Rundfahrt von Palermo über den Süden Siziliens nach Catania

Italien

2 Wochen

September 2008

Stephanie T.

21.09.2008

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Start: Palermo

Ankunft am Flughafen Palermo und Abholung des Mietwagens. Direkte Weiterfahrt nach Castellammare del Golfo, bzw. Scopello.

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Station 2: Castellammare del Golfo

3-tägiger Aufenthalt in Scopello, ca. 20 km westlich von Castellammare del Golfo. Scopello liegt am nördlichen Ende des Naturreservats Zingaro und eignet sich als Aufenthaltsort für Wanderer, die dieses Gebiet erkunden wollen. Scopello ist ein sehr kleiner Ort, mit zwei zentralen Plätzen, an denen man sehr gut essen kann. Es gibt viele Anbieter für Bed and Breakfast, allerdings sollt man in der Saison unbedingt vorbuchen.

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Station 3: Marinella

Weiterfahrt von Scopello nach Selinunte / Marinella über das Inland Siziliens. Man sollte sich viel Zeit nehmen, da die Straßen in sehr schlechtem Zustand sind und man durch die bergige Landschaft nicht sonderlich schnell fahren kann. Ein genauer Straßenplan ist unbedingt erforderlich, da Orts- und Straßenschilder nicht üblich zu sein scheinen. In Selinunte gibt es sehr sehenswerte Tempelanlagen. Das Dörfchen Marinella selber ist außerhalb der Saison etwas verschlafen, während der Saison aber wohl wie alle Küstenorte sehr überlaufen. Der in der Nähe gelegene Badestrand in einem geschützten Naturgebiet ist empfehlenswert, die Küste ist sehr flach und das Wasser ausgesprochen klar. Zwei bis drei Tage können für Selinunte eingeplant werden, da man dort die perfekte Mischung aus Kultur und Badevergnügen hat.

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Station 4: Agrigento

Als Tagesausflug von Selinunte aus. Die Tempelanlagen in Agrigento sind sehr sehenswert, jedoch ist die Anlage sehr stark auf Touristen ausgelegt, die Tempel können zum größten Teil nur von außen besichtigt werden. Auf der Rückfahrt nach Selinunte lohnt sich ein Abstecher nach Eraclea Minoa an den wunderschön gelegenen Badestrand.

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Station 5: Piazza Armerina

Piazza Armerina ist ein sehr schönes Barockstädtchen im Inland der Insel, in der Innenstadt herrscht allerdings das absolute Verkehrschaos. Die nahe gelegene Villa Casale ist einer der wichtigsten touristischen Ziele Siziliens, da dort die Bodenmosaiken einer römischen Villa zu sehen sind. Ein Ausflug dorthin ist trotz großer Besucherzahlen empfehlenswert.

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Station 6: Caltagirone

Caltagirone gehört, wie einige andere Städte an der Ostküste, aufgrund der barocken Bauweise zum Unesco Weltkulturerbe. Die Stadt selber ist überschaulich, und von den Touristenströmen weitestgehend verschont.

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Station 7: Noto

Noto ist das "Disneyland" des sizilianischen Barocks. Die Gebäude sind weitestgehend restauriert, die Innenstadt platzt vor Touristen, jedoch sollte man den Barock in seiner schönsten Form gesehen haben.

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Station 8: Siracusa

Wieder eine dieser schönen Barockstädte Siziliens. Diese liegt direkt am Meer und bietet sehr viele Sehenswürdigkeiten. Der Markt, der jeden Vormittag stattfindet, lädt zum Schlendern ein, hier findet man Fische und Obstsorten aus der Umgebung und bekommt Lust auf das typische Essen.

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Station 9: Catania

Catania haben wir großzügig umfahren, da wir die großen Städte meiden wollten. Übernachtung haben wir in Stazzo gefunden, einem kleinen Fischerort an der Küste zwischen Catania und Taormina - am Fuße des Ätna.

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Station 10: Taormina

Taormina war die letzte Ausflugsstation unserer Reise. Die Stadt könnte schön sein, wenn sie nicht absolut überlaufen und extrem teuer wäre. Besuchen sollte man sie nur außerhalb der Saison - im Januar, Februar - oder einfach umfahren.

Ziel: Catania

Rückflug nach Deutschland und Autorückgabe am Flughafen Catania. Als Resumee: Sizilien ist einen Urlaub wehrt. Wenn man individuellen Urlaub machen möchte, ist die Südwestecke am empfehlenswertesten, da dort der Tourismus noch übersichtlich ist. Die Sizilianer sind sehr nette Gastgeber, sehr hilfsbereit, auch wenn man kein Wort italienisch spricht und versteht. Mit Zeichensprache kommt man durchaus weiter. Erkundet man die Insel mit dem Auto, sollte man sich viel Zeit nehmen, da man sich auf Grund fehlender Straßenschilder garantiert des öfteren verfährt, auch an die landestypische Fahrweise muss man sich erst gewöhnen.

 
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