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Mit dem Auto nach Venedig: Infos und Tipps zur Anreise

von Julia

Wer mit dem Auto nach Venedig fahren möchte, muss zunächst erst einmal Österreich per Brennerautobahn durchqueren. Wie hoch die Mautgebühren auf dieser Reise ausfallen und wo Sie Ihren Mietwagen parken dürfen können Sie – kurz und übersichtlich – im unserem Artikel nachlesen. 

Inhalt: Mit dem Auto nach Venedig
1. Anfahrt: mit dem Auto von Deutschland nach Venedig
2. Autobahn-Maut
3. Parken in Venedig
4. Autofahren und Verkehrsregeln

1. Anreise mit dem Auto nach Venedig

Wer mit dem eigenen Auto oder Mietwagen von Deutschland nach Venedig fahren möchte, wählt meist die 315 Kilometer lange Brennerautobahn. Diese beginnt in Innsbruck und zieht sich über Südtirol bis runter nach Modena. Für Venedig-Besucher geht es allerdings schon bei Verona runter von der Autobahn und von dort über die Schnellstraße zunächst nach Mestre und dann weiter in die Lagunenstadt.

Alternativ erreichen Sie Italien auch über die Schweiz, was aber mehr Zeit in Anspruch nimmt, wenn man in den Nordosten von Italien gelangen möchte. 

📌 Lesetipp: Mit dem Auto nach Italien

Mit dem Auto nach Vendig: Entfernungen und Fahrzeiten

Startpunkt  Entfernung Fahrzeit 
Berlin 1.131 km ca. 11 Stunden
München 543 km ca. 6 Stunden
Hamburg 1.337 km ca. 13 Stunden
Köln 1.087 km ca. 11 Stunden
Frankfurt 895 km ca. 10 Stunden
Stuttgart 700 km ca. 8 Stunden
Symbol Hinweis Grenzfahrten
In der Regel sind Grenzfahrten mit dem Mietwagen von Deutschland in andere europäische Länder bei nahezu allen Anbietern erlaubt. Dennoch gilt: Grenzfahrten müssen angemeldet werden und kosten – je nach Vermieter – ggf. eine Zusatzgebühr.

2. Mautgebühren auf dem Weg nach Venedig

Auf den österreichischen und italienischen Autobahnen wird eine Maut fällig. Die Vignette für Österreich benötigen Sie zwar nicht auf der Brennerautobahn, dafür aber auf Straßen, die dorthin führen. Heißt: Leider kommen Urlauber um den Aufkleber (oder alternativ die digitale Version) nicht herum. In Italien geht es dann mit der Maut weiter: Pro Kilometer werden derzeit knapp 0,7 Cent fällig, die letzte Mautstation steht in Mestre etwa 13 Kilometer von Venedig entfernt. 

📌 Lesetipp: Ausführliche Infos zur Maut in Italien 

Wenn Sie mit dem Auto nach Venedig fahren und die Brennerautobahn nutzen möchten, kommen derzeit (Stand: August 2019) diese Kosten auf Sie zu: 

  • Vignette für Österreich: 9,20 Euro (10-Tages-Vignette) oder 26,80 Euro (2-Monats-Vignette)
  • Brennerautobahn Innsbruck – Brennersee: 9,50 Euro
  • Autobahnmaut Italienische Grenze – Venedig: 24, 90 Euro 
Symbol Hinweis Don’t: Maut umfahren
Viele Autofahrer versuchen die Mautgebühren auf der Brennerautobahn einfach zu umfahren und weichen in Tirol auf Nebenstraßen aus. Ein gutgemeinter Tipp: Es lohnt sich nicht. Rund um Tirol werden in der Urlaubszeit bis Ende September mittlerweile Fahrverbote verhängt, um in den Orten in der Nähe die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie also zurück auf die Autobahn geschickt, wenn Sie keine Unterkunft im Ort nachweisen können.

3. Vor den Toren von Venedig: wo parken?

In Maestre, der letzten Stadt auf dem italienischen Festland vor Venedig, verlassen Sie die Autobahn und wechseln auf die SS11 Richtung Venezia im großen Kreisel die zweite Ausfahrt nehmen). Und dann, spätestens wenn Sie die den Fahrdamm Ponte della Libertá überquert haben, ist Schluss. Denn: Venedig ist komplett autofrei. Auf der linken Spur geht’s zu mehreren Parkhäusern am Busbahnhof Piazzale Roma, die rechte Spur führt zum etwas günstigeren Parkhaus Tronchetto sowie zum Parkplatz für Kreuzfahrtschiffe. 

Sie werden es wahrscheinlich ahnen: Mit durchschnittlich 28 Euro pro Tag ist das Parken direkt vor den Toren von Venedig nicht gerade günstig. Wer sein Portmonnaie schonen und etwas günstiger parken möchte, stellt sein Auto in Maestre auf dem Festland ab und nimmt von hier aus einen Bus oder eine Straßenbahn nach Venedig (max. 25 Min.) 

📌 Lesetipp: Parken in Venedig – alle Preise und Parkplätze auf einen Blick

4. Mit dem Auto nach Venedig: nützliche Tipps zum Autofahren 

  • Verkehrsregeln beachten: Sowohl auf der österreichischen als auch auf der italienischen Autobahn beträgt das Tempolimit 130 km/h für PKW-Fahrer. Halten Sie sich unbedingt daran – die Bußgelder können sehr hoch ausfallen. 
  • Kleines Auto wählen: Sofern Sie nicht mit dem eigenen Auto nach Venedig fahren, sollten Sie sich für einen kleinen Mietwagen in Italien entscheiden. Die Parkhäuser in Venedig sind, trotz dem hohen Andrang, nicht gerade groß. Unter Umständen sind die Parklücken nur sehr klein und Dellen sind vorprogrammiert. 
  • Im Kreisverkehr Vorfahrt gewähren: Sowohl in Österreich als auch in Italien haben – anders als in Deutschland – die Autofahrer Vorfahrt, die in den Kreisel hineinfahren. 
  • In Italien Licht anschalten nicht vergessen: Während in Österreich keine Tagfahrpflicht gilt, müssen Autofahrer in Italien ganzjährig auf allen Straßen das Licht anschalten. Was es sonst noch nach dem Grenzübertritt zu beachten gibt, können Sie in unserem Artikel über die Verkehrsregeln in Italien nachlesen. 
  • Mietwagen in Venedig buchen: Wer lieber per Flugzeug statt mit dem Auto nach Venedig reist, aber vor Ort mobil sein möchte, kann sich selbstverständlich vor Ort ein Auto anmieten. Mietwagen in Venedig können sowohl am Piazzale Roma als auch in Maestre am Bahnhof oder Flughafen abgeholt werden. Unser Tipp: Am besten schon von zu Hause aus buchen anstatt spontan vor Ort. Dann sind die Miretpreise günstiger und die Auswahl ist größer. 

In Venedig angekommen? Dann ist es an der Zeit, eine der außergewöhnlichsten Städte der Welt zu erkunden. In unserem Blog informieren wir Sie über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Venedig, überdie schönsten Ausflugsziele rund um Venedig und wie Sie den Karneval in Venedig hautnah miterleben können. 

Titelbildquelle: #145026546 | Urheber: © pure-life-pictures – stock.adobe.com

Julia

Ich bin gebürtige Kölnerin (die allerdings weder Kölsch noch Karneval mag), Filmliebhaberin und Reise-Enthusiastin. Wenn ein Roadtrip vorbei ist, möchte ich am liebsten direkt den nächsten planen. In die USA zieht es mich dabei immer wieder – vor allem der amerikanische Südwesten hat es mir angetan. Muss unbedingt mit in den Urlaub: Tonnenweise gute Musik und eine Reisebegleitung, mit der man auch mal schweigen kann.
Julia

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