorsicht: Es geht steil nach oben! (Doppelzimmer für zwei Nächte: 114 Euro)

4. Osum-Schlucht

Blick in die Osum-Schlucht in Albanien

Die Osum-Schlucht wird gerne auch als albanischer Grand Canyon bezeichnet


Der tief in die Landschaft eingeschnittene, insgesamt etwa 14 Kilometer lange Osum-Canyon ist mein absoluter Geheimtipp für einen Albanien-Roadtrip. Eher durch Zufall haben wir erfahren, dass Canyonwanderungen durch die Schluchten angeboten werden. Verabredet sind wir mit Genti, der schon seit einigen Jahren Führungen durch die Osum-Schlucht organisiert.

Mit einer kleinen Gruppe von sieben Personen geht es in den Minibus und ab in den albanischen Grand Canyon. Der Vergleich mit dem US-amerikanischen Pendant ist nicht übertrieben. Die bis zu 80 Meter hohen gelb-grauen Steilwände und die skurrilen Felsformationen sind unglaublich beeinruckend. Aus den senkrechten Wänden stürzen Wasserfälle in den Osum-Fluss hinein, der sich durch die Bergwelt schlängelt. Und tatsächlich: Nach einem Fotostopp oberhalb der Schluchten wandern wir gemeinsam mit unserem Guide Genti in den Canyon hinein – und zwar mit Wasserschuhen und Badeklamotten! An vielen Stellen watet man durch das Wasser, einige Passagen kann man nur schwimmend durchqueren. Ein echtes Abenteuer! Wir halten immer wieder inne und sind begeistert von der Kulisse und den kleinen Badestellen. Unser Fazit: besser als jeder Strandtag!

Info: 1001 Albanian Adventures, Rruga Mihal Komnena, direkt gegenüber vom Gate of the Pasha. 46 Euro pro Person, inklusive Busfahrt ab Berat und zurück. Bade- und Wechselklamotten nicht vergessen! Wasserschuhe sind kein Muss, aber machen die Tour angenehmer. Ein Durchschwimmen der Schlucht ist leider nicht immer möglich und von der Jahreszeit abhängig.

5. Albaniens Riviera

Strandliegen und Schhirme an einem Strand in Albanien

Qeparo ist der perfekte Ausgangspunkt fürs Strand-Hopping

Unser Albanien-Roadtrip führt uns über lange Serpentinen bis hinunter ans strahlend blaue Meer. Die Riviera-Mittelmeerküste zwischen dem Llogara-Pass und Saranda ist ohne Frage eine der schönsten Regionen Albaniens – und prädestiniert für Strandhopping. Die bekanntesten Orte im Süden Albaniens sind Saranda, Ksamil, Himara und Dhërmi. Hier ist vor allem in der Hauptsaison viel los. Der Tourismus ist nicht immer nachhaltig: Viel zu schnell werden Hotelkomplexe hochgezogen, anstatt auf die Bevölkerung einzugehen und die Umwelt zu schonen.

Mein Geheimtipp
Gemütlicher geht es in dem kleinen Ort Qeparo in der Nähe von Himare zu. Mit dem Ausbau der Strandpromenade ist er in den letzten Orten zu einem schönen kleinen Badeort geworden. Der Strand ist flach, das Wasser herrlich klar.

Meine Strand-Tipps für die albanische Riviera:

Strahlend blaues Wasser an der albanischen Riviera

In Porto Palermo gibt es gleich mehrere schöne Buchten zum Entspannen

  • Porto Palermo: Das Wasser in der Bucht ist kristallklar und als gutes Tauchrevier bekannt. Mehrere kleine Kiesstrände laden zum Sonnenbaden ein, unser Favorit war die Bucht mit den Koordinaten 40.05685963789889, 19.802991009618758. Von dort schaut man bis herüber zur Festungsinsel, außerdem gibt es eine kleine Strandbar.
  • Strand von Gjipe: Unterhalb des gleichnamigen Canyons befindet sich dieser schöne Strand. Von Felsen umgeben badet es sich hier richtig paradiesisch und ursprünglich. Mit zwei Strandbars ist trotzdem für Verpflegung gesorgt. Gut zu wissen: Die Schotterstraße zum Strand ist nur mit Allrad befahrbar, für alle anderen geht es 20 Minuten zu Fuß weiter.
  • Die Strände von Borsh gehören mit 45 Kilometern zu den längsten an der Südküste. Das Wasser ist glasklar, oft gibt es Wellen, der Blick auf das Gebirge ist großartig. Die schönsten Abschnitte befinden sich abgelegen am südlichen Ende, fast schon unterhalb von Piqueras.
  • Der Strand von Ksmail gehört zu den bekanntesten Orten in Albanien. Wegen des Baubooms gehen die Meinungen über den Ort auseinander, den Flair am Strand kann man allerdings nicht leugnen. Gegenüber der vier bewaldeten Inseln am Abiori Beach sorgen der weiße Sand und schilfgedeckte Sonnenschirme für maximales Hawaii-Feeling.
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Lesetipp: Noch mehr schöne Strände in Albanien finden Sie hier

Hotel-Tipp: Das Guest House Suga liegt oberhalb des Strandes in Qeparo. In weniger als zehn Minuten erreicht man den Strand über einen kleinen Trampelpfad. Die unglaublich netten griechischen Gastgeber begrüßen uns mit einem Kaltgetränk, helfen uns beim Einparken und versorgen uns mit albanischen Pfannkuchen. Die kleine Wohnung (mit Küche und Balkon) ist einfach ausgestattet, aber reicht für uns völlig aus. Pro Nacht zahlen wir für die gesamte Wohnung 50 Euro. Mehr als fair!

6. Tipps für den Albanien-Roadtrip

Wie viele Tage sollte man für Albanien einplanen?

Bergtal mit Bäumen in den albanischen Alpen

Wer in die albanischen Alpen möchte, muss etwas Zeit einplanen


Wir waren zehn Tage unterwegs, ich hätte mir allerdings drei oder vier Tage mehr Zeit gewünscht, da die Straßen nicht immer gut ausgebaut sind. Autobahnen gibt es nur wenige, oft führen die Straßen durch Städte oder winden sich durch Berglandschaften. Da gibt es zwar mehr zu sehen, aber man kommt nur langsam voran.

Meine Empfehlung: 14 Tage sind perfekt, um während dem Albanien-Roadtrip viel zu sehen. Wer das erste Mal im Land ist, konzentriert sich am besten auf den Süden mit Berat, Gjirokastra und der Albanischen Riviera. Durch die Fahrt in die albanischen Alpen haben wir viel Zeit verloren.

Also: nicht zu große Strecken planen, um spontan zu bleiben! In Berat sind wir zum Beispiel einen Tag länger geblieben, weil uns die Gegend so gut gefallen hat.

Braucht man einen Mietwagen in Albanien?

Weißes Auto parkt in den albanischen Alpen

Unser Mietwagen war während dem Urlaub ein Top-Begleiter


Ohne Frage ist ein Auto die bequemste und einfachste Fortbewegungsart für einen Albanien-Roadtrip. Zwar gibt es öffentliche Verkehrsmittel, aber die Überlandbusse verkehren hauptsächlich zwischen den bekannten Orten. Wer kleine Buchten oder unbekannte Orte erkunden möchten, bucht lieber einen Mietwagen.

Mietwagen in Albanien finden

Wir haben über billiger-mietwagen.de verschiedene Anbieter miteinander verglichen und uns für Budget entschieden. Für 10 Tage haben wir rund 600 Euro bezahlt – inklusive den wichtigsten Versicherungen. Die sind in Albanien auch wichtig, denn auf den Straßen geht es teilweise etwas chaotischer zu.

Kann man mit dem Auto gut durch Albanien reisen?

Kühe überqueren einen Parkplatz in Albanien

Achtung, Gegenverkehr: Tiere auf der Fahrbahn sind in Albanien keine Seltenheit


Die Straßen in Albanien sind mittlerweile ganz gut ausgebaut, aber das ein oder andere Schlagloch wird Ihnen trotzdem begegnen – teilweise sogar mitten auf der Autobahn. Straßenmarkierungen fehlen zum Teil oder sind verblichen.

Was wir direkt am ersten Roadtrip-Tag gemerkt haben. Die Einheimischen fahren teilweise stürmisch und weichen Schlaglöchern plötzlich aus oder bremsen abrupt. Geblinkt wird so gut wie nie, selbst nicht im Kreisverkehr.

Und noch etwas haben wir während unserem Albanien-Roadtrip gelernt: In ländlichen Regionen unbedingt auf Menschen und Tiere auf der Fahrbahn achten. Auf der Bergstraße nach Theth sind uns Kühe, Pferde oder sogar ganze Schafherden entgegengekommen.

Das klingt alles auf den ersten Blick etwas chaotisch, aber wer vorausschauend fährt wird in Albanien beim Autofahren keine Probleme haben.

Tanken in Albanien
Albanien ist zwar ein günstiges Reiseland, aber die Tankpreise haben sich während unserem Roadtrip (September 2023) nicht sonderlich von denen in Deutschland unterschieden. In Albanien tankt für Sie übrigens ein Mitarbeiter. Einfach den gewünschten Füllstand ansagen, anschließend wird gezahlt. Gut zu wissen: An großen Tankstellen geht das mit Karte, an kleineren Tankstellen teilweise nur bar!

Kann man mit dem Auto nach Albanien fahren?

Sonnenuntergang an einem Strand in Albanien

Von Korfu aus kann man mit dem Schiff rüber in Albaniens Süden fahren


Grundsätzlich kann Ihr Albanien-Roadtrip auch schon in Deutschland starten – allerdings nur mit dem eigenen Auto, den die Mietwagen-Anbieter erlauben in der Regel keine Grenzfahrten nach Albanien.

Welche Route nach Albanien die beste ist?

  • Am schnellsten gehts über Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Serbien und Nordmazedonien. Die sogenannte Balkanroute dürfte vielen Griechenland-Fans bekannt sein.
  • Alternativ können Sie auch über Österreich nach Ungarn und anschließend durch Serbien und Nordmazedonien fahren.
  • Eine Route nach Albanien ist besonders schön: die Fahrt durch Slowenien, Kroatien und Montenegro. Orte wie Split laden zu Zwischenstopps ein und das Meer ist immer in der Nähe.

Egal für welche Route Sie sich entscheiden: Je nach Startpunkt sind Sie (ohne Pausen) rund 22 Stunden oder mehr unterwegs. Die Anreise nimmt also locker zwei bis drei Tage Fahrt in Anspruch.

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Die schnellste Route nach Albanien ist mit zweieinhalb Stunden immer noch der Flieger. Flüge nach Tirana verkehren regelmäßig von deutschen Flughäfen. Wer hauptsächlich Badeurlaub machen möchte, kann alternativ auch nach Korfu fliegen und mit der Fähre rüber nach Albanien schippern.

7. Mein Albanien-Fazit: Ich will zurück!

Frau wandert durch die albanischen Alpen

Haben mein Herz erobert: die Wanderstrecken in den albanischen Alpen


Nach zehn Tagen Albanien-Roadtrip bin ich mir sicher: Ich komme auf jeden Fall ein zweites Mal zurück in dieses ganz besondere Land. Die Landschaften, die Freundlichkeit der Menschen und die vielschichtige Landesgeschichte haben mich bewegt und begeistert. In wenigen Urlauben habe ich so gute Gespräche geführt und so viele Fotos gemacht wie in Albanien.

Das Land ist perfekt für alle, die mal etwas anderes ausprobieren möchten – ohne dabei zu sehr die Komfortzone zu verlassen. Die Strände und das Essen können es locker mit anderen europäischen Ländern aufnehmen. Außerdem ist die albanische Bevölkerung so hilfsbereit und kontaktfreudig, dass man sich direkt wohlfühlt.

Julia

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