Andalusien - Südspanien

Spanien

2 Wochen

Juni 2011

Christoph T.

30.11.2011

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Start: Málaga

Flug, Landung, Abholung des Autos vom Flughafen und Fahrt entlang der Küste nach Nerja ins Landesinnere -

Wir fliegen von Flughafen Magdeburg-Cochstedt aus und erreichen nach ca. 4 Stunden den Flughafen Malaga. Wir holen von einem lokalen spanischen Anbieter das Auto ab: Neuwagen – ca. 12.000 KM (Citroen - Mittelklassewagen). Der Verleihanbieter hat seinen Standort ca. 1,5 Kilometer vom Flughafen entfernt. Der Transport dorthin geschieht mit einem Kleinbus (kostenloses Sammeltaxi). Das Auto ist in einem einwandfreien Zustand gewesen.

Wir fahren Richtung Osten nach Nerja. Die Strasse schlängelt sich entlang der Küste. Es gibt die Möglichkeit zur Fahrt auf der Autobahn oder einer Nebenstrasse, die fast parallel zur Küste verläuft.

Wir machen eine kurze Pause am Meer, zwischen sehr bebauten Standpromenaden, welche am gesamten Strand entlang verlaufen. Wir essen dort Fisch (Tapas) und trinken etwas. Danach fahren wir weiter Richtung Granada.

Abends checken wir in unser Hotel Macià Real de la Alhambra ein. Neben dem Hotel gibt es ein sehr gutes Restaurant, das Restaurante Albanta, was empfohlen werden kann.

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Station 2: Granada

Besichtigung der Alhambra –

Wir gehen in die weltberühmte Alhambra und besichtigen dort die gesamte Burg mit seinen riesigen verbundenen Gärten. Die Eintrittskarten haben wir bereits über das Internet in Deutschland schon. Man sollte das machen, da die Kapazitäten und Eintritte auf einen Tag hin begrenz sind und man sonst für einige Bereichen der Anlage keinen Einlass erhält. Der Eintritt ist entweder von 8:00 bis 14:00 Uhr oder von 14:00 bis 19:00 Uhr möglich. Die Karten sind somit nur einen halben Tag gültig. Die Gärten und Parkanlagen sind riesig und es ist möglich zwischen vielen Brunnen, Bäumen, Blumen und Wiesen einen ganzen Tag zu verbringen.

Die Burganlage der Mauren und die Nachchristlichen Bauten sind besonders sehenswert. Dabei sieht man auch von der Anlage und den Türmen aus das Hochgebirge der Sierra Nevada. Im Winter kann man hier bestimmt super Ski fahren!

Danach fahren wir durch malerische kleine weiße Dörfer in Tälern und an Berghängen vorbei. Wir übernachten in einer kleinen Stadt Namens Mengibar in einer sehr schönen alten Schlossanlage, dem Palacio de Mengibar.

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Station 3: Jaén

Besichtigung der Burganlage –

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Jaen und besichtigen dort eine verlassene maurische Burganlage, die gerade für Touristen wieder hergerichtet wird. Man sieht in der Stadt Spuren früherer Kulturen. Es sind hier vor allem Zeugnisse neolithischer und iberischer Kulturen zu finden, wie z.B. Reste aus maurischer Zeit. Daneben wird das kulturelle Erbe von Jaen in erster Linie von der Renaissance-Architektur bestimmt.

Wir fahren weiter Richtung Cordoba. Obwohl es sehr heiß ist, wagen wir uns ins Landesinnere – immer mit mehreren Flaschen Wasser bewaffnet und die Klima im Auto aufgedreht. Die gesamte Provinz wird durch die Monokultur des Ölbaums beherrscht. Egal wo man hinschaut, überall Olivenbäume. Diese sind, so wird uns erklärt, von den Phöniziern hier angepflanzt worden.

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Station 4: Córdoba

Besichtigung der Moschee-Kathedrale Mezquita –

Da Cordoba über die Autobahn sehr gut zu erreichen ist, ging die Fahrt schnell. Wir fahren am Fluss Guadalquivir entlang und erreichen die Provinzhauptstadt – zumindest was die Besucherströme anbetrifft.

Hauptattraktion ist hier die Moschee-Kathedrale Mezquita mit ihrem Wald aus Säulen. Sie ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Wir suchen uns einen Parkplatz, der direkt am ehemaligen Judenviertel, der Judería, liegt.

Die Mezquita ist die größte Moschee auf europäischem Boden. Von außen sieht die Mezquita relativ unscheinbar, wenn auch groß und gewaltig, aus. Aber das, was einen im Innern erwartet, entschädigt voll und ganz. Man tritt in den erst einmal dunklen Raum und ist sofort überwältigt von den unzähligen Marmorsäulen, die gar nicht aufhören wollen. Man läuft wie im Trance. Teilweise flutet Licht durch Öffnungen in der Decke. Einfach herrlich, diese Stille und Kühle. Es sollen einmal mehr als 1000 Säulen gewesen sein, leider wurde dann ein christlicher Altar in diese schöne Stätte hineingebaut.

Nach zwei Tagen fahren wir weiter in Richtung Sevilla. Aus zeitlichen Gründen machen wir keinen Halt hier.

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Station 5: Jerez de la Frontera

Besichtigung von Jerez de la Frontera –

Weiter geht es nach Jerez de la Frontera mit seinen Weinfeldern rundherum und weißen Dörfern im Hinterland.

Es ist die südlichste Provinz auf der iberischen Halbinsel. Wir besuchen die weltberühmte Königlich-Andalusische Reitschule. Besonders interessant sind die dreimal wöchentlich stattfindenden Shows, welche die Reitlehrer mit ihren dressierten Pferden machen. Ferner auch die gesamte Anlage, die man sich als Tourist ansehen kann. Die Show dauert ca. zwei Stunden inklusiv einer halben Stunde Pause und beinhaltet unterschiedliche Kunststücke von Pferden und Kutschen.

Am Nachmittag gehen wir in die Sherry Bodegase Sandeman, wo wir uns ansehen, wie Sherry hergestellt wird. Die Führung beinhaltet eine Kostprobe und die Geschichte der Anwesen. Ferner gibt es auch die Möglichkeit des Kaufes der Produkte, wobei gesagt werden muss, dass der Sherry in Deutschland billiger ist als vor Ort. Abend gehen wir – wie immer – in eine der kleine Tapas-Bars, die sich im alten Stadtkern befinden.

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Station 6: La Línea de la Concepción

Besichtigung von Gibraltar –

Wir fahren zu den Felsen von Gibraltar. Es ist eine britische Kolonie mit freilaufenden Affen auf dem großen Berg. Die Gastronomie ist typisch Englisch. Vor allem wird für Fish & Chips geworben. Im Süden der Stadt liegt der kleine Trafalgar-Friedhof.

Sehenswert war vor allem das historische alte Zentrum, da die Main Street zum Einkauf weitgehend steuerfreien Alkohols und preisgünstiger Tabakwaren einlädt.

Von der Innenstadt zum Felsen gibt es eine regelmäßig verkehrende Seilbahn mit einer Zwischenstation. Wir fahren mit dem Cabel Cup nach oben und lassen uns die Geschickte und Geschichte des Felsens und der Kolonie über die Jahrhunderte erzählen. Sehenswert sind dort der Fels von Gibraltar (mit dessen Aussichtspunkten an sich), die Tunnelanlage und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg, sowie die Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave. Auch sehenswert ist die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee am Zipfel der Kronkolonie, die relativ neu ist. In den 1990er Jahren wurde diese errichtet. Und natürlich – die Affen möchte man auch nicht missen.

Bezogen auf die Affen gibt es eine Legende, welche besagt, dass die britische Herrschaft in Gibraltar beendet sei, sobald der letzte Affe den Felsen verlassen wird. Der britische Premierminister Winston Churchill ließ Berberaffen aus Marokko importieren, um den vermutlich wegen Inzucht kränkelnden Affenstamm wieder zu stärken, und hatte damit Erfolg.

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Ziel: Málaga

Besichtigung von Malaga –

Für uns ist der Flughafen von Málaga der Ausgangs- und Endpunkt, um zu den Ferienzielen an der berühmten Costa del Sol zu gelangen. Málaga ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte Stadt von Spanien. Dies merkt man als Tourist sehr schnell, denn die gesamte Infrastruktur ist dem Tourismus untergeordnet. Hotels, Restaurants, Bars, Geschäfte, Discos und Golfplätze haben große Teile der Küste mit seinen schönen Stränden in Beschlag genommen.

Wir gehen zu der Alcazaba von Málaga, eine maurische Festung. Dieser wurde auf den Resten einer phönizischen Palastanlage für die maurischen Könige von Granada errichtet und im späteren Jahrhundert weiter ausgebaut. Die Alcazaba besticht nicht nur durch ihr eindrucksvolles Mauerwerk, sondern gleichermaßen auch durch liebevoll gestaltete Gärten.

Am Fuße der Alcazaba befinden sich die Ruinen eines aus der Zeit des Römischen Reiches stammenden Amphitheaters, die teilweise besichtigt werden können. Daneben ist vor allem das Geburtshaus des Malers Pablo Picasso an der Plaza de la Merced sehenswert. Eine sehenswerte Parkanlage mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen ist das Jardín Botánico-Histórico La Concepción.

Nach nun ca. 10 Tagen fliegen wir wieder nach Deutschland. Schön war es.

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