Startseite Japan Online-ReiseführerBeliebte Ausflüge in Japan Sprung in ein Monet-Gemälde: Der namenlose Teich Japans

Sprung in ein Monet-Gemälde: Der namenlose Teich Japans

von billiger-mietwagen.de-Redaktion

Wer in Japan mit dem Mietwagen an der Stadt Seki vorbeikommt, sollte am besten eine große Leinwand und Ölfarben im Kofferraum dabeihaben – denn der Anblick des „namenlosen Teichs“ am Nemichi Schrein rüttelt in jedem Besucher die Künstlerseele wach! Hier erwartet Sie ein glasklarer Teich von so pittoresker Schönheit, als sei er direkt einem Gemälde des impressionistischen Malers Claude Monet entsprungen! Alles zu Anfahrt und Co. dieses kleinen Ausflugswunders erfahren Sie hier.

 

Entfernung zu nächstgelegenen Städten

Stadt Fahrstrecke Fahrtdauer
Seki 30,5 km ca. 0:45 h
Gifu 35 km ca. 0:55 h
Nagoya 77,3 km ca. 1:20 h

Abseits der Großstadt: Der Monet-Teich bei Seki

Wer in Japan Urlaub macht, steuert meist Großstädte wie Tokyo, Kyoto oder Osaka an. Die wirklich besonderen Ecken entdeckt man im Land der aufgehenden Sonne jedoch oft in den eher kleineren Vororten und Provinzen. Gerade mit dem Mietwagen können Sie in Japan daher ein paar besonders hübsche Fleckchen mit atemberaubender Natur entdecken – so auch das Traum-Gewässerchen am Nemichi Schrein, das inzwischen von Touristen sowie Einheimischen „Mone no Ike“ (jap. Kanji モネの池, dt. „Monet-Teich“) genannt wird.

Vom Nobody zum Monet: die Entstehung des „Mone no Ike“

Auf dem Weg zum hübschen, jedoch im Vergleich zu anderen eher weniger eindrucksvollen Nemichi Schrein erstreckt sich der ehemals „namenlose Teich“ (jap. na mo naki ike). Das künstlich angelegte Gewässer wurde während der 1980er Jahre angelegt und wird seitdem stets mit frischem Quellwasser versorgt.

 

Der Teich ist daher so klar, dass man sämtliche Pflanzen, Blüten und Äste erkennen kann, die im seichten Gewässer gedeihen. Kurz nach Anlegung pflanzten die Anwohner hier zudem zahlreiche Wasserlilien und ließen ein paar Koi-Karpfen zu Wasser – die das Bild vom idyllischen Wasserlilien-Teich á la Monet perfekt machten.

Besuch des Monet-Teichs – tauchen Sie ins Gemälde

Wer sich Bilder des Monet-Teichs im Internet anschaut, denkt im ersten Moment tatsächlich, dass es sich hierbei um ein Gemälde handeln muss. Am Teich angekommen ist das nicht anders – bis man aufs Wasser blickt, in dem sich das Leben tummelt: Libellen summen von Wasserlilie zu Wasserlilie, sanfte Blüten fallen von dem Bäumen und kreisen im Wasser sanfte Wellen und Karpfen aller Formen und Farben (jap. nishikigoi) gleiten elegant zwischen saftgrünen Gräsern umher wie Vögel in der Luft.

Ganz klar: Hier sind Sie in ein impressionistisches Gemälde getaucht, das vor Ort nichts seiner Schönheit missen lässt. Je nach Jahreszeit überwiegt in dem bunten Teich übrigens auch eine bestimmte Farbpalette – besonders hübsch ist es hier im Frühling zur Kirschblüte (jap. sakura) sowie im Herbst, wo sich das Laub kräftig rot färbt (jap. momiji).

Anfahrt zum „Mone no Ike“

Um den Monet-Teich zu erreichen, geht es mit dem Mietwagen ab Gifu nach Osten über die National Route 256. Hier fahren Sie in Richtung Takaki (Yamagata) und folgen der 256 (auch „Takatomi Dōri“) weiter in Richtung Higashifukase. Von hier sind es noch rund 30 Minuten Fahrt bis zum „Mone no Ike“.

Bildquelle Titel: © Michael Ruiz

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