Reiseplanung
Ein Tag der Naturschönheiten auf Kos
Kos
Asfendioú
Start: Kos
Die Insel Kos ist kompakt genug die herausragendsten Sehenswürdigkeiten in einen langen Tag zu packen - wenn man das will. Alternativ kann man sich auch über mehrere Tage je einen kleinen Happen nehmen. Die für uns interessantesten Orte in und um Kos Stadt: Am Besten fängt man am Hafen mit einer Besichtigung der Festung aus venezianischer Zeit an (ungewöhnliche Öffnungszeiten beachten), von hier aus kann man gut zu Fuß die Gassen der Altstadt mit ihren Geschäften erkunden und so die Distanz zu den römischen Ausgrabungen überbrücken. Für den Weg zum Asklepion - dem antiken Sanatorium - braucht man aber wieder das Auto. Die Ausschilderung dorthin ist zwar nicht narrensicher, lässt sich aber, wenn zuerst nach Sonnenstand navigiert, doch gut finden.
Station 2: Ágios Fokás
Die Embros-Therme kann man von Kos Stad aus, wenn man entlang der Nordküste im Uhrzeigersinn fährt, gar nicht verfehlen. Es lohnt sich hier schon am Vormittag anzukommen, da es später am Tag oft sehr überlaufen ist. Hier fließt schwefeliges Wasser mit 49° C aus einer Felssspalte am Meeresstrand in ein aus Natursteinen geformtes Becken in dem bis zu 50 Personen im Mischwasser aus der Thermalquelle und dem Meerwasser es sich gut gehen lassen.
Wir haben leider keine Fotos ohne Besucher. In Wikipedia findet man aber ein schönes, aussagekräftiges Bild.
Station 3: Kardámaina
Die breite Schnellstraße erlaubt von Kos Stad aus die Insel schnell Richtung Südwesten zu durchqueren. Von dieser Hauptstraße weist noch vor Erreichen des großen Kreisverkehres von Kardámaina direkt vor einem Militärgelände in Fahrtrichtung links ein gut lesbares Schild "Castle" zur alten Festung von Andimachia. Die Festungsmauern umfassen ein riesiges Areal und bieten einen gigantischen Ausblick, da direkt an der Außenmauer das Hochplateau steil abfällt.
Station 4: Ágios Stéfanos
Es ist eine gute Idee, die Mittagszeit unter einem Stroh gedeckten Strandschirm an einem der Strände bei Agios Stefanos zu verbringen. An einem der östlicheren Strandabschnitte gibt es einen "Sand" aus klaren Quarzkieseln von bis zu 4mm Durchmesser (dort sind auch die einzigen Schilf-gedeckten Schirmständer).
Station 5: Palió Pylíon
Gegen 16:00 sollte man aber aufbrechen, wenn man Paleo Pyli noch genießen will. Mit einer Straßenkarte ist es vom heutigen Pyli aus Richtung Felsen recht gut zu finden. Diese kleine Bergfeste ist von See aus kaum zu sehen und bot in der Antike so guten Schutz vor Seeräubern. Der steile aber kurze Anstieg wird mit einer unbeschreiblichen Aussicht belohnt.
Ziel: Asfendioú
Zia ist das am höchsten gelegene Dorf der Insel und nur unweit von Pyli. Durch seine Lage wird es extrem von den Reiseveranstaltern beworben und ist im unteren Bereich total vom Tourismus verdorben. In diesem Teil sind die Straßenränder hässlich mit Souvenirläden verbaut. Es lohnt aber durch diesen Teil hindurchzufahren, um vor dem alten Teil des Dorfes zu parken und zu Fuß im höher gelegenen weniger touristischen Teil eine Taverne für den Sonnenuntergang zu suchen.