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Langstreckenflug: 6 Tipps für eine entspannte Flugreise

von billiger-mietwagen.de-Redaktion
Flugzeug im Sonnenuntergang

Fernweh weckt in uns ungeahnte Ressourcen. Wie wäre es sonst zu erklären, dass sich viele von uns regelmäßig auf einen Langstreckenflug begeben? Die neuesten Serien und Blockbuster vertreiben zwar ein wenig die Zeit, aber spätestens nach fünf Stunden stupidem Fernsehen auf einem Minibildschirm setzt der Flugzeugkoller ein. Wir haben Ihnen die besten sechs Tipps für einen entspannten Flug zusammengestellt.

Langstreckenflug: Tipps für eine entspannte Anreise

Tipp 1: Einen guten Platz sichern

Tipp 2: bequeme Kleidung tragen

Tipp 3: Handgepäck sinnvoll packen

Tipp 4: auf praktische Helferlein setzen

Tipp 5: die richtige Brotzeit einpacken

Tipp 6: für Bewegung sorgen

Langstreckenflug überstanden! Und jetzt?

Tipp 1: einen guten Platz sichern

So ehrlich müssen wir sein: Der beste Platz in einem Flugzeug befindet sich in der Premium-Klasse. Absolute Beinfreiheit, bestmöglicher Service, optimale Schlafposition – in der Premium-Klasse wird so mancher Langstreckenflug zum Erholungsurlaub. Leider ist das für die wenigsten von uns eine Option. Manch einer wird sich zumindest noch ein Ticket in der Business-Klasse leisten. Der Großteil von uns nimmt aber in der Economy-Klasse Platz. Aber auch hier lässt sich das Leid mit der Wahl des richtigen Sitzplatzes mildern. Die Voraussetzung dafür: Maximal früh online einchecken!

Die besten Plätze befinden sich bei den Notausgängen. Hier bekommen Sie ohne Aufpreis ein Maximum an Beinfreiheit. Bei der Frage nach Fenster- oder Gangplatz scheiden sich die Geister. Die einen betrachten den Ausblick aus dem Fenster als weitere Möglichkeit, sich etwas Abwechslung zu verschaffen, die anderen loben am Gangplatz die Möglichkeit, die Beine auszustrecken und aufstehen zu können, wann es beliebt. Wir empfehlen auf keinen Fall einen Platz in der Nähe der Toiletten. Hier herrscht am meisten Unruhe während der gesamten Flugdauer.

Sitzplatz auf Langstreckenflügen

© chalabala – stock.adobe.com

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Wer unter Flugangst leidet, sollte auf jeden Fall einen Platz in den vorderen Reihen des Flugzeugs ergattern. Treten Turbulenzen auf, wackelt der vordere Teil eines Flugzeugs deutlich weniger als der hintere.

Tipp 2: bequeme Kleidung tragen

Ein Zwiebellook ist nicht nur modisch, sondern hat sich auch für Langstreckenflüge bewährt. Auf jeden Fall sollten Sie auf bequeme Kleidung setzen. Im Alltag oft verpönt, ist die Jogginghose im Flugzeug ein bewährter Begleiter. Als Oberbekleidung wählen Sie am besten ein T-Shirt und eine Sweat- oder Fleecejacke darüber. Das ist kuschelig und hält warm. Schließlich kann es über weite Strecken im Flieger auch unangenehm kühl werden. Oft empfiehlt sich auch ein Schal oder ein leichtes Baumwolltuch. Viele Airlines übertreiben es mit der Klimatisierung – empfindliche Menschen sollten daher ihre Nackenregion schützen.

Was das Schuhwerk betrifft, so empfehlen wir Schuhe, die Sie leicht an- und ausziehen können, zum Beispiel Slipper, Loafer oder Ballerinas. Das ist im Flieger praktisch, wenn Sie zur Toilette müssen und erleichtert auch die Sicherheitskontrolle.

Tipp 3: Handgepäck sinnvoll packen

Wer schon öfter in der Economy Class geflogen ist, weiß: Hier gibt es wenig Platz. An einen Gegenstand ganz unten im Rucksack heranzukommen, bedeutet, sich den kompletten Inhalt des Rucksacks auf den Schoss türmen zu müssen. Da lohnt es sich, lieber gleich intelligent zu packen. Überlegen Sie sich beim Packen Ihres Handgepäcks, welche Dinge Sie auf jeden Fall brauchen werden und in welcher Reihenfolge.

Viele benötigen zum Beispiel auf einem Langstreckenflug zunächst ihre Kopfhörer, um Musik zu hören, dann gibt es vielleicht einen kleinen Snack zwischendurch, dann möchten Sie als Nächstes etwas Lesen und zuletzt benötigen Sie Ihre Utensilien für einen erholsamen Schlaf. Wie Sie Ihr Handgepäck am sinnvollsten packen, hängt natürlich auch von der Tageszeit ab, zu der Ihr Flieger startet. Was Sie alles in Ihrem Handgepäck parat haben sollten, erfahren Sie im nächsten Tipp.

Handgepäck sinnvoll gepackt

© makistock – stock.adobe.com

Tipp 4: auf praktische Helferlein setzen

Die meisten Vielflieger haben ihre ganz eigenen Gegenstände, auf die sie bei einem Langstreckenflug niemals verzichten würden. Ob Sie lieber Musik hören oder ein Buch lesen, Kuschelsocken oder Thrombosestrümpfe tragen, ist Ihnen überlassen. Folgende Helferlein haben sich auf so manchem Flug bewährt:

  • Leere Flasche für Wasser
  • Ohropax
  • Schlafmaske
  • Buch, Zeitung oder Zeitschriften
  • Kopfhörer und Musik
  • Zahnbürste und Deodorant
  • Nasenspray
  • Hand- und Hautcreme
  • Lippenpflege
  • Kaugummi für Start und Landung
  • Kissen oder Nackenhörnchen
  • Desinfektionstücher

Tipp 5: die richtige Brotzeit einpacken

Trinken, trinken, trinken! Das ist zwar kein Geheimtipp, aber wir können es nicht oft genug erwähnen. Während eines Langstreckenfluges trocknet unser Körper aus. Dagegen hilft nur Wasser, notfalls auch Fruchtschorlen. So schön das Gläschen Rotwein im Sonnenuntergang auch ist, Sie sollten es bei einem Glas belassen. Denn auch Alkohol entzieht dem Körper Wasser und ist deshalb kontraindiziert.

Ein paar Knabbereien zwischendurch sorgen für einen gewissen Zeitvertreib. Natürlich darf es mal ein Schokoriegel sein oder ein paar Chips für den Kinoabend an Bord. Auch hier empfiehlt es sich aber, wasserhaltigen Snacks wie Obst und Gemüse den Vorzug zu geben.

Snack auf langen Flügen

© iMarzi – stock.adobe.com

Tipp 6: für Bewegung sorgen

Nicht jeder ist extrovertiert genug für den Hampelmann auf dem Unterdeck. Etwas Bewegung muss aber sein. Experten empfehlen Reisenden auf einem Langstreckenflug, jede Stunde ein Mal aufzustehen und sich etwas zu bewegen. Gehen Sie einfach den Gang auf und ab, holen Sie sich etwas zu trinken oder nutzen Sie einen Ausflug zur Toilette, um sich noch ein wenig die Beine zu vertreten. Zusätzlich lassen sich viele Übungen im Sitzen ausführen. Sie können zum Beispiel die Beine etwas anheben und nacheinander die Fußspitzen des rechten und linken Beines zu sich heranziehen. Diese einfache Übung regt die Venentätigkeit an – sehr gut gegen schwere Beine.

Langstreckenflug überstanden! Und jetzt?

Das hängt von der Tageszeit ab und von der Frage, ob Sie bereits an Ihrem Ziel angelangt sind, oder noch weiterreisen müssen. Sind Sie gerade nach 18 Stunden Flug in Neuseeland gelandet und planen einen dreiwöchigen Roadtrip mit einem Mietwagen, sollten Sie sich erst einmal eine Nacht in einem Hotel am Flughafen erholen. Sie können dann am nächsten Tag direkt am Flughafen in Neuseeland einen Mietwagen ausleihen und durchstarten.

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Viele leiden nach einem Langstreckenflug auch einige Tage unter einem Jetlag. Gegen den Jetlag hilft, so lange wach zu bleiben, bis im Zielland die Nacht hereinbricht.

Titelbildquelle: #82053932 | Urheber: © anyaberkut – Adobe Stock

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