Startseite Deutschland Online-ReiseführerBeliebte Städtereisen in Deutschland Die 10 coolsten Dresden-Sehenswürdigkeiten

Die 10 coolsten Dresden-Sehenswürdigkeiten

von Alex
Sehenswürdigkeiten Dresdens

Die 10 wichtigsten Dresden-Sehenswürdigkeiten auszuwählen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Vermutlich ist es sogar unmöglich. Die Hauptstadt Sachsens hat einfach zu viele spektakuläre Gebäude, geschichtsträchtige Ecken und ausgefallene Highlights zu bieten. Wir haben es trotzdem versucht und 10 Sehenswürdigkeiten gewählt, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.

Die Top-10 Sehenswürdigkeiten in Dresden
1. Die Frauenkirche
2. Der Dresdner Zwinger
3. Die Semperoper
4. Das Residenzschloss
5. Der Fürstenzug
6. Die Katholische Hofkirche
7. Pfunds Molkerei
8. Die Brühlsche Terrasse
9. Das Japanische Palais
10. Das Achterbahn-Restaurant


 

1. Die Frauenkirche

Die beeindruckende Frauenkirche prägt das Dresdner Stadtbild wie kein anderes Gebäude. Diese Sehenswürdigkeit dürfen Sie nicht versäumen: Zentral am Neumarkt gelegen ragt die Barock-Kirche mit ihrer ikonischen Kuppel empor. Während eines Luftangriffs im zweiten Weltkrieg wurde das evangelisch-lutherische Gotteshaus fast vollständig zerstört. Nur eine Ruine blieb übrig, die zu DDR-Zeiten als Mahnmal gegen den Krieg diente. Nach der Wende wurde die Frauenkirche in einem aufwendigen Prozess wiedererbaut und 2005 feierlich geweiht.

Sie können die Frauenkirche in der Regel vormittags und nachmittags kostenlos besichtigen. Nur während Veranstaltungen bleiben die Türen geschlossen. Informieren Sie sich am besten im Vorfel über den aktuellen Veranstaltungskalender.

Frauenkirche in Dresden

2. Der Dresdner Zwinger

Mindestens ebenso berühmt wie die Frauenkirche ist der Zwinger. Er darf auf keiner Liste der wichtigsten Dresden-Sehenswürdigkeiten fehlen. Der einzigartige Gebäudekomplex mit seiner wunderschönen Gartenanlage liegt direkt ums Eck der Frauenkirche. Auch der Zwinger entstand Anfang des 18. Jahrhunderts zu Zeiten des Barocks.

Ursprünglich war der Zwinger als repräsentatives Festareal gedacht. Heute beherbergt er einige hervorragende Galerien und Museen. Auf keinen Fall verpassen: die Gemäldegalerie Alte Meister. Hier reiht sich ein weltberühmtes Gemälde an das nächste. Zu den bekanntesten zählen Rembrandts Ganymed in den Fängen des Adlers, Correggios Heilige Nacht und El Grecos Heilung des Blinden.

Dresdner Zwinger im Abendlicht

3. Die Semperoper

Das prächtige Dresdner Opernhaus ist von außen und innen gleichermaßen sehenswert. Völlig zu Recht gilt das Renaissance-Gebäude als eines der schönsten Theaterhäuser der Welt. Das ist aber nicht nur dem schicken Bauwerk zu verdanken: Das hochkarätige Programm aus Opern, Ballett und Konzerten begeistert Kultur-Liebhaber aus der ganzen Welt. Besuchen Sie die Oper im Zuge einer Führung und bestaunen Sie die prachtvoll verzierten Wände, die riesigen Kronleuchter und den beeindruckenden Großen Saal. Gut zu wissen: Die Semperoper wurde nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt.

Symbol Tipp Tipp
Sie wollen in Dresden gerne eine Oper live erleben? Dann sollten Sie sich unbedingt frühzeitig um Karten kümmern. Gerade die preiswerten Tickets sind unglaublich schnell ausverkauft. Wenn Sie sich doch erst ganz spontan für einen kulturellen Abend entscheiden, dann versuchen Sie Ihr Glück an der Abendkasse. Manchmal werden Tickets nicht abgeholt und sind plötzlich wieder verfügbar.

Semperoper in Dresden

4. Das Residenzschloss

Das Residenzschloss am Theaterplatz ist Dresdens ältestes Bauwerk. Von 1507 bis 1918 war es zunächst der Stammsitz der sächsischen Kurfürsten, später der Könige. Wie die Frauenkirche wurde auch dieser beeindruckende Renaissance-Bau im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, nach der Wiedervereinigung aber aufwendig wiederaufgebaut. Heute befinden sich im Residenzschloss einige großartige Museen: das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, das Münzkabinett, das Kupferstichkabinett, die Rüstkammer mit Türckischer Cammer und die Dauerausstellung im Georgenbau.

Architektur-Liebhaber kommen bei diesem Gebäude voll auf ihre Kosten. Kaum ein Bauwerk vereint so viele historische Einflüsse. Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch auf jeden Fall Zeit, es lohnt sich! Der reguläre Eintritt kostet 12 Euro und umfasst das Neue Grüne Gewölbe, die Türckische Cammer, den Riesensaal, das Münzkabinett, die Fürstengalerie, den Hausmannsturm (April-Oktober), die Dauerausstellung im Georgenbau sowie aktuelle Sonderausstellungen im Kupferstich-Kabinett.

 

5. Der Fürstenzug

Der Fürstenzug ist ein Wandgemälde der ganz besonderen Art. Auf über 23.000 Meißner-Porzellanfliesen ist unweit des Residenzschlosses ein überlebensgroßer Reiterzug aufgemalt, der die Geschichte des sächsischen Herrschergeschlechts erzählt. Mit 102 Metern Länge ist der Fürstenzug wahrscheinlich das größte Porzellanbild der Welt. Das Original-Bild wurde zwischen 1872 und 1876 von Wilhelm Walter auf die Wand gemalt. Da es zu schnell verwitterte, wurde es zwischen 1904 und 1907 auf die Porzellanfliesen übertragen.

Übrigens: Die bemalten Meißner-Porzellan-Fließen sind so widerstandsfähig, dass sie – im Gegensatz zu vielen anderen Dresden-Sehenswürdigkeiten – sogar den zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstehen konnten.

Fürstenzug in Dresden

6. Die Katholische Hofkirche

Neben der Frauenkirche hat Dresden mit der Katholischen Hofkirche ein zweites prunkvolles Gotteshaus. Mit stolzen 4.800 Quadratmetern Grundfläche ist die das riesige Gebäude Sachsens größte Kirche. Sie kann mit einer beeindruckenden Orgel und dem größten deutschen Altargemälde aufwarten. In der Wettiner-Gruft der barocken Schönheit befinden sich 48 Sarkophage der sächsischen Herrscher.

Die Katholische Hofkirche ist eine offene Kirche und kann in der Regel tagsüber kostenfrei besichtigt werden. Nur, wenn ein Gottesdienst stattfindet, bleibt sie geschlossen. Die Gruft können Sie allerdings nur während einer offiziellen Führung besichtigen.

Katholische Hofkirche in Dresden© american_rugbier

7. Pfunds Molkerei

Pfunds Molkerei ist ein echtes Dresdner Original und der vielleicht schönste Milchladen der Welt. Der schicke Stand mit seinen aufwendig bemalten Villeroy-und-Boch-Fliesen gleicht mehr einem Miniatur-Schloss als einem Nahrungsmittelgeschäft. Dennoch bekommen Sie hier von Käse über Milchgrappa bis hin zu Milchseife alles, was sich aus Milch herstellen lässt. Und sogar noch ein bisschen mehr. Der hauseigene Christstollen ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Pfunds Milchladen wurde 1880 gegründet, als sich Bauer Pfund entschied, die Stadtbewohner täglich mit frischer Milch zu versorgen. Ab 1891 wurden die hochwertigen Milch-Produkte im heutigen Gebäude in der Bautzener Str. 79 verkauft. Zu DDR-Zeiten wurde der außergewöhnliche Laden zunächst verstaatlicht und dann geschlossen. Zum Glück für alle Dresdner und Dresden-Besucher lebte er in den 1990er Jahren wieder auf.

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Heute ist Pfunds Molkerei vor allem für ihren exzellenten Käse bekannt. Nehmen Sie unbedingt an einer der legendären Käseverkostungen teil. Ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse!

 

8. Die Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse ist der perfekte Aussichtspunkt in Dresden. Über ungefähr 500 Metern erstreckt sie sich zwischen Altstadt und Elbe. Seit dem 19. Jahrhundert genießen unzählige Besucher den herrlichen Blick vom Balkon Europas auf die Stadt Dresden. Von hier können Sie die Semperoper und die Katholische Hofkirche bewundern und über die Elbe hinweg auf die Neustadt blicken. Schlendern Sie nach einem aufregenden Tag in der Abendsonne an der Brühlschen Terrasse entlang und erfreuen Sie sich an dem einzigartigen Panorama.

Auch lohnenswert: der Blick vom Ufer der Neustadt auf die Brühlsche Terrasse. Von hier aus sehen Sie nicht nur den beeindruckenden Balkon Europas, sondern auch die imposanten Bauten der Altstadt.

Brühlsche Terrasse in Dresden© äquinoktium

9. Das Japanische Palais

Wenn Sie schon in der Neustadt sind, sollten Sie unbedingt auch das Japanische Palais besichtigen. Mit seinem exotisch geschwungenen Dach unterscheidet sich dieses hübsche Gebäude deutlich von den Dresden-Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Besonders sehenswert ist die traumhafte Gartenanlage, die das Palais umgibt. Erholen Sie sich im Grünen und genießen Sie hervorragende Sicht über die Elbe auf die Dresdner Altstadt.

Im Japanischen Palais sind mehrere Museen untergebracht, darunter das Museum für Völkerkunde und das Landesmuseum für Vorgeschichte.

10. Schwerelos – Das Achterbahn-Restaurant

Nach so vielen kulturellen Highlights ist es Zeit für eine Stärkung in Dresdens außergewöhnlichstem Restaurant. Im Schwerelos wird nicht nur exzellentes Essen zubereitet, es wird auch auf einzigartige Art serviert. Unter einer großen Glaskuppel entsteht hier ein cooles Raumschiff-Ambiente. Über die Komandobrücke gelangen Sie an Ihren Tisch und können die Bestellung aufgeben. Wenig später saust Ihr Essen dann über Achterbahnschienen heran. Besonders für Kinder ist dieses Restaurant ein großer Spaß!

Tipp: Sie planen einen ausgedehnten Städttrip nach Dresden und wollen noch mehr entdecken? Dann werfen Sie doch mal einen Blick in unseren Guide für 3 aufregende Tage in der Stadt.

Titelbildquelle: #141254678 | Urheber: © Mattoff – Fotolia.com

Alex

Ich liebe es, die Welt zu entdecken - natürlich am besten mit dem Mietwagen! Obwohl ich vom Dauer-Fernweh geplagt bin, bin ich auch immer wieder gerne zu Hause im schönen Köln. Meine wichtigsten Zutaten für eine gelungene Reise: großartige Natur und gutes Essen. Neuseeland und Südafrika haben einen besonderen Platz in meinem Reiseherz. Als nächstes geht's nach Paris und Österreich.
Alex

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