Reiseplanung
Von Córdoba zum Talampaya Nationalpark und wieder zurück
Córdoba
Córdoba
Start: Córdoba
Tourbericht aus Córdoba, Argentinien 17.12.2007 – 20.12.2007 Um uns den Cuyo Argentiniens näher anzuschauen, mieteten wir uns ein Auto bei billiger-mietwagen.de. Wir hatten einen VW Gol fund waren damit sehr zufrieden. Wir starteten unsere Tour am Flughafen in Córdoba, wo wir das Auto abholten. Von dort aus ging es durch die Stadt in Richtung Carlos Paz. Falls jemand Córdoba mit dem Auto durchqueren möchte, sollte er sich vorher eine Straßenkarte anschauen, da es in der Stadt fast keine Schilder gibt, die einem den Weg weisen. Von Córdoba aus gibt es eine Schnellstraße, über die man in kurzer Zeit nach Carlos Paz gelangt. Diese Stadt liegt an einem Stausee, der im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel vieler Argentinier ist. Deshalb ist die Stadt sehr auf Tourismus ausgelegt, jedoch auch hier lässt die Straßenbeschilderung deutlich zu wünschen übrig.Danach ging es auf der Ruta 38, die mitten durch die Sierras de Córdoba führt in Richtung Norden. Die Landschaft hier war ziemlich hügelig und die Straßen waren kurvenreich. Wir machten halt in Villa de Soto, einem kleinen Dorf das neben der Ruta liegt. Dort übernachteten wir in einem der zwei Hotels, die es im Ort gibt. Villa de Soto hat an sich nicht viel zu bieten. Es gibt 4 kleinere Supermärkte und 3 Restaurants. Wie überall in Argentinien sind Speisen und Getränke sehr günstig. Für das Abendessen (3 Personen) bezahlten wir umgerechnet 12 Euro. Die Übernachtung, ein Dreibettzimmer mit Frühstück und Garage für das Auto kostete 18 Euro. Am nächsten Tag fuhren wir weiter und überquerten die Provinzgrenze nach La Rioja. Diese Grenze bemerkte man nicht nur landschaftlich, sondern auch am Zustand der Straßen, da diese auf einmal mit vielen Schlaglöchern versehen waren. Doch auch die hügelige Landschaft war verschwunden, da wir das Gebiet der Sierras verlassen haben. Vor uns lag eine ewige, flache und breite Landfläche. Die Straßen waren von nun an kerzengerade, hunderte von Kilometer lang. Landschaftlich konnte man kleinere Salzfelder begutachten, welche rechts und links von der Ruta lagen. Was in dieser Gegend oft vorkam waren Polizeikontrollen. Fast vor jedem Dorf stand eine Polizeiwache, die Fahrzeugpapiere und Führerschein sehen wollte. Einmal bettelte ein Polizist sogar nach Geld, als wir ihn nach dem Weg gefragt haben. Zudem sollte man unbedingt Spanischkenntnisse mitbringen, wenn man sich in dieser Gegend befindet. Mit Spanisch kommt man nur in der Hauptstadt Argentiniens: Buenos Aires durch, nicht aber im „Hinterland“. Unsere Fahrt ging weiter durch La Rioja, vorbei an vielen Kakteen und einer steppenartigen Landschaft. Unser Tourziel war der Nationalpark Talampaya, der in der Provinzia La Rioja liegt. Wir übernachteten in Pagancillo, einem kleinen Dorf, das am nahesten des Nationalparks lag, jedoch noch immer 40km entfernt war. Vor diesem Dorf stand wieder eine Polizeikontrolle, der wir diesmal alle Früchte geben mussten die wir hatten, da es nicht erlaubt war Obst einzuführen. Schnell fanden wir dort eine Unterkunft, die etwas abseits auf einem Hügel lag. Somit hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Hier gab es schon die ganz großen Berge der Anden zu sehen. Die Unterkunft war super. Dreibettzimmer, Frühstück und Klimaanlage für 20 Euro. Das Dorf war sehr klein und es gab auch keinen Supermarkt oder Geldautomat. Um Geld abzuheben mussten wir in das 30km entfernte Villa Unión fahren, wo wir wieder in der Zivilisation zurück waren. Dort haben wir Geld abgehoben und einen Asado (Barbeque) gegessen. Dieser Asado kostete 2 Euro pro Person und man konnte so viel essen, wie man wollte. Das Restaurant liegt gleich neben dem Plaza Central. Am nächsten Tag fuhren wir zum Nationalpark Talampaya, den wir den ganzen Vormittag über besichtigten. Der Park, welcher in einer wüstenhaften Gegend liegt, besteht aus roten Gesteinen, die sich über tausenden von Jahren durch Erosionen in verschiedene Formen gebildet haben. Der Park umfasst 215.000 Hektar und deshalb dauerte die geführte Tour 6 Stunden. Der Besucherandrang war nicht sehr groß, da es im Sommer dort sehr heiß ist und deshalb im Winter die meisten Besucher kommen. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück ins 1000km entfernte Córdoba. Wir fuhren über die gleiche Strecke zurück, da es für uns keine andere geeignete gab. Übernachtet haben wir wieder in Villa de Soto und von dort aus ging es nach Córdoba. Es war eine sehr schöne Tour, die wir sofort wieder machen würden.
Station 2: La Rioja
La Rioja ist im großen Bericht bereits ausführlich beschrieben - ebenfalls die Weiterreise zum Talampaya Park
Ziel: Córdoba
Rückreise nach Cordoba ist bereit im Tourbericht beschrieben. War eine wunderschöne Tour - Das Auto war ideal und sehr zuverlässig, sparsam im Verbrauch und gut zu fahren.
Gesamtbeschreibung
Tolles Erlebnis - immer wieder mit billiger-mietwagen.de - die Mitarbeiter waren sehr nett und freundlich . Auto war perfekt. Vielen Dank.