Warum wir Rumänien lieben? Burgen, Klöster und bunte Steinkirchen, die ein halbes Jahrtausend alt sind, schmücken eine Landschaft voller schroffer Berge und sanfter Hügel. Dazwischen laden immer wieder mittelalterliche Städte mit Kopfsteingassen zu einem Zwischenstopp ein, die perfekte Kulisse für einen Roadtrip! Rumänien gehört außerdem zu den günstigsten Mietwagen-Ländern überhaupt und ist praktischerweise mit dem Auto ab Deutschland erreichbar. Hier sind die besten Tipps für deinen Urlaub in Rumänien.
Roadtrip durch Rumänien: So schön ist Siebenbürgen

Alles auf einen Blick
Ein Roadtrip durch Rumänien führt dich über spektakuläre Passstraßen zu Burgen, mittelalterlichen Städten und Schloss Bran.
Anreise: Statt der langen Autofahrt lohnt sich der Flug nach Rumänien mit einem günstigen Mietwagen ab Bukarest, Sibiu, Cluj oder Timisoara.
Verkehrsregeln: Innerorts gelten 50 km/h, außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Radarfallen sind häufig.
Maut: Die Vignette ist Pflicht und kostet 6 Euro für zehn Tage, frag an der Mietstation, ob sie inklusive ist.
Panoramastraßen: Die Transfăgărășan ist meist von Juli bis Oktober offen und erreicht 2.042 Meter, die Transalpina führt bis auf 2.145 Meter.
Route: In einer Woche geht es von Bukarest über Sibiu, Cluj-Napoca, Sighișoara, Schloss Bran und Brașov zurück nach Bukarest.
Roadtrip Rumänien
1. Von Deutschland nach Rumänien mit dem Auto?
Ja, das geht! Allerdings muss man einiges an Zeit einplanen, wenn man von Deutschland nach Rumänien mit dem Auto fahren möchte. Je nach Startpunkt in Deutschland sind es rund 2.000 Kilometer Fahrtweg bis in das osteuropäische Land. Von Frankfurt am Main bis nach Rumänien schätzt der Routenplaner circa 17 bis 20 Stunden Fahrtzeit ein, aber erfahrungsgemäß ist man wesentlich länger unterwegs. Schließlich sind Pausen, Staus und die Wartezeit an Grenzen nicht in die Planung mit einberechnet. Außerdem sollte bei solch einer langen Fahrzeit mindestens eine Übernachtung eingelegt werden. Mein Vorschlag: Lieber mit dem Flieger nach Rumänien reisen (Flugzeit: 2 Std.) und vor Ort einen Mietwagen buchen. Die sind dort nämlich, im Gegensatz zu vielen anderen Reisedestinationen, extrem günstig. Wer aus Umweltgründen nicht fliegen möchte, kann übrigens auch mit dem Nachtzug Richtung Rumänien fahren. Von München aus verkehren Nachtzüge dorthin. Zwar ist man 22 Stunden unterwegs, aber immerhin kann man während der Fahrt die Augen schließen und kommt erholt an.
Lesetipp: Roadtrips in Europa: Das sind die 10 schönsten Routen Trotz dieser Alternativen willst du mit dem Auto von Deutschland nach Rumänien fahren? Dann kommen hier die zwei schnellsten Routen:
Über Tschechien, die Slowakei und Ungarn: In allen drei Ländern benötigst du eine Vignette. Um Stress zu vermeiden, am besten vorab online bestellen!
Über Österreich und Ungarn: Erfahrungsgemäß ist man etwas länger unterwegs, durchquert jedoch nur zwei Länder und spart so Mautkosten. Nicht nur für Ungarn, sondern auch für Österreich benötigst du eine Vignette.
Aufpassen beim Mietwagen: Grenzfahrten nach Rumänien sind beim Großteil der Vermieter nicht erlaubt.
2. Nützliche Tipps für deinen Rumänien-Roadtrip
Sollte man in Rumänien ein Auto mieten?
Ein Mix aus Zügen, Bussen und Minibussen bildet das Rückgrat des rumänischen Verkehrsnetzes. Das System ist allerdings nicht optimal ausgebaut. Züge verkehren nur zwischen den bekannten Städten und bei den Bussen sind viele Infos nur auf Rumänisch verfügbar. Natürlich gibt es zu berühmten Sehenswürdigkeiten wie Schloss Bran auch Shuttle-Busse, aber wer mehr sehen möchte, ist auf einen Mietwagen angewiesen. Wie bereits erwähnt, sind Mietwagen in Rumänien wirklich günstig. Auf meiner Suche habe ich ein gutes Angebot mit allen wichtigen Versicherungen für 90 Euro die Woche gefunden! Das sind nur rund 20 Euro pro Tag. Mietstationen gibt es zum Beispiel in der Hauptstadt Bukarest, wo auch die meisten Flieger ankommen. Darüber hinaus kannst du aber auch einen Mietwagen in anderen Städten wie Sibiu, Cluj oder Timisoara buchen (alle Orte verfügen über einen Flughafen).
Grundsätzlich mein Tipp für Mietwagen, aber auch für Unterkünfte: In der sogenannten Zwischensaison sind die Preise in der Regel günstiger als zur Hauptsaison in den Monaten. Weich am besten auf den April/Mai oder den September/Oktober aus. Das ist meiner Meinung nach die perfekte Reisezeit für einen Roadtrip durch Rumänien, auch wettertechnisch, denn dann ist es nicht zu heiß. Außerdem sind die Sehenswürdigkeiten und Städte nicht so überlaufen wie im Sommer.
Urlaub in Rumänien mit dem Auto = gefährlich?
Hier kann ich mit einem klaren Nein antworten. Während vor vielen Jahren die Straßen noch überfüllt und in einem schlechten Zustand waren, kann sich das Straßennetz heute echt sehen lassen. Seit dem EU-Beitritt wurden viele Fördergelder in den Ausbau von Straßen gesteckt, selbst in entlegenen Regionen. Vor allem die Hauptverkehrsadern sind wirklich gut in Schuss. Auf Bergstraßen oder kleinen Seitenstraßen trotzdem Ausschau nach Schlaglöchern halten. ;) Vergehen wie Autodiebstähle sind in Rumänien in den vergangenen Jahren extrem zurückgegangen. Wie in jedem anderen Land auch gilt natürlich: Niemals Wertsachen sichtbar im Auto liegen lassen und Nachtfahrten vermeiden. Noch ein letzter Tipp zum Mietwagen vor Ort: Reifendruck prüfen! Das wird hier bei dem ein oder anderen Vermieter mal gerne vergessen. Grundsätzlich sind die Mietwagen aber in einem guten Zustand, vor allem wenn du bei etablierten Vermietern mit guter Bewertung buchst.
Verkehrsregeln und Maut
Wenn es um die Verkehrsregeln in Rumänien geht, musst du dich nicht sonderlich umstellen. Innerorts gelten 50 km/h, außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Unbedingt dran halten, denn Radarfallen und Polizeikontrollen sind in Rumänien keine Seltenheit! Es gibt nur wenige Autobahnabschnitte im Land, sodass man überwiegend auf zweispurigen Schnellstraßen oder Nebenstraßen unterwegs ist. Auf den Hauptverkehrsstraßen gibt es gelegentlich eine schmale Überholspur, die gerne von LKW und Pferdewagen genutzt wird, um den schnelleren Fahrzeugen Platz zu machen. In Rumänien ist eine Vignette zur Bezahlung der Mautgebühren Pflicht. Heißt: Ein Klebezettel oder die elektronische Version wird im Fahrzeug angebracht. Durchmogeln ist zwecklos, denn installierte Kameras registrieren das Kennzeichen deines Autos. Aber keine Sorge, die Vignette für Rumänien ist mit 6 Euro für zehn Tage verhältnismäßig günstig. Wer länger bleiben möchte, kann sich für 9,50 Euro eine Monatsvignette kaufen.
Lesetipp: Maut in Rumänien Wenn du mit einem Mietwagen durch Rumänien reisen möchtest, dann frag am besten an der Mietstation nach, ob die Maut inkludiert ist oder du eine Vignette kaufen musst.
Der Rumänische Leu (Mehrzahl: Lei) ist die Währung des Landes. 1 Rumänischer Leu entspricht derzeit etwa 0,19 Euro. Am besten tauschst du die Währung erst vor Ort um, denn dort erhalten Reisende in der Regel den besseren Kurs. Das geht zum Beispiel problemlos am Flughafen nach der Ankunft oder in Wechselstuben in Bukarest. Alternativ kannst du natürlich Lei auch an Bankautomaten im Land abheben. In allen großen Städten ist das Zahlen mit der Karte in der Regel möglich, in kleineren Orten braucht man teilweise Bargeld.
3. Die schönste Route für einen Roadtrip durch Rumänien (1 Woche)
Route: Bukarest, Transfăgărășan, Sibiu, Transalpina, Cluj-Napoca, Sighișoara, Schloss Bran, Bukarest Länge: 1233 km Reine Fahrzeit: ca. 19.30 Stunden
Bukarest (Tag 1 + 2)
Für die meisten Reisenden geht der Roadtrip in Rumänien in der Hauptstadt Bukarest los. Am besten verbringt man eine Nacht dort und holt den Mietwagen erst am nächsten Tag ab. Das Stadtbild ist nicht klassisch-schön, sondern begrüßt Gäste mit einem Mix aus neoklassizistische Bauten und Hochhäusern. Eins ist die Stadt aber ganz sicher nicht: langweilig. Was sollte man in der Stadt zuerst ansteuern? Ohne Frage den heiß diskutierten Parlamentspalast. Für die einen ist das gigantische Gebäude ein Zeugnis für unglaubliche Verschwendungssucht und Diktatur, die anderen bewundern das Können der Handwerker und die Verwendung rumänischer Materialien. Eins ist aber sicher: Die riesigen Dimensionen dieses rumänischen Beitrags im Rennen um die größten Bauwerke der Welt, muss man einfach gesehen haben. Drei andere Orte, die unbedingt auf die Liste gehören sind:
Der Platz der Revolution, der direkt im Zentrum liegt. Das Revolutionsdenkmal dient als Symbol der Freiheit und erinnert an das Leid des rumänischen Volkes unter der Herrschaft von dem kommunistischen Politiker Nicolae Ceaușescu.
Der Triumphbogen, der Bukarest auch gerne den Beinamen als Paris Osteuropas beschert. Er ist dem Pariser Pendant nachempfunden und ist am 1. Dezember Platz für die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag.
In der Altstadt von Bukarest zieren wunderschöne Altbauten die kleinen Gassen und laden zu einem Spaziergang ein. Das Viertel eignet sich übrigens wunderbar, um in den Abendstunden noch gemütlich etwas essen und trinken zu gehen.
Transfăgărășan und Sibiu (Tag 2)
Was darf bei einem Roadtrip durch Rumänien auf keinen Fall fehlen? Genau, eine Fahrt über die berühmten beiden Panoramastraßen Transalpina und Transfăgărășan. Welche davon spektakulärer ist, können wir beim besten Willen nicht sagen. Jede davon hat ohne Frage ihren Reiz, deswegen gehts über beide! Von Bukarest kommend, bietet sich die Transfăgărășan (Transfogarascher Hochstraße) als erste Station an. Diese Straße ist wetterbedingt meist nur von Juli bis Oktober geöffnet! Die Straße, die als DN7 ausgeschildert ist, verbindet das nördlich gelegene Siebenbürgen mit der Großen Walachei südlich des Karpatenbogens. Startpunkt ist von Süden kommend die Ortschaft Curtea de Argeș, Endpunkt ist Cârțișoara. Die 150 Kilometer lange Straße führt über Serpentinen vorbei an Burgruinen, durch Tunnel, über einen Staudamm und steil hinauf in die Berge. Höchster Punkt: 2.042 Meter! Für viele Reisende der schönste Augenblick ist die Aussicht auf den strahlend blauen Bâlea-Gletschersee, eingebettet zwischen den Bergen des Făgăraş-Gebirges. Diese Strecke ist wirklich so schön, dass wir ihr direkt einen ganzen Artikel gewidmet haben.
Sibiu, das geografische Herz von Rumänien, eignet sich wunderbar für eine Übernachtung. Mit ihren Türmen, Bogen, Treppen und engen Gassen gilt sie für viele Reisende als schönste Stadt Rumäniens. Wer heute noch nicht genug Panoramaausblicke hatte, kann vom Glockenturm der Stadtpfarrkirche aus auf die mittelalterliche Stadt schauen. Von dort gehts dann über die urtümlichen Sagstiege hinunter in die Unterstadt. Der Platz Piata Mica, der auch gerne als Wohnzimmer der Stadt bezeichnet wird, ist der perfekte Ort für ein entspanntes Abendessen.
Transalpina und Cluj-Napoca (Tag 3)
Ausgeschlafen? Perfekt, denn heute steht die Transalpina, auch bekannt als Drum național 67C, auf dem Programm. Sie startet in der Stadt Novaci und führt auf 148 Kilometern durch das atemberaubende Gebirge der Munții Parâng in den Südkarpaten. Endpunkt ist Sebeș (Mühlbach auf Deutsch). Natürlich kann man die Straße auch in umgekehrter Richtung fahren. Höchster Punkt ist der Gebirgspass Urdele auf 2.145 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Hier oben, über den Transilvanischen Alpen, sind die Wolken zum Greifen nah.
Oft ist die Transalpina von November bis März wegen Eis und Schnee gesperrt. Selbst im September kann hier an einigen Stellen schon Schnee liegen. Starte deinen Roadtrip über die Straße am besten schon vormittags, denn mit Fotostopps (Ausschau nach süßen Eseln halten!) ist man locker drei Stunden unterwegs.
Rumäniens zweitgrößte Stadt ist die nächste Station auf unserem Roadtrip. Was direkt auffällt: Trotz ihrer bescheidenen Größe hat Cluj-Napoca unglaublich viele Cafés, Restaurants, Musikfestivals, Clubs und Bars zu bieten. Das liegt in erster Linie an den vielen Studentinnen und Studenten, die für ein junges Flair und ein lebendiges Nachtleben sorgen. Im Jahr 2015 wurde die Stadt sogar zur europäischen Hauptstadt der Jugend ernannt. Die perfekte Stadt, um den Abend feuchtfröhlich ausklingen zu lassen.
Cluj-Napoca und Umgebung (Tag 4)
Cluj-Napoca lebt in erster Linie von ihrem Flair und weniger von zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Sehenswert ist ohne Frage die gut erhaltene barocke Altstadt mit der gotischen Kathedrale St. Michael und dem Banffy-Palais. Da der historische Stadtkern überschaubar ist, braucht man für die Stadtbesichtigung nicht allzu lange. Zum Glück findet man vor den Toren der Stadt (30 km entfernt) eines der schönsten Wandergebiete überhaupt. Am Ostrand der hügeligen Westkarpaten befindet sich das Trascău-Gebirge mit seinen schroffen Hochplateaus. Besonders beeindruckend ist eine Wanderung durch die Kalksteinklamm Cheile Turzii mit bis zu 300 Meter hohen Steilwänden. Der gut ausgebaute Pfad mit Hängebrücke ist leicht begehbar und gerade einmal eine Stunde lang. Wer mehr möchte, hat die Qual der Wahl: Mehr als 100 Kilometer an Wanderwegen stehen zur Auswahl. Infos: Auf dem Parkplatz Turda Gorge Parkingy steht man für günstige 15 Lei pro Tag (3 Euro). Von hier aus kann man direkt loswandern. In der Nähe gibt es außerdem eine kleine Taverne mit Toiletten.
Sighișoara (Tag 5)
Zwei bis drei Stunden Fahrt sind es bis nach Sighișoara, eine der wohl schönsten Städte des Landes. Hier tummeln sich vor allen in den Sommermonaten zahlreiche Reisende, denn das UNESCO-gekürte historische Stadtzentrum möchten alle sehen. Und tatsächlich: Die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen mit den bunten Häuserfassaden sind wirklich märchenhaft. Hier fühlt man sich fast ein bisschen wie in einem alten Historienroman, vor allem in den Abendstunden. Unbedingt ansehen solltest du dir den Stundturm aus dem 14. Jahrhundert, der damals zur Verteidigung diente und heute als Museum der Zünfte genutzt wird.
Schloss Bran und Brașov (Tag 6)
Der Roadtrip durch Rumänien endet mit der wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit des Landes. Auf einem steilen Felsen in Siebenbürgen thront Schloss Bran mit seinen Türmen und Zinnen, das ab 1377 als Festung erbaut wurde. Es überragt einen in Nebel gehüllten, dicht bewaldeten Gebirgspass. Der Überlieferung zufolge soll Vlad der Pfähler (die Vorlage für Graf Dracula) hier für kurze Zeit gefangen gehalten worden sein. Trotz der düsteren Legende erwartet dich dort natürlich nichts Gruseliges. Im Inneren zeigt sich das Schloss mit seinen weiß getünchten Mauern und mit den Geranien bepflanzten Hof alles andere als gespenstisch. Wer will, kann trotzdem den Fußspuren von Dracula durch ein Labyrinth von versteckten Gängen und Höfen folgen. Das Schloss ist das ganze Jahr über geöffnet, schließt zwischen November und März aber etwas früher. Ein Ticket kostet je nach Saison 40 bis 60 Lei (ca. 8 bis 11 Euro), direkt am Schloss gibt es einen bewachten Parkplatz. Die Stadt Brașov ist nur 30 Minuten Fahrt von Schloss Bran entfernt und bietet sich für eine Pause an. Sie ist für ihre mittelalterlichen Stadtmauern und Bollwerke sowie für die gotische Schwarze Kirche bekannt. Alternativ kannst du natürlich am Abend schon die Fahrt nach Bukarest antreten, falls der Flieger in den frühen Morgenstunden startet.
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Häufige Fragen zur Rundreise durch Rumänien
Von wann bis wann kannst du die Transfăgărășan überhaupt befahren?
Die Hochstrecke zwischen Bâlea Cascadă und Piscul Negru gibt die Straßenverwaltung erst frei, wenn der Schnee weg ist: 2026 lief der Verkehr ab dem 12. Juni wieder, danach folgt die winterliche Sperrung (Stand 2026). Offen ist der Abschnitt täglich von 7 bis 21 Uhr (Stand 2026). Plane deine Etappe so, dass du vor 21 Uhr oben durch bist, sonst stehst du mit dem Mietwagen vor der Schranke.
Wo stellst du den Mietwagen für den Besuch von Schloss Peleș ab?
Nicht direkt am Schloss, denn das Museum betreibt keine eigenen Parkplätze. Du stellst den Wagen auf einem der Parkplätze unterhalb ab und läufst rund 800 Meter bergauf durch den Königspark, etwa 10 bis 15 Minuten (Stand 2026). Montags und dienstags ist geschlossen, der Eintritt kostet 100 Lei, also knapp 20 Euro (Stand 2026). Nur Gäste mit Behinderung dürfen bis zum Schloss vorfahren.
Was machst du, wenn am Straßenrand in den Karpaten ein Bär steht?
Im Auto bleiben, langsam weiterfahren und auf keinen Fall füttern. Wer Bären anfüttert, zahlt nach dem Jagdgesetz 500 bis 1.500 Lei, rund 100 bis 300 Euro (Stand 2026). Kontrollteams aus Umweltbehörde und Gendarmerie schreiben auf der Transfăgărășan zusätzlich fürs verbotene Halten 290 bis 435 Lei auf, etwa 57 bis 86 Euro (Stand 2026). Halte nur auf ausgewiesenen Parkbuchten.
Wie viel Zeit brauchst du mit dem Mietwagen für die Bukowina-Klöster?
Ein Tag reicht, denn zwischen den bemalten Klöstern liegen jeweils höchstens 30 Minuten Fahrt (Stand 2026). Voroneț öffnet von Mai bis September täglich 9 bis 19 Uhr, Sucevița bis 20 Uhr, im Winter schließen beide um 17 Uhr (Stand 2026). Der Eintritt liegt bei 10 Lei, rund 2 Euro, Fotografieren kostet extra 20 Lei, also etwa 4 Euro (Stand 2026). Als Standort bietet sich Gura Humorului an.
Kommst du an rumänischen Tankstellen überall mit Karte weiter?
Nicht überall. An Hauptstraßen und in Städten ist die Versorgung dicht, auf dem Land nehmen aber längst nicht alle Stationen Karten an. Halte deshalb Lei in bar bereit, 100 Lei sind rund 20 Euro (Stand 2026), und tanke voll, bevor du mit dem Mietwagen in abgelegene Bergregionen abbiegst. Achte außerdem auf die Säulen: Benzină ist Benzin, Motorină Diesel, GPL dagegen Autogas, das nur umgerüstete Autos tanken.


