Südwestfrankreich

Frankreich

2 Wochen

Juni 2009

Doris B.

03.06.2010

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Start: Marseille

Marseille Flughafen, Auto abholen und bloß raus da. Wir wollten überland fahren und nicht in der Stadt verweilen und haben entsprechend auch nur einen Supermarkt besucht, um uns mit Wasser einzudecken...

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Station 2: Cordes

Cordes ist wunderschön. Wir haben einen Freund in der Gegend besucht und sind einige Tage geblieben. Die ganze Gegend ist voller Bergdörfchen, die man wunderschön in 1-2 Tagestouren abfahren und besichtigen kann. Wichtig: reinfahren geht nicht, die Autos werden auf Parkplätzen vor den Orten abgestellt und die mittelalterlichen Dörfer zu Fuß erkundet. Das ist bei der Sommerhitze nicht immer einfach, aber lohnt sich...

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Station 3: Albi

Albi ist wunderschön, mit toller Kathedrale und kann im Gegensatz zu vielen französischen Ortschaften auch mit internationaler Beschilderung aufwarten. Entlang des Tarn, der Fluss, der auch der gesamten Gegend seinen Namen gibt, befinden sich Schilder in französisch, spanisch und englisch, die die Stadt- und Handelsgeschichte erklären. Sehr informativ und trotzdem unaufdringlich. Wir haben dann ein paar Kilometer außerhalb an dem Tarn gezeltet. Wundervoll.

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Station 4: Gaillac

Gaillac erscheint noch richtig urig, da hier noch nicht so viele Häuser restauriert und aufgehübscht sind. So ergibt sich ein ganz besonderer Charme.

Ganz wichtig: Gaillac Wein ausprobieren. Ich war vorher noch nie Weißweinfan, bin nun aber bekehrt. Gaillac Doux (also der Liebliche) ist zum Dahinschmelzen. Gibts in tausenden Variationen, weil jedes Weingut seine eigene Produktion hat, aber grundsätzlich gilt: je dunkler, d.h. goldener, desto besser. Ich überschreite seit diesem Besuch regelmäßig die Gepäckbegrenzung, weil doch ein paar Flaschen mit zurück müssen...

Fotos:

Station 5: Castres

Genauso mittelalterlich und urig wie viele Städte Südfrankreichs. Netter Zwischenstopp. Gute Campingplätze.

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Station 6: Carcassonne

Wow. Nun weiß ich, wie eine mittelalterliche Stadt aussieht. Wie die meisten kannte ich den Namen nur vom Spiel. Und nun weiß ich auch, woher die Inspiration kommt. Die komplette "Neu"stadt haben wir links liegen lassen, denn allein mit der mittelalterlichen Stadt ist man den ganzen Tag beschäftigt. Der Hammer!

Fotos:
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Station 7: Avignon

Nochmal wow. Wunderschöne Stadt, auch wenn die mittelalterlichen und römischen Bauten gepaart mit dem McDonalds und H&M Logos irgendwie falsch aussehen. Das war in Carcassonne besser gelöst.

Der Papstpalast ist beeindruckend, wie auch viele andere Bauten. Trotzdem wäre mein Tipp: mindestens 3 Tage bleiben und das volle Programm mitmachen. Die Touren und Gebäude sind offensichtlich aufeinander abgestimmt und so bekommt man im Papstpalast auch wirklich nur das Gebäude und nix zur Geschichte erklärt. Das wird dann sicherlich in den Archiven und anderen Gebäuden abgehandelt, die man besichtigen kann. Kritik: alles auf französisch. OK, es gab einen Audioguide, aber die Auslagen in den Vitrinen werden mir auf ewig verschlossen bleiben. Ah, und Lob: ein Parkhaus direkt unterm Papstpalast. Es war noch nie so einfach.

Und: beeindruckendes Theaterfestival. Wir waren leider 1 Woche zu früh da, aber überall wurden Plakate angebracht und generell sind viele Fenster einfach bemalt weil zugemauert. Die Stadt macht einen kulturell reichen Eindruck.

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Station 8: Aix-en-Provence

Ein Horror zum Fahren. Hier hatten wir auch unseren Unfall. Super. Aber dafür gibt's ja Versicherungen. Sicherlich eine schöne Stadt, wir waren aber nur hier, um Tickets für Picassos Schloss zu besorgen, das in einem Nachbardorf liegt und kurzfristig für die Öffentlichkeit zugänglich war. Und das war, als ob er gleich durch die Tür kommt. Mit Farbklecksen auf dem Boden und allem drum und dran. Sehr schön!

Fotos:

Ziel: Marseille

Auf Wiedersehen Frankreich. Auch hier hat uns nur der Flughafen interessiert. Es war schön.

 
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