Midlands & London

Großbritannien

1 Woche

Dezember 2009

christoph t.

12.01.2010

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Start: Birmingham International Airpo

Ankunft am Flughafen Birmingham International. Passkontrolle, Checkout und Kofferabholung verlief problemlos und ohne längere Wartezeiten. Das Personal war sehr nett und freundlich. Schon nach wenigen Minuten erhalten wir den Schlüssel für unser Auto und unsere einwöchige Rundfahrt kann beginnen! Dabei können wir uns noch den Wagen aussuchen: Ford oder Mitsubishi. Ein kurzer Stopp in einem Pub bei Sheldon, aber nix weiter Interessantes.

Am gleichen Abend fahren wir über die Coventry Road, nach Highgate und letztendlich nach Bearwood. Dort übernachten wir. Die teilweise historischen Gebäude und die vielen neuen Gebäude von Birmingham sehen wir erst am zweiten Tag.

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Station 2: Birmingham

Den zweiten Tag verbringen wir in Birmingham. Birmingham liegt im Herzen von England und eignet sich daher sehr gut für Ausflüge in ganz England (Norden), London (Südosten) oder Wales (Westen). Das Bearwood Zentrum schauen wir nur kurz an und fahren dann weiter. Die Stadt hat leider keinen Fluss oder größeren See. Aber super viele Kanäle, die aus der Industriezeit stammen.

Zweiter Tag: Ankunft in Birmingham City Center: Die Stadt selber ist eine typische Stadt in den Midlands – Industriestadt. Sie steht für Schwerindustrie, die ihre Bedeutung mit der Zeit verloren hat: früher Kohle, Stahl und Industrieprodukte... jetzt immer mehr Shopping, Dienstleistungen und Umbau der Strukturen.
Wir machen bei kalten und windigen Wetter eine Bootsfahrt (geschlossenes Verdeck) in den Kanälen. Sehr interessant, da man sieht, wie zu Industriezeiten die Kanäle als effizientes Transportmittel genutzt wurden. Zum Mittag setzen wir uns dann nett in ein Café bzw. Bar im „Bullring“ und essen etwas typisch Englisches: Fish & Chips.
Eine Tour durch die Innenstadt von Birmingham führte uns von Bullring und Broadstreet (der Partymeile am Wochenende) zur Symphony Hall über die Stadtbücherei zur Town Hall. Am dritten Tag geht es weiter in der Innenstadt. Dort wieder in das Shopping Centre „Bullring“ und das Selfridges Gebäude. Diese ist von einem berühmten Architekten gleich neben der St. Martins Church entworfen worden. Am späten Nachmittag kaufen wir dann in der Nähe des China Town ein. Interessant Punkte sind auch noch das Rathaus von Birmingham, der Birmingham Botanical Gardens und das Jewellery Quarter.

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Station 3: Solihull

Solihull ist eine mittelgroße Stadt im Süden von Birmingham. Sie ist eine Stadt mit ca. 94 Tausend Einwohnern und Sitz des Metropolitan Borough of Solihull mit mehr als 200.000 Einwohnern. Die Stadt gehört zur Stadtgrafschaft der West Midlands und ist Teil der Agglomeration von Birmingham mit mehr als 2,6 Mio. Einwohnern. Ferner liegt sie genau zwischen den Großstädten Birmingham im Westen und Coventry im Osten. Noch im Jahr 1901 hatte Solihull gerade mal 7 Tausend Einwohner. Doch in den Folgejahren explodieren die Bevölkerungszahlen. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass die Nachbarstadt Birmingham aus allen Nähten platzte und immer mehr Menschen nach Solihull zogen, was die Stadt zu einer Art Schlafstadt für Birmingham machte. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden in der Innenstadt zahlreiche neue Geschäftskomplexe, denen viele historische Bauten zum Opfer fielen. Die Stadt ist auch einer der Schwerpunkte der britischen Automobilindustrie. So haben und hatten Land Rover und Rover Produktionsstätten in oder in der Nähe von Solihull. Deshalb ist sie vom Niedergang Rovers besonders stark betroffen.

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Station 4: Northampton

Northampton ist eine Stadt mit zugehörigem Distrikt in Zentralengland. Die Stadt liegt am Fluss Nene und ist zugleich Verwaltungssitz von Northamptonshire. Sie ist seit je her Industriestadt, in der insbesondere Schuhe und andere Lederwaren produziert wurden. Diese kann man auch in diversen Läden erwerben. Inzwischen sind daneben Maschinenbau- und Dienstleistungsunternehmen getreten. Die Stadt selbst ist der bevölkerungsdichteste Distrikt in ganz England. Auch ist sie für ihre zahlreichen Parks bekannt. An den Außenrändern der Stadt findet sich ein Freizeitpark, der auch besucht werden kann: „Billing Aquadrome“. Neben einer modernen Einkaufspassage soll Northampton den größten Marktplatz Britanniens besitzen, der sehr interessant ist.

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Station 5: London

Nach London als Tourist zu fahren ist besonders empfehlenswert. Es ist auch sinnvoll, sich ein bis zwei Punkte am Tag anzusehen und nicht viel mehr, da man so oder so nicht alles schaffen kann. Gerade bei gutem Wetter ist eine schöne Schifffahrt auf der Themse möglich. Mit unterschiedlichen Touristenkarten gibt es sogar Rabatte auf die Tickets. Die Fahrt dauert ca. 1-2 h und führt an sehr vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Super interessant ist auch der Borough Market, die sich in der Nähe des Bahnhofes London Bridge befindet. Auf diesem historischen Markt werden zahlreiche köstliche Nahrungsmittel angeboten. Das heißt, es gibt ein Sammelsurium aus verschiedenen Leckerreien aus der ganzen Welt: vor allem aber aus England, Wales, Schottland und Delikatessen aus ganz Europa, biologisch angebautes Gemüse, spanische Spezialitäten, frisch gepresste Säfte und Körnerbrot. Der Markt ist FR von 12.00 bis 18.00 und SA von 9.00 bis 16.00 geöffnet, viele Händler kommen von weit außerhalb Londons. Die Qualität der angebotenen Waren ist phantastisch. Käse, Brot, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch dominieren, aber auch spezielles aus z. B. Spanien, traditionelles englisches Essen oder Weinhändler gibt es, Kaffee und Kuchen. Freitags zur lunch Zeit und samstagvormittags ist es hektisch, die Gänge zwischen den Ständen sind dann gerammelt voll, samstags kommen aber auch etwas mehr Händler.
Innen ist das Gebäude in einem herausragenden Zustand. Die Gewölbe und die Mauern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhunderts. Außen drum herum sind wunderschöne alte Fassaden. Die Markthalle, unter deren Dach die Händler ihre Stände aufbauen, ist eine wunderschöne alte Konstruktion, ein bisschen chaotisch zurzeit, da das Gelände renoviert wird. Dieser älteste Markt Londons ist der Feinschmecker-Treffpunkt der Stadt. Einzigartig, man könnte auch sagen komisch, ist die Tatsache, dass direkt über dem Markt eine Bahnlinie entlang führt, stört aber nicht weiter.

Von dort aus ging es dann in Richtung Tower Bridge. Diese ist eine Straßenbrücke über die Themse. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet die City of London (Bankenviertel) auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Über die Brücke führt die Hauptstraße A 100. Sie ist eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und die östlichste Themsebrücke in London. Am Nordufer befinden sich der Tower of London (nach dem die Brücke benannt ist) und die St Katharine Docks, am Südufer die City Hall.

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Ziel: Birmingham

Leider ging es nach den 6 Tagen schon wieder zurück Richtung Birmingham. Die Fahrt von London nach Birmingham ist auch sehr schön; man sollte sie eigentlich möglichst auf 1 1/2 bis 2 Tage aufteilen, damit man an den Aussichtspunkten etwas anhalten kann: u.a. Oxford, …….. Wenn man sich Birmingham wieder nähert, merkt man, wie viel Verkehr es gibt, nicht so viel wie in London, doch aber eine ganze Menge.

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