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Städtereise Rom – 3 Tage in der Ewigen Stadt

von billiger-mietwagen.de-Redaktion

Alle Wege führen nach Rom – so heißt das berühmte Sprichwort. Aber egal, auf welchem Weg Sie in die geschichtsträchtige Metropole gelangen, er wird es allemal wert sein. Denn die Stadt am Tiber gehört zu den schönsten der ganzen Welt und jeder sollte sie einmal im Leben gesehen haben.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie auf einer Städtereise Rom in 3 Tagen entdecken können. Besichtigen Sie Roms berühmte Sehenswürdigkeiten, erkunden Sie Kunst und Kultur aus einer fast dreitausendjährigen Vergangenheit und genießen Sie Pizza, Eiscreme & Co.

 

Mit dem Roma Pass 3 Tage Rom günstig erleben

Wenn Sie auf Ihrer Städtereise in Rom günstig herumkommen wollen, lohnt sich der Kauf eines Roma Passes. Mit dem Pass können Sie 3 Tage in Rom die öffentlichen Verkehrsmittel (U-Bahn, Bus, Straßenbahn) nutzen, haben freien Eintritt in zwei Museen Ihrer Wahl und Vergünstigungen für diverse Veranstaltungen, Ausstellungen und weitere Touristenattraktionen. Der Roma Pass ist 3 Tage gültig und kostet 36 €. Falls Ihre Städtereise in Rom 2 Tage dauert, gibt es den Pass auch für 48 Stunden. In dieser Variante kostet er 28 € und beinhaltet freien Eintritt in nur ein Museum. Die restlichen Vorzüge bleiben gleich.

Tag 1: Antike Highlights Tag 2: Roms weitere Facetten
Tag 3: Ausflugstipps

Tag 1 Ihrer Städtereise in Rom: Antike Highlights
Route für Tag 1 Ihrer Rom Städtereise

Morgens: Das Colosseum – was für ein Theater!

© f11photo – Fotolia.com

Die italienische Hauptstadt strotzt nur so vor imposanter, antiker Bauwerke, daher fällt es schwer, sich bei den Tipps für Ihre Rom-Städtereise auf nur einige davon zu beschränken. Ein absolutes Muss ist aber natürlich das Colosseum, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das größte Amphitheater, das je gebaut wurde, ist bis heute noch überwiegend gut erhalten, obwohl es in seiner über zweitausendjährigen Vergangenheit von Erdbeben bis hin zu Bränden einiges erleiden musste. Früher wurden hier die Gladiatorenkämpfe ausgetragen und bei einer Führung können Sie erfahren, wie das damals vor sich ging.

Wussten Sie schon?

Seit 1999 ist das Colosseum ein Mahnmal gegen die Todesstrafe und wird jedes Mal 48 Stunden lang bunt erleuchtet, wenn irgendwo auf der Welt ein Todesurteil ausgesetzt oder die Todesstrafe abgeschafft wird.

Vormittags: Forum Romanum und Circus Maximus – Ruinenschönheiten

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Nur ein paar Meter neben dem Colosseum geht Ihre Städtereise durch Roms Ruinen weiter im Forum Romanum. Das Forum war einst das Herzstück der Stadt und gibt Ihnen einen Eindruck davon, wie sich das alltägliche Leben der Römer vor Tausenden von Jahren abgespielt hat. Hier stehen die Ruinen des Markplatzes, der Regierungssitze und vieler Tempel.

Auch der angrenzende Circus Maximus, die ehemalige Sportarena der Römer, wo einst Wagenrennen stattfanden, gehört zum Pflichtprogramm eines 3-tägigen Kurztrips nach Rom.

Mittags: Erst in den Himmel gucken, dann himmlisch genießen

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Zu den beeindruckendsten Bauwerken in der Ewigen Stadt gehört zweifellos das Pantheon – der Tempel, der für alle römischen Götter errichtet wurde und der mit seinen zahlreichen Fresken und seiner spektakulären Kuppel alle Besucher in Staunen versetzt.

Das Besondere hier ist das Oculus, die runde Öffnung an der Spitze der Kuppel, durch die das Tageslicht fällt und den Innenraum erhellt – ein im wahrsten Sinne des Wortes erleuchtendes Erlebnis auf Ihrer Städtereise durch Rom.

Und nach der Kuppel geben Sie sich als nächstes die Kugel! Ich meine natürlich die Eiskugel. Wobei das Eis in Italien ja meist nicht in Kugeln portioniert, sondern in die Waffel gespachtelt wird. So auch bei Giolitti, einer Eisdiele unweit des Pantheons. Wenn Sie auf Ihrer Städtereise Roms bestes Eis probieren möchten, dann nichts wie rein hier, denn die Eiscreme ist einfach himmlisch!

Nachmittags: Trevi-Brunnen und Spanische Treppe – bekannte Touristenmagneten

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Mit dem leckeren Eis in der Hand spazieren Sie weiter zum berühmten Trevi-Brunnen. Er ist das Symbol von Rom schlechthin: Wer hier eine Münze über die Schulter ins Wasser wirft, hat das Glück auf seiner Seite und kehrt irgendwann zu einer Städtereise nach Rom zurück. Also vergessen Sie nicht, hier ein Geldstück zu hinterlassen.

Danach schlendern Sie ganz entspannt zur Spanischen Treppe, auf der sich vor allem im Sommer junge Leute abends zum Trinken treffen. Aber eigentlich ist die Treppe so gut wie immer besetzt, denn vor allem von den obersten Stufen haben Sie eine herrliche Aussicht über die Dächer Roms.

Tipp

Direkt neben der Spanischen Treppe startet täglich um 17:30 die New Rome Free Tour, bei der Sie 2 Stunden lang interessante Stationen besichtigen, die Sie bei Ihrer Städtereise in Rom auf eigene Faust vielleicht nicht auf Anhieb entdecken.

Abends: Nachtleben in Rom – feiern bis in die frühen Morgenstunden

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Bei Ihrem Kurztrip in Rom dürfen Sie auf keinen Fall das Nachtleben verpassen, denn in der Stadt wird sehr gerne und ausgiebig gefeiert. Die Auswahl an Clubs und Bars ist enorm, daher kann ich Ihnen nur einen kleinen Bruchteil vorstellen.

In der Nähe der Spanischen Treppe liegt z.B. der Gilda Club, einer der In-Clubs in Rom. Hier tummeln sich viele Promis, aber die Stimmung ist keineswegs etepetete, sondern sehr entspannt.
Ebenfalls nicht weit von der Treppe entfernt erwartet Sie mitten in der wunderschönen Grünanlage der Villa Borghese das hippe Art Café, eine Disko, die vor allem ein Treffpunkt für Models und Designer ist.

Gute Ausgeh-Anlaufstellen auf Ihrer Städtereise in Rom sind auch die Piazza Navona und die Via della Pace. Hier finden Sie viele schicke Bars und Cafés und vor allem zahlreiche Irish Pubs.

Tipp

Die Gäste in den Szeneclubs in Rom legen sehr viel Wert auf elegante, schicke Outfits. Verzichten Sie also eher auf zerrissene Jeans und Turnschuhe, wenn Sie sich nicht „underdressed“ fühlen möchten.

2. Tag Ihrer Städtereise: Roms weitere Facetten

Morgens: Petersplatz & Petersdom – auf päpstlichen Spuren

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Der zweite Tag Ihres Städtetrips durch Rom startet in einem anderen Staat. Vatikanstadt ist nämlich der kleinste Staat der Welt – mit eigener Flagge und eigener Währung. Hier führt natürlich kein Weg am Besuch des Petersplatzes vorbei, wo der Papst jedes Jahr sein „Urbi et Orbi“ ausruft. Und der berühmte Petersdom, der hier majestätisch die größte Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist ebenfalls ein Highlight, das sie sich auf Ihrer Städtereise in Rom nicht entgehen lassen sollten.

Hier können Sie z.B. Michelangelos berühmte Marmorgruppe Pietà bewundern. Und angeblich sollen in der Nekropole unter der Kirche die Gebeine des Heiligen Petrus liegen. Die Nekropole kann man allerdings nur bei vorheriger Anmeldung besichtigen. Am imposantesten im Petersdom finde ich die gewaltige, reich verzierte Kuppel von Michelangelo, die Sie unbedingt auch besuchen sollten. Von hier oben bieten sich Ihnen umwerfende Aussichten über die ganze Stadt.

Vormittags bis mittags: Vatikanische Museen und Gärten – Legenden der Kunst

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Kunstliebhaber dürfen auf keinen Fall die Vatikanischen Museen mit ihren eindrucksvollen Kunstsammlungen von der Renaissance bis hin zur griechisch-römischen Abteilung verpassen. Vor allem die Sixtinische Kapelle mit den berühmten Fresken von Michelangelo ist ein atemberaubender Kunstschatz und sollte zu jeder Rom-Städtereise gehören.

Und auch die angrenzenden Vatikanischen Gärten mit ihren schön angelegten Bäumen und Hecken sind einen Besuch wert, allerdings kann man sie nur im Rahmen einer Führung besichtigen.

Restaurant-Tipp

Bevor es zur nächsten Station auf Ihrer Städtereise in Rom geht, stärken Sie sich mit einem leckeren italienischen Gericht. Meine Empfehlung ist das Restaurant Porta Castello, in dem in gemütlicher Atmosphäre allerfeinste Pizzas, Pastagerichte & Co. serviert werden.

Nachmittags: Engelsburg – engelsgleiche Vergangenheit

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Nun wartet auch schon die nächste Touristenattraktion auf Sie: Die rund gebaute Engelsburg, die im 2. Jahrhundert n. Chr. als Mausoleum für Kaiser Hadrian gebaut wurde, beinhaltet nicht nur zahlreiche alte Schätze, sondern bietet auch eine grandiose Aussicht auf Rom.

Ganz oben auf der Burg thront eine Engelsstatue, die sich auf den Namen der Burg bezieht: Im Jahr 590 nämlich, als in Rom die Pest ausbrach, soll Papst Gregor über der Burg der Erzengel Gabriel erschienen sein und prophezeit haben, dass die Seuche bald endet. Tatsächlich hatte die Pest bald ein Ende – und die Burg einen neuen Namen und eine Engelsstatue.

Abends: Ghetto und Trastevere – alternative Viertel erkunden

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Wenn Sie auf Ihrer Städtereise durch Rom auch weniger touristische Ecken erkunden möchten, dann lege ich Ihnen die Viertel Ghetto und Trastevere ans Herz. Ghetto ist einer der ältesten jüdischen Stadtteile der Welt und für mich auch eine der schönsten Ecken Roms, weil man sich hier zwischen den abbröckelnden Fassaden und engen Gassen einige Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt fühlt.

Restaurant-Tipp

Im von außen sehr unscheinbaren Lokal Sora Margherita geht es zu wie bei einer italienischen Mama zu Hause. Am besten schmecken hier die Nudeln „Cacio e Pepe“ und die frittierten Artischockenherzen.

Zum Essengehen, aber vor allem auch Feiern und Trinken eignet sich das Viertel Trastevere super, das auf der anderen Seite des Tiber liegt. An jeder Ecke findet man Bars, Kneipen, Cafés und Clubs. Außerdem gibt es hier eine der besten Pizzen in Rom, nämlich bei Dar Poeta. Das Lokal liegt recht versteckt in einer malerischen kleinen Gasse und ist immer gut besucht.

Hinweis

In Italien ist es Pflicht, dass die Wirte ihren Gästen die Rechnung mitgeben und man diese dann auch mitnimmt. Das wird häufig vor den Lokalen kontrolliert. Lassen Sie Ihre Rechnung also nicht einfach auf dem Tisch liegen.

Tag 3: Ausflugstipps für Ihre Städtereise in Rom

Auch wenn 3 Tage Rom ein straffes Programm erfordern, um das Wichtigste zu sehen, lohnt es sich, auch etwas Zeit einzuplanen, um mit dem Auto aus der Stadt rauszufahren. Denn auch vor den Toren Roms gibt es Orte, die einen Besuch wert sind. Eine kleine Auswahl stelle ich Ihnen hier vor.

Ostia: Raus aus der Stadt, ab an den Strand!

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Die ehemalige Hafenstadt Ostia Antica liegt etwa 30 km von Rom entfernt am Meer und bietet so die Möglichkeit, sich von der Hitze der Stadt abzukühlen. Auch hier gibt es jede Menge alter Tempel, Thermen, Theater & Co. zu bestaunen, aber hauptsächlich steuert man den Strand Lido di Ostia an. Nach all den Prachtbauten und antiken Ruinen, die Sie an den vergangenen 2 Tagen Ihrer Städtereise in Rom schon zu sehen bekamen, freuen Sie sich sicherlich auch über etwas Abwechslung.

Vor allem im Hochsommer, wenn es in der Stadt unerträglich heiß wird, liegen hier hunderte Sonnenschirme und Strandtücher nebeneinander, weil jeder froh ist, ein wenig Erfrischung zu kriegen.

Rocca Di Papa: Malerischer geht’s kaum

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Wenn man aus der Ferne auf das Städtchen Rocca Di Papa guckt, könnte man fast einen Rahmen um das Panorama ziehen, so sehr gleicht es einem alten Gemälde. Die bunten Häuser, die sich kreuz und quer den Hügel hinauf aneinanderreihen, sind wirklich ein ganz besonderer Anblick und natürlich auch ein tolles Fotomotiv.

Rocca Di Papa bedeutet übrigens übersetzt „Burg des Papstes“ und auf der Spitze des Hügels können Sie immer noch die Reste der 1577 zerstörten Festung begutachten, die im 12. Jahrhundert unter Papst Eugen III. erbaut wurde. Die mittelalterliche Stadt liegt etwa 30 km von Rom entfernt und Sie sollten im Rahmen Ihrer Städtereise nach Rom unbedingt einen Abstecher zu ihr unternehmen – nicht nur wegen des Postkartenpanoramas.

Tivoli: Wie im Paradies

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Ebenfalls rund 30 km von Rom finden Sie die Kleinstadt Tivoli, die vor allem wegen ihrer traumhaften Villen bekannt ist. Dabei liegt die Hadriansvilla ca. 6 km außerhalb der Stadt. Hier verbrachte Kaiser Hadrian früher gemeinsam mit seiner Hofgemeinde die Sommermonate. Der Prachtbau wurde im Jahr 134 n. Chr. vollendet und sein gesamtes Gelände, zu denen auch Gartenanlagen, Höfe und diverse Skulpturen zählen, umfasst ca. 120 Hektar. Dass die Hadriansvilla seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wundert einen jedenfalls nicht, wenn man hier entlangspaziert. Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt die Villa d’Este, an der zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gebaut wurde. Die Gärten hier sind einfach atemberaubend – es gibt sogar einen kleinen Wasserfall!

Und auch die Villa Gregoriana ist unbedingt einen Besuch wert. Auf deren Gelände findet man besonders viel Natur und kommt sich zwischen den Wasserfällen und Grotten fast vor wie im Regenwald.

Titelbildquellen: #87309062 | Urheber: © fabiomax – fotolia.com; #59642280 | Urheber: © f11photo – Fotolia.com; #55873373 | Urheber: © sborisov– Fotolia.com

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