Aus der Großstadt in die Strand-Einsamkeit

Neuseeland

1 Tag

August 2005

Berthold E. H.

18.09.2008

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Start: Auckland

Nach dem Coast-to-Coast-Walk in Auckland (1. Foto: man kann mit 13 km Fußmarsch von der Tasmansee bis zum Südpazifik quer durch die Stadt laufen) entscheiden wir uns für einen Tagestrip nach Piha Beach. Schon die Hinfahrt durch einen National Park ist ein Erlebnis. Dichte, tropische Wälder machen nur selten den Blick frei auf Fjorde (Sounds genannt), die weit ins Landesinnere hineinreichen.

Fotos:
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Station 2: Piha

Die Ankunft in Piha Beach ist überraschend. Auf der steilen, kurvigen Straße, auf der man schon ein bisschen aufpassen muss, verlässt man auf einmal den Wald und fährt um eine Kurve. Und dann öffnet sich der Blick über die Bucht von Piha Beach und Lion's Rock, bekannt aus "Das Piano", fasziniert von Anfang an. In Piha gibt es ganz wenig Infrastruktur. Ein einziges Hostel, eine Imbissbude und ein paar Privathäuser. Man merkt, dass die Regierung in NZ der touristischen Entwicklung harte Grenzen setzt, auch wenn man hier viel mehr Geld verdienen könnte, wurden dennoch keine fetten Hotels an die Bucht gesetzt. Wir bereuen fast, nicht eine Übernachtung hier eingeplant zu haben, denn auch nach 3 Stunden und einem nicht allzu warmen Wintertag ist es noch keinesfalls langweilig hier. Der Lion's Rock selbst ist ein Heiligtum der Maori (letztes Foto), weswegen man nur bis zu einer niedrigen Schulter auf ihn klettern darf, nicht weiter.

Fotos:
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Station 3: Karekare

Aber wir müssen den Wagen abends oder am nächsten Morgen früh abgeben, daher machen wir uns auf den Rückweg. Von der Straße nach Auckland biegen wir nach dem Aussichtspunkt auf den Lion's Rock, 3 km ab Piha, die zweite Straße rechts Richtung Karekare Beach ab. Die ist noch kleiner als die "Hauptstraße" und nur einspurig mit Ausweichen, also langsam fahren! Karekare Beach ist zwar nicht so spektakulär wie Piha mit dem Felsen, dafür aber noch einsamer und romantischer. Es gibt nur ein paar Privathäuser und einen Parkplatz, nicht mal ein Restaurant sehen wir. Auf dem Strand ist man fast allein und kann den wunderschönen Sonnenuntergang genießen, der sich in dem watt-ähnlichen Meeresboden spiegelt, den die Ebbe freilegt. Als die Sonne dann weg ist und es doch schon kühl wird, freuen wir uns auf unser Bett in Auckland und machen uns auf.

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Ziel: Auckland

Nach 45 Minuten Rückfahrt taucht dann zwischen Palmen die funkelnde Skyline von Auckland wieder auf...

 
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